Presse

Region Aktiv e.V. unterstützt Hospizhilfe Goldener Grund e.V.

Vorstandsvorsitzender Gerd Ohl übergibt Spende von 500,- Euro an Pastor Bastian Michailoff

Limburg, 18. Juni 2019 (rv) – Der Verein Region Aktiv e.V., Limburg, steht mit zahlreichen Aktivitäten, Projekten und Initiativen für die Zielsetzung: „Nutzentransfer für Wirtschaft und Verwaltung“ – und damit für die Stärkung der Region. Darüber hinaus ist der seit nunmehr über 20 Jahre aktive, engagierte Verein auch bereit, soziale Verantwortung zu übernehmen und zeigt dies eindrucksvoll: Vorstandsvorsitzender Gerd Ohl übergab eine Spende von 500,- Euro an Pastor Bastian Michailoff vom Hospizverein Goldener Grund e.V.

Spendenübergabe v.l.n.r. Gerd Ohl (1.Vorsitzende Region Aktiv), Herr Pastor Michailoff, Frau Schwarz (2. Vorsitzende Region Aktiv), Herr Gerharz (WFG)

Spendenübergabe v.l.n.r. Gerd Ohl (1.Vorsitzende Region Aktiv), Herr Pastor Michailoff, Frau Schwarz (2. Vorsitzende Region Aktiv), Herr Gerharz (WFG)

Mit dieser Summe soll die hochethische Arbeit der Hospizhilfe unterstützt werden: schwerkranke und sterbende Menschen ambulant bzw. stationär bis zum Ende zu betreuen und ihnen den bestmöglichen Beistand zu leisten.

„Nicht von ungefähr hat sich der Vorstand von Region Aktiv e.V. für die Hospizhilfe Goldener Grund als Empfänger für unsere Spende entschieden“, so Vorstandsvorsitzender Gerd Ohl beim Übergabetermin. „Schwerkranken Menschen ein Lebensende in Würde zu ermöglichen und den betroffenen Angehörigen mit Rat und Hilfestellung vielfältige Unterstützung anzubieten ist ein wichtiger gesellschaftlicher Auftrag. Das Engagement der Hospizhilfe in diesem Zusammenhang schätzen wir sehr und zollen allen Beteiligten großen Respekt. Mit unserer Spende von Region Aktiv e.V. möchten wir deshalb die Arbeit der noch jungen Hospizhilfe ein Stück weit unterstützen und freuen uns, wenn wir damit zur Umsetzung ihrer Projekte beitragen können“.

Für Pastor Bastian Michailoff von der Hospizhilfe ist die Spende sehr willkommen. „Um die Unterstützung von Angehörigen Schwerstkranker und terminal Erkrankter in ihrer häuslichen Pflege und Betreuung zu gewährleisten, planen wir u. a. den Aufbau und die Führung eines Teams von geschulten ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen/Hospizbegleitern. Dies ist ein sehr ambitioniertes Projekt, das einen hohen Aufwand nicht nur an persönlichem Engagement aller Beteiligten, sondern vor allem auch an entsprechenden finanziellen Mitteln erfordert. Deshalb freuen wir uns sehr über die Unterstützung des Vereins Region Aktiv e.V. und danken den Mitgliedern und dem Vorstand, denn diese Spende bedeutet auch die Stärkung der wichtigen Hospizidee an sich.“

Der Verein Region Aktiv e.V. wurde 1996 als Förderverein der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WfG). Der Verein ist Gesellschafter der WFG; die WfG ist Mitglied des Vereins. Zurzeit zählt die Region Aktiv e.V. über 50 Mitglieder aus unserer Region, darunter Unternehmen wie Harmonic Drive AG, Limtronik GmbH und die MNT Gruppe. Der Vorstand des Vereins hat für die Vereinsarbeit eine klare Positionierung verabschiedet: Im Fokus aller Aktivitäten liegt eindeutig der Nutzen für die Unternehmen der Region.

Sie möchten nähere Informationen zu Region Aktiv?

Kontaktdaten: Region Aktiv e.V., Schiede 20, 65549 Limburg a.d. Lahn, Tel: 06431/296-417 Fax: 06431/296-444, E-Mail: gw@wfg-lwd.de oder im Internet unter: www.region-aktiv.com

 

Jetzt schnell noch die Ausbildungsplatzförderung des Landkreises Limburg-Weilburg sichern!

