Presse

image_pdfimage_print

Regionalforum Personalmanagement in Mittelhessen am 24. April in Wetzlar

Das Regionalmanagement Mittelhessen organisiert gemeinsam mit seinen Partner aus dem Netzwerk Kommune, dem Zusammenschluss der Wirtschaftsförderungen der Landkreise und großen Städte Mittelhessens, ein Personalmanagement Forum am 24. April in Wetzlar.

Die Veranstaltung bietet anhand von Keynotes und guten Praxisbeispielen zu aktuellen Trends und Lösungsansätzen die Möglichkeit zu einem intensiven Austausch vor Ort:

• Internationalisierung als Chance zur Gewinnung neuer Fach-und Führungskräfte
• Digitalisierung der Personalprozesse um neue Kapazitäten zu gewinnen
• Kooperationen mit Schulen und regionalen Initiativen zur Nachwuchsgewinnung
• Unternehmenskultur und Personalentwicklung

Veranstaltungsort ist die Buderus Arena in Wetzlar, die Veranstaltung ist kostenfrei.

Den Link zur Anmeldung und dem Programm finden Sie hier: Regionalmanagement Mittelhessen GmbH | Regionalforum Personalmanagement in Mittelhessen

Weitere Informationen finden Sie hier:
Save The Date – Personalforum Mittelhessen

Startups gesucht! Matching-Veranstaltung auf der W3+Fair in Wetzlar

Am 13. März 2024 findet im Rahmen der W3+Fair die nächste Matching-Veranstaltung der Business Angels Mittelhessen statt. Drei bis vier Frühphasen-Startups haben beim Pitch die Gelegenheit, sowohl Investoren als auch Unternehmensvertreter von ihrer Idee zu überzeugen. Wir sind offen für alle Branchen. Im Kontext der Messe eignet sich die Teilnahme besonders für Startups mit Lösungen für Optik-, Photonik-, Elektronik- und Mechanik-Unternehmen. Dabei kann es sich sowohl um technologische als auch um betriebswirtschaftliche Innovationen handeln.

Die Startups können sich bis zum 13.02.2024 unter startup@ba-mittelhessen.de für diese Matching-Veranstaltung bewerben. Die Bewerbungsunterlagen und weitere Informationen finden Sie hier: https://ba-mittelhessen.de/seite/startups.

Seminare zu Elektromobilität in der Kommune (LEA-Hessen)

Die LEA-Hessen (LandesEnergieAgentur Hessen GmbH) bietet zwei neue Schulungstermine zur „eLotsen-Schulung“ sowie ein weiteres Online-Seminar aus der Reihe „Elektrisch unterwegs“ an.

Die LEA Hessen bietet über die Geschäftsstelle Elektromobilität bereits seit 2016 Seminar „eLotse: Zukunftsorientierte Mobilität in der Kommune gestalten“ an. An dieser – für hessische Kommunen kostenfreien – Schulung haben bereits rund 300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus den Kommunen teilgenommen. Die dreitägigen Schulungen finden jeweils von 09:30 – 17:30 Uhr an folgenden Orten/Terminen statt:

„eLotse“-Schulungstermine:

  • Wetzlar, 07. – 09. Februar 2024
  • Kassel, 06. – 08. März 2024

Das Schulungsangebot richtet sich an Mitarbeiter einer hessischen Kommune, kommunalen Einrichtung oder eines kommunalen Zweckverbandes und ist für diese kostenfrei. Ziel ist die Vermittlung einer umfassenden Wissensbasis, die es den Teilnehmern ermöglicht, als Erst-Ansprechpartner für alle Fragen rund um das Thema zukunftsorientierte Mobilität / Elektromobilität – sowohl für die eigene Verwaltung als auch für Unternehmen und für Privathaushalte – zu fungieren. Neben der allgemeinen Wissensvermittlung sollen in Gruppenarbeit bereits konkrete Handlungsfelder für Kommunen erarbeitet werden.

Seminarinhalte:

  • Hintergründe Elektromobilität (Klimaziele, Mobilitätswende, Klimawirkung unterschiedlicher Antriebsarten usw.)
  • Grundlagen der Elektromobilität (Fahrzeugkonzepte, Batterien, Rohstoffe, Umweltwirkung, Kosten)
  • Grundlagen Ladeinfrastruktur (technische, organisatorische und rechtliche Grundlagen, Bedarfsentwicklung, Rollen und Betreibermodelle, Betreibersuche, Ausschreibung, Stadt- und Verkehrsplanung usw.)
  • Dienstliche Mobilität und kommunaler Fuhrpark
  • Neue Konzepte für ländliche Mobilität

Weitere Infos und Anmeldung: info@strom-bewegt.de


Online-Seminar: „Kommunale Steuerungsinstrumente zur Förderung der Elektromobilität“ (mit Praxisbeiträgen aus Wörrstadt, Oberursel und Wiesbaden)

Dienstag, 30. Januar 2024 von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr

Kommunen spielen bei der Etablierung von alternativen Antrieben eine wichtige Rolle. Nicht nur als Vorreiter bei der Modernisierung des eigenen Fuhrparks, sondern auch als planende, ordnende und fördernde Institution.

Nach einem Überblick über geeignete Steuerungsinstrumente berichten Daria Paluch, Leiterin der Stabsstelle Klimaschutz in der Verbandsgemeinde Wörrstadt, Dr. Uli Molter, Abteilungsleiter Nachhaltigkeit, Klima-, Umweltschutz und Mobilität der Stadt Oberursel (Taunus), und Katja Imhof, Leitung Stabsstelle Nachhaltige urbane Mobilität der Landeshauptstadt Wiesbaden, über ihre Erfahrungen und stehen für Fragen zur Verfügung.

Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung bis zum 29.01.2024 über dieses Formular aber erforderlich.

 

37. Gesellschafterversammlung in der Kelterei Heil

Am 21. November fand die 37. Mitgliederversammlung der WFG Limburg-Weilburg-Diez GmbH in den Räumlichkeiten der Kelterei Heil in Laubuseschbach (Weilmünster) statt. Die WFG, vertreten durch Geschäftsführer Lars Wittmaack und seinem Team, berichtete über die diversen Aktivitäten der Gesellschaft im Laufe des Jahres. Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft konzentriert sich seit der Neuausrichtung Anfang 2021 auf eine große Breite an wirtschaftliche Themen, die vor allem eine stetige Unterstützung und eine gemeinsame Entwicklung von Projekten im gesamten Landkreis als Ziel haben.

Neben diversen Aktivitäten in der Gründer- und Ansiedlungsberatung wie z.B. die Beteiligung am jährlich im Sommer stattfindenden Gründerabend Limburg oder die Beratung von Unternehmen hinsichtlich einer Ansiedlung auf neuen Gewerbeflächen, berichtete die WFG über die diesjährige, erfolgreiche Teilnahme der Region an der Internationalen Fachmesse für Immobilien und Investitionen EXPO REAL in München. Die kontinuierliche Arbeit in diversen Arbeitskreisen in der Metropolregion Frankfurt Rhein Main und der Region Mittelhessen im Bereich Wirtschaft und Tourismus, sowie die Organisation von Veranstaltungen zum Thema „Fachkräftemangel“ waren nur einige Beispiele der diesjährigen Tätigkeit der WFG. Als anerkannte LEADER-Region wurde die WFG auch in der neuen Förderperiode 2023-2027 mit dem Regionalmanagement für den Verein Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. beauftragt und begleitete über das ganze Jahr hinweg diverse Projekte zur Förderung des ländlichen Raums.

Zum Abschluss der Veranstaltung wurde der ehemalige Mengerskirchener Bürgermeister und seit April 2010 als Vorsitzender der Gesellschafterversammlung amtierende Thomas Scholz verabschiedet. Zu seinem Nachfolger ist Mario Koschel, Bürgermeister des Marktflecken Weilmünster, gewählt worden. Silvia Scheu-Menzer, Bürgermeisterin der Gemeinde Hünfelden ist gleichzeitig als stellvertretende Vorsitzende im Amt bestätigt worden.