Mit einem Förderprogramm möchten der Landkreis Limburg-Weilburg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Unternehmen im Landkreis unterstützen, die

young people jobs Group iStock-Ausbildung_mix

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Ausbildungsplätze bereitstellen. Gleichzeitig soll damit ausbildungswilligen Jugendlichen geholfen werden, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. „Um den Fachkräftemangel und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft im Landkreis Limburg-Weilburg zu sichern, brauchen wir qualifizierten Nachwuchs“, sagt Landrat Köberle. In der heutigen Zeit würden Bildung und Ausbildung zu einem zentralen Faktor für den Landkreis. Qualifizierte und motivierte Schüler, Auszubildende und Fachkräfte sichern unseren Wirtschaftsstandort nachhaltig.

 

Für die Bereitstellung eines Ausbildungsplatzes können Betriebe im Kreisgebiet einen einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 511,29 Euro bis 1.278,29 Euro pro Lehrstelle erhalten. Das Programm zur Förderung von Ausbildungsplätzen im Landkreis Limburg-Weilburg richtet sich insbesondere an Betriebe, die erstmalig ausbilden, wie bspw. Startups oder junge Unternehmen. Aber auch Betriebe, die Mädchen in typischen „Männerberufen“ ausbilden, die Jugendliche aus der überbetrieblichen Ausbildung freier Träger oder insolventer Betriebe übernehmen sowie im Verbund ausbilden, können gefördert werden, erläuterte WFG-Geschäftsführer Walter Gerharz.

Wer mehr über diese Förderung erfahren möchte, kann die aktuellen Vergaberichtlinien und Antragsformulare von der Internetseite der WFG (www.wfg-limburg-weilburg-diez.de) herunterladen. Dort sind auch die aktuellen Förderprogramme des Landes Hessen zu finden. Gerne steht die Wirtschaftsförderung für weitere Fragen zur Verfügung. Sie erreichen uns unter Tel: (0 64 31) 296 417.

Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez, Schiede 20 65549 Limburg www.wfg-limburg-weilburg-diez.de

Den Weg in die Selbständigkeit bahnen

Das Vortragsthema der diesjährigen Veranstaltung heißt „Typische Probleme junger Unternehmen – Ein Bericht aus der Beratungspraxis“. Bild Pressemitteilung Gründertag 2019Zudem stellen sich drei Existenzgründer in einer moderierten Diskussion vor und berichten ausführlich über ihre Erfahrungen im Gründungsprozess. Letztlich können sich die Teilnehmer an 17 Beratungsinseln individuell von Banken, Sozialversicherungsträgern, der Steuerberatungskammer, Wirtschaftspaten und -junioren individuell beraten lassen.

 

23. Gründertag am Donnerstag, 27. Juni 2019, 19:00 – 21:00 Uhr bei der IHK Limburg

Vorträge und Individuelle Beratung für Selbstständige und solche, die es werden wollen

Themenschwerpunkte sind die Erfahrungen von Neugründern in der Gründungsphase und typische Problemfelder junger Unternehmer

Veranstalter des Gründungstages sind die Industrie- und Handelskammer Limburg, Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg, Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez sowie die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar. Das Programm- und Ausstellungsverzeichnis gibt es im Internet unter www.ihk-limburg.de. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Gemeinsame Pressemitteilung der Veranstalter des 23. Gründertages

Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Fortschreibung des Nationalen Radverkehrsplans

Radverkehr in Deutschland ist ein Gemeinschaftsprojekt mit klarer Aufgabenverteilung: Die Kommunen sind mit Unterstützung der Länder vor Ort aktiv, der Bund hat das große Ganze im Blick.