 

Zukunftswerkstatt für die Fachkräftesicherung im Landkreis

Der Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft wird in den kommenden Jahren eine große Rolle auf dem Arbeitsmarkt spielen. Schaut man sich den demografischen Wandel und die vom Land Hessen aufgestellten Berufsprognosen für den Landkreis Limburg-Weilburg an, zeichnet sich dabei ein klares, aber kein leichtes Bild ab. Über 8.000 Fachkräfte werden bis zum Jahr 2028 im Landkreis Limburg-Weilburg fehlen, verteilt vor allem auf Sektoren wie Handwerk, Gesundheitswesen und Erziehung. Um dieser Tendenz gemeinsam entgegenzuwirken wurden Vertreterinnen und Vertreter der regionalen Wirtschaft zu einer gemeinsamen „Zukunftswerkstatt“ an einen Tisch geholt.

Die Wirtschaftsförderung Limburg-Diez organisierte gemeinsam mit dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration (HSMI) und dem Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur der Goethe-Universität Frankfurt am Main (IWAK) Ende September eine gemeinsame Veranstaltung in Limburg. Konzipiert war dieser Tag als sogenannte „Zukunftswerkstatt“ im Rahmen der von der Stabsstelle Fachkräftesicherung in Hessen ins Leben gerufenen und mit dem IWAK durchgeführten Hessischen Fachkräfteinitiative „Zukunftsgerecht und regional“.

„Die Fachkräftesicherung wird eine zentrale Aufgabe in den nächsten Jahren darstellen“, stellte Landrat Michael Köberle bei der Eröffnung der Zukunftswerkstatt fest. „Ein Schulterschluss aller Akteure in der Region ist von enormer Bedeutung. Mit der heutigen Zukunftswerkstatt wird der richtige Weg eingeschlagen, um gemeinschaftlich an Lösungen zu arbeiten und den Arbeitsmarkt im Landkreis zukunftsfester aufzustellen.“ erläuterte Köberle und stellte zufrieden auch die breite Beteiligung von Handelskammer, Schulen, Betrieben, Politik und weiteren Institutionen an der Zukunftswerkstatt fest.

Neben Impulsvorträgen durch Frau Dr. Christa Larsen (Institut für Wirtschaft, Arbeit und Kultur) und Frau Claudia Wesner (Hessische Ministerium für Soziales und Integration) hatten die Teilnehmenden an der Zukunftswerkstatt auch die Möglichkeit, sich in Kleingruppen und Diskussionsrunden zu verschiedenen Themen über Lösungsvorschläge und Maßnahmen auszutauschen. Insgesamt wurden vier Handlungsfelder analysiert: „Berufsausbildung“, „Potenziale von Zielgruppen“, „Kompetenzentwicklung und Nachfragesenkung“ sowie „Regionale und Arbeitgeber-Attraktivität“. Dabei stand die zentrale Frage im Vordergrund, welche Bedarfe es in den jeweiligen Handlungsfeldern gibt und welche Maßnahmen und Lösungen möglich sind um diese Bedarfe zu befriedigen. In kleinen Arbeitsgruppen wurden die bestehenden Maßnahmen hinterfragt und neue Ideen für weitere Handlungsansätze entwickelt. Im Nachgang wurde die einzelnen, erarbeiteten Möglichkeiten sowie der Ist-Zustand in der großen Runde besprochen und vorgestellt.

„Das Ergebnis aus dieser Zukunftswerkstatt zeigt deutlich auf, dass die Region Limburg-Weilburg bereits auf eine große Bandbreite an Maßnahmen zurückgreifen kann, die diesem Mangel entgegenwirken können.“ stellt Lars Wittmaack, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez, fest und fährt fort: „Die regionale Attraktivität besser darzustellen wird ein wichtiger Faktor sein, da alle Landkreise in Hessen mit einer ähnlichen Problematik in den nächsten Jahren kämpfen werden. Wir müssen noch stärker herausstellen, welche Stärken wir haben und welche Möglichkeiten bereits vorhanden sind.“ Auch Pedro Paredes Cuadrado, Projektleiter Wirtschaft und Innovation bei der Wirtschaftsförderung, ergänzt: „Bei den Fachkräften muss die Botschaft ankommen: Limburg-Weilburg ist ideal für Arbeit, Leben und Bildung. Die Betrachtungsweise muss daher ganzheitlich sein. Und alle Teilnehmer waren sich heute einig: man muss und kann gemeinsam was bewegen.“

Als nächster Schritt werden alle Ergebnisse aus der Zukunftswerkstatt durch das Team der Fachkräftestrategie bei der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez geprüft. Gezielt werden dann mit Partnern weitere Maßnahmen auf dem Weg gebracht, um die erarbeiteten Inhalte fortzuführen und zu verstetigen.

Den Weg in die Selbständigkeit gestalten

Der 26. Limburger Gründerabend findet am Donnerstag, 20. Juli, 18.30 bis 21 Uhr, in der IHK Limburg, Walderdorffstr. 7, statt. In einem Fachvortrag gibt es Tipps für Neugründer und solche, die es werden wollen. Die Besucher können sich an 18 Beratungsinseln individuell von Banken, Sozialversicherungsträgern, Steuerfachleuten, Wirtschaftsjunioren und Netzwerkern individuell beraten lassen. Zudem stellen sich drei Existenzgründer in einer moderierten Diskussion vor und berichten ausführlich über ihre Erfahrungen im Gründungsprozess.

Einer dieser Gründer ist Björn Zell. Der 41jährige Eschhofener hat im vorigen Jahr das 1960 von seinem Großvater gegründete Fliesenlegerfachgeschäft in dritter Generation übernommen. Seither hat sich für den zweifachen Familienvater vieles geändert. Weniger Zeit für Familie, Ehrenamt und Hobbies, mehr Verantwortung für sechs übernommene Mitarbeiter und der Anspruch, stets perfekte Arbeit für die Kunden abzuliefern, sind nur einige der Herausforderungen, von denen er am 20. Juli berichten wird.

Veranstalter des Gründerabends sind die Industrie- und Handelskammer Limburg, Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg, Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez sowie die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar. Weitere Informationen gibt es im Netz unter shorturl.at/huD79. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

Limburgerin erfüllt sich mit Firmengründung Lebenstraum

Gemeinsame Pressemitteilung der Veranstalter des 26. Gründerabends

Rückblende: Januar 2021, Corona-Krise. Staaten riegeln hermetisch ihre Grenzen ab. Die Flugzeuge bleiben größtenteils am Boden. Am Himmel sind nur vereinzelt Kondensstreifen zu sehen. Luftfahrt- und Tourismuspersonal wechselt Beruf und Branche. In Hotels, an Stränden oder in Nationalparks herrscht gähnende Leere. In der Presse liest man über Pleitewellen von Reisebüros und Urlaubsveranstaltern. Ausgerechnet jetzt entscheidet Kristina Bach, sich mit ihrem mobilen Reisebüro ,AusZeit‘ selbständig zu machen. War es Verzweiflung? „Nein, ganz im Gegenteil“, betont die Limburgerin. „Es war genau der richtige Moment, meinen Lebenstraum zu erfüllen“, lächelt sie jeden Zweifel weg.