Radfahren soll sicherer, attraktiver und zukunftsorientierter werden. Um das zu erreichen, fördert die Bundesregierung den Radverkehr auf vielfältige Weise.  Alle Aktivitäten sind im Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) gebündelt. Bis zum 30. Juni lädt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)  die Öffentlichkeit zur Mitwirkung ein. Welche Meinung haben Sie zu den drei Themenfeldern

  1. Ideenbox – Ihre Idee für den Radverkehr!
  2. Acht Ziele für den Radverkehr
  3. Radverkehr in Deutschland – Aktuell und in Zukunft

Wer sich beteiligen möchte, kann dazu folgenden Link nutzen:

https://zukunft-radverkehr.bmvi.de/bmvi/de/home/beteiligen

 

Warum Handwerkerinnen einen Vorteil haben

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm‘ oder auf Jennifer Jagusch gemünzt: ‚Der Pinsel fällt nicht weit von der Leiter‘. Der Großvater war Maler, ihr Vater war Maler und Berufsschullehrer und auch die heute 32jährige hat seinerzeit nach dem Fachabitur (Fachrichtung Bautechnik) das Malerhandwerk erlernt. Die Gesellenprüfung schloss sie nach einer verkürzten Lehrzeit als Innungsbeste mit der Note Eins ab. Schnell legte die junge Frau die Meisterprüfung nach. Im letzten Jahr gründete sie erfolgreich ihr eigenes Unternehmen und hat heute alle Hände voll zu tun.

Klettert weiter auf der Erfolgsleiter: Malermeisterin Jennifer Jagusch

Klettert weiter auf der Erfolgsleiter: Malermeisterin Jennifer Jagusch

„Die Geschäfte laufen gut“, freut sich die Hünfeldenerin, die sich vor allem der Innenraumgestaltung verschrieben hat und zudem als Dozentin am Berufsbildungs- und Technologiezentrum (BTZ) Lahn-Dill in Wetzlar lehrt. „Das ist mein Ausbildungsbeitrag, um Fachkräfte für unseren Beruf heranzubilden“, erklärt die Mutter von zwei Kindern, die – wen würde es wundern – auch mit einem Maler verheiratet ist. Selbst ausbilden kann sie derzeit nicht und das hat seinen Grund. „Ich habe mich selbständig gemacht, um Familie und Beruf besser miteinander verbinden zu können“, berichtet sie. Zuvor war Jennifer Jagusch fünf Jahre lang als Bauleiterin für alle handwerklichen Gewerke bei einer Frankfurter Wohnungsbaugesellschaft tätig, saß nicht selten noch um 22 Uhr in ihrem Büro in der Mainmetropole. „Meistens war ich zehn bis zwölf Stunden am Tag unterwegs und arbeitete auch noch am Wochenende und im Urlaub.“ Heute kann sich die Jungunternehmerin ihre Arbeitszeit selbst einteilen und mit den Belangen ihrer Familie abstimmen. „Wenn nötig, fange ich jetzt morgens später an, unterbreche zwischendurch oder mache früher Feierabend, sofern es meine Arbeit zulässt. Meinen Sohn hatte ich schon als dreimonatiges Baby mit auf der Baustelle – das hat ihm damals richtig gut gefallen“, schmunzelt Jennifer Jagusch und schließt nicht aus, damit bereits den Grundstein für die nächste Maler-Generation gelegt zu haben. Weiterlesen

Über 40.000,- Euro Fördermittel für Cuno von Elz

Förderbescheidübergabe für das LEADER-Projekt „Kulturinsel Elz – Treffpunkt für Kultur, Geschichte und Brauchtum in der Region“

„Die Elzer“ sind ein rühriges Völkchen, davon konnten sich die Anwesenden bei der Förderbescheidübergabe am Dienstag, 11.06.2019 persönlich überzeugen. In über sechzig Vereinen sind die Elzer Einwohner organisiert, davon allein zehn Chöre, wie Josef Schmitt, selbst erster Vorsitzender des Geschichts- u. Museumsverein Elz nicht ganz ohne Stolz berichtete. Pressefoto Elz
Er war es auch der die Idee hatte einen kleinen Platz mit einer Skulptur des Cuno v. Elz zu schaffen, der als Treff- und Ausgangspunkt für Kultur- und Freizeitaktivitäten genutzt werden kann.
Das Projekt „Kulturinsel Elz“, das mit 40.137,- Euro Fördermitteln, aus dem europäischen Förderprogramm LEADER unterstützt wird, knüpft an bereits existierende kulturelle oder hinweisgebende Angebote in Elz an. Die Kulturinsel soll Ausgangspunkt für Führungen z.B. von Schülergruppen und Interessierten aus der Region sowie Touristen sein. Die Platzanlage dient dabei der Bündelung von Informationen und Hinweisen zu Rad- und Wanderwegen sowie kulturellen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten in Elz und der Region. Infotafeln geben dabei Hinweise zur Geschichte und den historischen Bezügen insbesondere zwischen den Städten Elz, Hadamar und Limburg. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 71.000,- Euro.
Bürgermeister Horst Kaiser freute sich sichtlich über den von Jörg Sauer überreichten Zuwendungsbescheid. Weiterlesen

LEADER fördert barrierefreien Zugang mit 23.340,- Euro

Pressefoto BeselichEine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. und Vertreter des Pfarrgemeinderates versammelten sich am Dienstag, 11.06.2019 an der Begegnungsstätte „Alte Schule Beselich“ um bei der offiziellen Förderbescheidübergabe dabei zu sein.
Franz-Josef Sehr, der in seiner Funktion als Verwaltungsratsmitglied der Kirchengemeinde St. Ägidius Beselich, einen großen Anteil zum Gelingen des ganzen beigetragen hat berichtete, dass die Alte Schule im Zentrum Obertiefenbachs ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1872 ist und zwischen 1873 und 1983 als Volksschule genutzt wurde. Zwischenzeitlich ging das Gebäude in den Besitz der Kirche über und dient heute als generationenübergreifende Begegnungsstätte, die gerne für Versammlungen und Veranstaltungen jeglicher Art genutzt wird. „Mit der barrierefreien Erschließung des Gebäudes kommen auf die Kirchengemeinde Kosten in Höhe von ca. 46.300,- Euro zu. Dies ist aber nur ein Teil der Gesamtkosten die die Kirche tragen muss, denn für das Gebäude müssen in diesem Zusammenhang auch die kompletten Brandschutzauflagen erfüllt werden, so dass die Gesamtinvestitionen bei weit über 200.000,- Euro liegen“, führte Sehr weiter aus. Weiterlesen

Digitaler Marktplatz! Die Schule von morgen

Im Rahmen der öffentlichen Breitband Freischaltung der ersten Schule im Landkreis Limburg-Weilburg mit Glasfaser im Mai 2019 wurde auch der digitale Marktplatz und die Möglichkeiten einer Digitalisierung der Schulen vorgestellt. Wie funktioniert lernen 4.0 heute und in Zukunft, dass stellten im Rahmen eines Digitalen Marktplatzes verschiedene Schulen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg vor.

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Frau Digitalministerin Prof. Dr. Sinemus und Kultusminister Prof. Dr. Lorz konnten sich bei den Schulen selbst informieren und aktiv am Unterricht teilnehmen. So stellte Frau Ulla Reitz von der Wilhelm-Knapp-Schule mit zwei Ihrer Studenten den digital unterstützten Englischunterricht vor. Die Leo-Sternberg-Schule und die Freiherr-vom-Stein-Schule zeigten Tablet-Unterricht der Grund- und Realschüler. An einem 3-D Drucker der Friedrich-Dessauer-Schule konnte Herr Kultusminister Prof. Lorz selbst testen wie schnell ein Scanmodell von Ihm erstellt werden kann. Auch die Adolf-Reichwein-Schule stellte Ihre Interaktiven Kurse vor und die Peter-Paul-Cahensly Schule Ihre Digitale Schulorganisation 168mit LANiS aus der Schüler und Lehrerperspektive. Hessens Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz betonte die Wichtigkeit der Maßnahme: „Unser Ziel ist es, Schulen in die Lage zu versetzen, alle Schülerinnen und Schüler unter Anleitung ihrer Lehrkräfte an digitale Medien heranzuführen, ihnen die Chancen und Perspektiven neuer Technologien zu eröffnen und letztlich auf ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt vorzubereiten.“

Email aus New York – junge Gründerin stellt sich am 27. Juni auf dem Limburger Gründertag vor

„Als Zehnjährige habe ich eine Mode-Illustration aus einem Fashion-Magazin unserer Nachbarn gerissen, die Vorlage bestimmt über zweihundertmal abgepaust und jedes Mal neu designed: mal mit Jacke, mal mit Muster – stets anders“, erinnert sich Christina Claus. Als sie wenig später erfuhr, dass sie diese Leidenschaft auch zu ihrem Beruf machen kann, war das Berufsziel früh definiert: „Ich wollte Fashion-Designerin werden“, lächelt die 29-jährige.