Darauf vertraut, dass die Leute nach den Entbehrungen ihre Reiseträume realisieren Die Reiseverkehrskauffrau beendete 2009 auf dem Höhepunkt der damaligen Wirtschafts- und Finanzkrise ihre Ausbildung zur Reiseverkehrskauffrau. Wie alle dreißig anderen Jahrgangskollegen erhielt sie die Kündigung. Es folgte ein Studium im Kommunikations- und Medienmanagement sowie eine erfolgreiche Arbeit als Kommunikationschefin einer international agierenden Stiftung. Im Laufe der Jahre baute sie ihr Team von zwei auf 18 aus. Mit der Geburt ihrer Tochter kam die Zäsur. Mitten in der Corona-Krise erfüllte sie ihren lang gehegten Wunsch vom eigenen Reiseunternehmen. „Natürlich war das tricky und es gab auch Bedenken von verschiedener Seite. Mein Mann war von meiner Idee überzeugt und hat mich in jeder Phase unterstützt. Nüchtern betrachtet konnten die Leute ihr Geld in der Krise ja nicht ausgeben. Ich habe darauf vertraut, dass sie sparen und nach den ganzen Entbehrungen ihre großen Reiseträume realisieren wollen.“

Erfolg im gesamten deutschsprachigen Raum Im August 2021 war es dann soweit: Dank der Gewährung des Gründungszuschusses der Limburger Arbeitsagentur konnte sie noch vor der Wende auf dem Tourismusmarkt in Ruhe Technik, Logistik und Marketing aufbauen. Als die Beschränkungen nach und nach fielen, Reisen wieder möglich wurden, war sie optimal vorbereitet. Kristina Bachs Rechnung ist aufgegangen. Weil viele Menschen weder Zeit, noch Nerven haben, sich im Dschungel der Internetangebote zurechtzufinden oder eines der verbliebenen Reisebüros aufzusuchen, boomt das Geschäft der Gründerin. Ihre Reiseangebote sind bis ins Detail auf die individuellen Wünsche ihrer Kunden maßgeschneidert. Insbesondere Familien nehmen ihr Beratungsangebot in Anspruch. „Ich habe während meiner Jobs selbst sehr viel Zeit in Asien und Afrika verbracht. Diese sehr persönlichen Erfahrungen kann ich an meine Kunden weitergeben. In vielen der angebotenen Hotels und Gästehäusern habe ich selbst geschlafen“, berichtet sie weiter. Die umtriebige Unternehmerin kann wie alle anderen Reisebüros auf sämtliche Buchungs- und Reiseportale zugreifen. Ihre Kommunikation erfolgt telefonisch, online, per Email, über soziale Netzwerke, WhatsApp, Videoberatung oder auf Wunsch auch im persönlichen Gespräch beim Kunden oder in einem Cafe. Auch während der Reise können die Urlauber die Reiseexpertin jederzeit kontaktieren. Ihre Kunden kommen inzwischen aus dem gesamten deutschsprachigen Raum. Neben der unternehmerischen Freiheit genießt Kristina Bach, dass sie Beruf und Familie in diesem neuen Arbeitsformat perfekt kombinieren kann. Zudem könne das Unternehmen mit dem Alter ihrer Tochter weiter wachsen.

26. Gründerabend am 20. Juli in Limburg

Wer sich ebenfalls mit dem Gedanken einer Firmengründung oder -übernahme trägt, kann sich am Donnerstag, 20. Juli, ab 18.30 Uhr in der IHK Limburg beim 26. Limburger Gründerabend kostenlos von Experten beraten lassen und Vorträge besuchen. Dort werden neben Kristina Bach auch zwei weitere Existenzgründer über ihren Start in die Selbständigkeit berichten. Veranstaltet wird der Gründerabend von der Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg, IHK Limburg, Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez und der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar.

Gründerabend in Limburg

In einem Fachvortrag gibt es Tipps für Neugründer und Unternehmensnachfolger und solche, die es werden wollen. Zudem stellen sich Existenzgründer in einer moderierten Diskussion vor und berichten ausführlich über ihre Erfahrungen im Gründungsprozess. Letztlich können sich die Teilnehmer an Beratungsinseln individuell beraten lassen. Veranstalter des Gründungstages sind die Industrie- und Handelskammer Limburg, Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg, Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez sowie die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar. Weitere Informationen gibt es im Netz unter Gründertag Limburg – Facebook und unter Gründertag Limburg 2023 am 20. Juli ab 18:30 Uhr – IHK Limburg

Der 25. Limburger Gründertag findet am Donnerstag, 20. Juli, 19:30 bis 21.30 Uhr, in der IHK Limburg, Walderdorffstr. 7, statt.

Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung nicht erforderlich.

4,725 Millionen bis 2027: Limburg-Weilburg erneut als LEADER-Region anerkannt 

v.l.n.r.: Jörg Sauer (LAG-Vorsitzender, Claudia Kühn (Amt für den ländlichen Raum), Andreas Höfner (stellv. LAG-Vorsitzender), Anett-Christin Hochheim (Amt für den ländlichen Raum), Lars Wittmaack (Regionalmanager) und Dorothee Kirschbaum (Amt für den ländlichen Raum)
 

#StarkeHeimatGestalten – mit diesem Motto startete im Januar die Bewerbung der Region Limburg-Weilburg in den landesweiten Wettbewerb des Landes Hessen, um erneut EU-Fördermittel für Projekte im ländlichen Raum zu erhalten. Seit Mitte November steht jetzt fest: die im Frühjahr eingereichte Lokale Entwicklungsstrategie, die gemeinsam mit Kommunen, Vereinen und Bürgern durch zahlreiche Workshops, Umfragen und Veranstaltungen entstanden ist, hat zum gewünschten Erfolg geführt. Die Region Limburg-Weilburg wurde durch das Land Hessen für die Jahre 2023-2027 offiziell als eine von 24 LEADER-Regionen anerkannt und darf sich auf weitere Mittel aus dem Förderprogramm der Europäischen Union freuen.

Am 10. November übergab Ministerin Priska Hinz im feierlichen Rahmen im Kloster Eberbach dem ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer einen Anerkennungsbescheid, der mit einem Fördermittelbudget in Höhe von rund 4,725 Millionen Euro für die Jahre 2023 bis 2027 verbunden ist. „Die erneute Anerkennung als LEADER-Region ermöglicht es, die seit 2015 erfolgreiche Umsetzung von Projekten im ländlichen Raum weiterzuführen.“ erläutert Jörg Sauer nach Erhalt des Anerkennungsbescheids und fügt hinzu: „Mein Dank geht an alle Akteure, die seit Monaten hier viel Energie und Herzblut in unsere gemeinsame Lokale Entwicklungsstrategie gesteckt haben. Es zeigt auch ein Stück weit auf, wie verbunden sich die Menschen ihrer Heimat fühlen und wie sehr sie unseren ländlichen Raum schätzen und mitgestalten möchten.“

Nach Angaben des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V., der in 2015 als Lokale Aktionsgruppe eingerichtet wurde und übergreifend und unabhängig regionale Vorhaben unterstützt, konnten in der vergangenen Förderperiode bereits über 35 Projekte mit 3,4 Millionen an Zuschüssen unterstützt werden. Die Aufstockung der Fördermittel auf nunmehr 4,725 Millionen Euro ermöglicht es dem Verein, in Zukunft einen größeren Handlungsspielraum bei der Umsetzung der lokalen Entwicklungsstrategie zu nutzen. Interessierte können sich auf www.regionalentwicklung-limburg-weilburg.de einen Überblick über die Arbeit des Vereins machen, voraussichtlich im Frühjahr werden weitere Informationen zur neuen Förderperiode veröffentlicht.