Christina Claus - Fashion-Designerin aus Elz

Christina Claus – Fashion-Designerin aus Elz

Während viele andere Abiturienten nach der Schule zunächst ein Auslandsjahr einlegen, studierte Christina Claus sieben Semester an der renommierten Düsseldorfer „Akademie Mode & Design“. Nach dem Abschluss als Fashion-Designerin (Bachelor of Arts) folgten Praktika in London, New York und Manchester. Vor drei Jahren sprach ein Vertriebsprofi aus Heidelberg die junge Frau an. Er wollte eine eigene Jeans-Kollektion an den Markt bringen und fand in der Absolventin eine junge, kreative Designerin. „Die künstlerische Arbeit macht aber etwa nur die Hälfte meiner Arbeit aus“, berichtet die Elzerin. Neben dem Design gilt es auch technische Zeichnungen anzufertigen, in denen jedes Kleidungsstück detailliert bis auf die Fadenstärke beschrieben wird. Zur Arbeit gehört auch die Suche nach Produktionsstätten, die das Start-Up in der Türkei und in Portugal fand. Nach dem erfolgreichen Start wurde eine große Hamburger Jeans-Produktionsfirma auf die beiden Newcomer aufmerksam und kaufte Christina Claus sowie ihren Chef als Berater ein. „Hier kam ich erstmals mit Freelancern in Kontakt, die ebenfalls für das Unternehmen tätig waren. In unserem Business ist es nicht unüblich, einen Arbeitsplatz unbesetzt zu lassen und mit wechselnden Freelancern zu besetzen, um stets neue Ideen und frischen Wind ins Office zu bekommen“, erklärt die Designerin. Durch den Kontakt mit den Freiberuflern verlor die junge Angestellte ihre Vorbehalte gegen eine Selbständigkeit und lies sich auch hinsichtlich einer eigenen Freiberuflichen Laufbahn von Herrn Walter Gerharz (WFG) eingehend beraten und betreuen.

„Natürlich habe ich mich auch auf feste Stellen in den Modemetropolen Hamburg, Berlin oder München beworben, jedoch ist es durch die sehr hohe Anzahl an Bewerbern und der recht geringen offenen Stellen nicht einfach, genau den Job zu finden, der auch zur eigenen Expertise passt“, schildert Christina Claus.

Dann kam eine Email aus New York. Eine erfolgreiche Freelance Designerin bot Christina Claus ein halbjähriges Online-Seminar an. Inhalt war neben der effizienten Nutzung einer Grafik-Software auch eine intensive Vorbereitung auf eine Freelance-Tätigkeit. „Heidi nahm mir und den anderen Teilnehmern sämtliche Ängste, machte uns Mut und erläuterte alle Facetten von der Kundenansprache über die Preisbildung bis zu Nachkundenbetreuung. Weiterlesen

Ansiedlung im ICE-Gebiet

Osteria (1)Eine weitere Neuansiedlung im ICE-Gebiet wird eine Filiale der im Jahr 1999 gegründeten Systemgastronomie-Kette L’Osteria sein.  Das Unternehmen betreibt  mehr als 70 Restaurants in Deutschland. Weitere  Niederlassungen gibt es in England, den Niederlanden, der Schweiz, Tschechien und in Österreich. In den Restaurants erwartet den Kunden  nach Aussage des Unternehmens eine frische italienische Küche, für die eigens im Jahr 2013 eine eigene Pastamanufaktur in Nürnberg eingerichtet wurde.

Für die Filiale im ICE-Gebiet sind 200 Plätze im Innenraum und 170 Plätze auf  einer Außenfläche geplant.  „Noch steht ein Kran und es wird fleißig gebaut, aber schon Anfang Juni soll die feierliche Eröffnung sein“, so Franchisenehmer Wolfgang Göbel der die L’Osteria zusammen mit seiner Tochter betreiben will.

Göbel ist kein Unbekannter in der Branche. Von 2006-2016 war er Personalvorstand von McDonald´s Deutschland und in der gleichen Zeit Präsident des Bundesver-bandes der Systemgastronomie. Jetzt folgt der Schritt in die Selbstständigkeit.

„ Wir wären lange noch nicht soweit wenn wir nicht von Anfang an die volle Unterstützung der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez sowie der Baubehörde der Stadt Limburg bekommen hätten“, lobt Göbel. „Jetzt freuen wir uns darauf bald unsere ersten Gäste begrüßen zu können“.