Nils Roeder und Garry Lang gründen in schwierigen Zeiten

Dafür, dass Generalunternehmer, Planungsbüros sowie Bauleitungen bei der Vielzahl ihrer Projekte, Gewerke und zu koordinierenden Handwerker nicht den Überblick verlieren, sorgt Nils Roeder. Der Limburger Unternehmer brachte 2021 mit seiner ‚leancodes GmbH‘ eine bislang einzigartige digitale Projektmanagementplattform auf den Markt, die Planungsunternehmen von der Akquise über die Planung bis zur Projektsteuerung die Arbeit erleichtert und deutlich effektiver macht. Der studierte Informatiker und Fachmann für KI (Künstliche Intelligenz) beschäftigt sich seit zwanzig Jahren mit Projektoptimierungen und hat derzeit sechs Mitarbeiter, die über ganz Deutschland verstreut arbeiten. „Weil jeder bei uns von dem Ort arbeiten kann, wo er arbeiten möchte, finde ich trotz Fachkräftemangel die erforderlichen Softwareexperten im gesamten deutschsprachigen Raum. Das erleichtert mir die Suche und macht es für meine Mitarbeitenden leichter, sich für mein Unternehmen zu entscheiden und sich zu binden“, berichtet der gebürtige Frankfurter. So manches in seinem jungen Unternehmen entspricht der ‚New Work“-Philosophie. Veränderte Werte, neue Arbeitsformen und mehr Teilhabe prägen die Führungskultur. Sein Produkt hat der 42-Jährige bereits am Markt etabliert. „Bislang sind es vor allem Unternehmen, die neuen Softwarelösungen offen gegenüberstehen und schnell erkennen, dass unsere Lösungen bis zu dreißig Prozent an Effektivitätssteigerungen bringen. In einem nächsten Schritt wollen wir auch alle diejenigen mitnehmen, die bislang noch mit relativ einfachen Bordmitteln, wie Excel-Sheets, arbeiten“, blickt Roeder zuversichtlich in die Zukunft. Die Corona-Pandemie habe zwar dazu geführt, dass manche Unternehmen aus Unsicherheit zunächst kostenreduziert gearbeitet hätten. Die Auswirkungen auf sein Unternehmen seien allerdings übersichtlich gewesen, so der Unternehmer.

Bis zu hundert Arbeitsstunden in der Woche Keine Sorgen um seine Zukunft macht sich auch Garry Lang. Der Handwerksmeister hat sich im Oktober 2020 selbständig gemacht. Er bietet alle Leistungen rund um die Themen Gas-, Wasser-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimainstallationen an. „Die Auftragsbücher quellen über und wenn ich meine Wochenenden im Büro mitzähle, komme ich auch mal auf hundert Arbeitsstunden in der Woche“, offenbart der Wilsenrother. Bis zu seiner Firmengründung habe er über die Jahre schon einen sehr großen Werkzeugpark angekauft, so dass er mitten in der Pandemie ohne finanzielles Risiko gründete. „Ich habe ganz alleine angefangen und mir nur ein gebrauchtes Firmenfahrzeug geleistet“, sagt der 29-Jährige rückblickend. Heute stehen zwei neue Transporter auf dem Hof. Der zweite wurde für den ersten Mitarbeiter angeschafft, der dieser Tage seine Arbeit aufnimmt. „Es gibt einfach keine Fachkräfte auf dem Markt und bin froh, dass der Geselle in meinen Betrieb gewechselt ist.“ Bereut hat Lang seine Gründung trotz der fehlenden Freizeit nicht. Lediglich kürzere Lieferzeiten für Anlagen und Ersatzteile würde er sich wünschen, um seinen Kunden längere Wartezeiten zu ersparen. Einmal stand seine Selbständigkeit auf Messers Schneide. Im September des letzten Jahres erlitt er bei einem unverschuldeten Motorradunfall schwerste Verletzungen. „Da musste ich zwei Monate völlig aussetzen und war mir nicht sicher, wie es weitergeht“, erinnert sich der Handwerker. Einige Blessuren sind noch immer nicht vollständig verheilt. „Das tut meiner Arbeit aber keinen Abbruch“ lächelt Lang, der Qualität und saubere Arbeit als Markenzeichen nennt.

25. Gründertag am 14. Juli in Limburg

Wer sich ebenfalls mit dem Gedanken einer Firmengründung oder -übernahme trägt, kann sich am Donnerstag, 14. Juli, ab 19 Uhr in der IHK Limburg beim 25. Limburger Gründertag kostenlos von Experten beraten lassen und Vorträge besuchen. Dort werden neben Garry Lang auch zwei weitere Existenzgründer über ihren Start in die Selbständigkeit berichten. Veranstaltet wird der Gründertag von der Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg, IHK Limburg, Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez und der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar.