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24. Limburger Gründertag am 2. September 2021

Ana Meuer und Marion Knaack gründen erfolgreich und halten ihr Business – trotz Corona

Sprachen und fremde Kulturen bestimmen von klein auf das Leben von Ana Meuer. Als Kind kroatischer Einwanderer wächst sie zweisprachig auf. Nach dem Abitur absolviert sie eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, schließt erfolgreich ein BWL-Studium ab und findet 15 Jahre ihre berufliche Erfüllung in der pharmazeutischen Industrie. Für das international ausgerichtete Unternehmen ist sie viel unterwegs: Spanien, Italien, Großbritannien und viele andere Länder stehen auf dem Reiseplan der gebürtigen Limburgerin. Sie verbringt beruflich viel Zeit im Ausland und ist häufig weg von Zuhause. Als vor fünf Jahren Ana Meuers kleiner Sohn zur Welt kommt, ist schnell klar, dass sie sich beruflich neu erfinden muss. Mit Mut und klaren Visionen übernimmt die Kosmopolitin Mitte 2018 die rund vierzig Jahre zuvor gegründete ‚Nations‘ – eine Sprachschule für Firmenkunden. Sie verlegt den Firmensitz kurzerhand vom Rhein-Main-Gebiet nach Limburg. Von dort organisiert sie mit ihrem Team Sprachtrainings und individuelle Seminare für Fach- und Führungskräfte renommierter Unternehmen in ganz Deutschland und unterstützt sie beim Ausbau ihrer globalen Kompetenz in internationalen Geschäftsbereichen. Ob Englisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch, Französisch oder exotische Sprachen, wie Mandarin, Ana Meuer kann auf über hundert muttersprachliche Sprachlehrer zurückgreifen, die den Teilnehmern nicht nur die Sprache, sondern auch interkulturelles Know-How der jeweiligen Zielländer vermitteln. „Damit ersparen wir unseren Kunden manche Ehrenrunde im Fettnäpfchen landesspezifischer Gepflogenheiten“, fügt die Unternehmerin augenzwinkernd hinzu.

Corona öffnet zusätzliche Märkte

In die Zukunft sieht die 43jährige sehr zuversichtlich: „Durch die Corona-Pandemie mussten auch wir auf virtuelle Formate umstellen. Für uns hat es den Vorteil, dass wir nun weltweit agieren und Kunden in Sydney, Manila, Singapur, Russland, Südamerika, USA, Kenia und ganz Europa mit Trainings betreuen“, resümiert die sympathische Chefin.

Ebenfalls von der Corona-Krise überrascht worden ist Martina Knaack. Sie hat sich zusammen mit ihrer ehemaligen Kollegin Sabine Saltenberger im November 2019 selbständig gemacht. Die Gesundheitsmanagerin und die Diplom-Psychologin gründeten in Limburg-Eschhofen „Quality-Think“. Sie hatten sich Stressbekämpfung, Schlafprävention und Krisenbewältigung zur Aufgabe gemacht. „Natürlich wollten wir das ‚Face-to-Face‘ machen, bis Corona uns einen Strich durch die Rechnung machte“, erinnert sich die 57jährige Gründerin. Die beiden entwickelten dann in akribischer Kleinarbeit ein modulares Onlineprogramm zur Stressreduktion. Dieses wurde von der ‚Zentralen Prüfstelle für Prävention‘ zertifiziert, so dass die Krankenkassen zwischen achtzig und hundert Prozent der Teilnahmegebühren erstatten. Inzwischen haben schon rund tausend Menschen teilgenommen. „Als Selbständige muss man immer den Blick auch in die Zukunft richten“, betont die Elzerin. Aktuell arbeitet sie zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin an einem Business-Seminar für Frauen, die gründen wollen. „Wir wissen aus eigener Erfahrung, über welche Steine man stolpern kann und können mit unserer Erfahrung, aber auch mit unserer fachlichen Expertise helfen, erfolgreich in die Selbständigkeit zu starten.“

24. Gründertag am 2. September in Limburg Wer sich ebenfalls mit dem Gedanken einer Firmengründung oder -übernahme trägt, kann sich am Donnerstag, 2. September, ab 19 Uhr in der IHK Limburg beim 24. Limburger Gründertag kostenlos von Experten beraten lassen und Vorträge besuchen. Dort werden neben Ana Meuer auch zwei weitere Existenzgründer über ihren Start in die Selbständigkeit berichten. Veranstaltet wird der Gründertag von der Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg, IHK Limburg, Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez und der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar.

LEADER Kooperationsprojekt Fachkräftestrategie

Das Kooperationsprojekt geht mit vielen Ideen für Maßnahmen rund um das Thema Fachkräftesicherung nunmehr in die Endphase. Seit dem Projektauftakt im Oktober 2019 haben sich Institutionen, Unternehmen und lokale Akteure länderübergreifend in vier Arbeitsgruppen engagiert eingebracht und viele Ansätze zur Fachkräftesicherung in der Region entwickelt. Darunter finden sich konkrete Umsetzungsvorschläge für eine Großveranstaltung zur Berufsorientierung im Wirtschaftsraum, eine Kampagne für Studienzweifler, eine Informationsveranstaltung zu ausbildungsintegrierten Studienangeboten, eine Plattform zur regionalen Bindung,  ein „Förderangebot-Lotse“ als unternehmerorientierte Plattform zu Fördermöglichkeiten, die Verbesserung des Informationsflusses zu Förderinstrumenten, die bedarfsgerechte Entwicklung von Weiterbildungsangeboten, das Leuchtturmprojekt „Ausbildungsberufe“ – unbekannte Ausbildungsberufe bekannter machen sowie den Themen Betriebsnachfolgen und attraktive Arbeitgeber.

Alle Beteiligten arbeiten nun auf die Abschlusskonferenz der Arbeitsgruppen hin, mit dem Ziel einzelne Maßnahmen in der noch verbleibenden Zeit umzusetzen oder zur Förderantragsreife für die nächste LEADER Förderperiode auf den Weg zu bringen. Parallel dazu entsteht ein umfassender Initiativenkatalog für den Wirtschaftsraum. In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung sollen letztlich die Ergebnisse und die Fachkräftestrategie vorgestellt werden.

Weitere Informationen zum Kooperationsprojekt finden Sie hier

Stellenangebot!

Die Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH ist zentraler Ansprechpartner in der Region in den Bereichen Standortmarketing, Standortberatung, Tourismus, Existenzgründung, Förderprogramme und einzelbetriebliche Beratung. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir eine/n

Projektmanager/in (m/w/d)
In Vollzeit

Die Aufgabenbereiche sind:

  • Eigenständige Umsetzung und Betreuung von Projekten aus den Bereichen Tourismus, Infrastruktur und allgemeine Wirtschaftsförderung
  • Konzeption und Durchführung von Veranstaltungen
  • Konzeption und Herstellung von Materialien für den Tourismus und das Standortmarketing
  • Beratung und Begleitung kommunaler und nicht-kommunaler Tourismus- und Infrastrukturvorhaben
  • Aufbau neuer und Pflege bestehender Netzwerke
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
  • Webseitenbetreuung und Pflege verschiedener Onlineportale

Wir erwarten:

  • Abgeschlossenes Studium im Bereich Wirtschaft, Tourismus, Marketing, Geographie o.Ä.
  • Berufserfahrung und entsprechend sicheres Auftreten
  • regionale Kenntnisse, insbesondere der touristischen Infrastruktur
  • umfassende EDV-Kenntnisse (MS-Office, Grafikprogramme, CMS, IRS, …)
  • hohe Serviceorientierung und Dienstleistungsbereitschaft
  • gute Allgemeinbildung
  • Fähigkeit zur selbständigen, konzeptionellen und strukturierten Arbeit
  • Teamfähigkeit und zeitliche Flexibilität
  • Führerschein und eigener PKW

Wir bieten Ihnen ein interessantes, vielfältiges und anspruchsvolles Arbeitsumfeld in einem starken Team und regionalen Netzwerk. Die Vergütung erfolgt in Anlehnung an die Vorschriften des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst (TVÖD).

Wenn Sie an dieser vielseitigen und abwechslungsreichen Aufgabe interessiert sind, dann freuen wir uns auf Ihre Bewerbung mit aussagekräftigen Unterlagen und unter Nennung eines möglichen Eintrittstermins bis zum 15. Juni 2021 per Email an lw@wfg-lwd.de.

Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH

Geschäftsführer Lars Wittmaack und Walter Gerharz

Schiede 20

65549 Limburg

Tel. 06431 – 296 417

Mit Ideenreichtum und Flexibilität gegen die Corona-Krise

Noch bis zum 23. April 2021 läuft die Bewerbungsphase des Innovations- und Wachstumspreis des Landes Hessen. Der Wettbewerb „Hessen-Champions“ würdigt auch in diesem Jahr besondere unternehmerische Erfolge in den Kategorien: Innovation, Weltmarktführer und Jobmotor.
Der Schirmherr des landesweiten Wettbewerbs Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir betont: „Viele hessische Unternehmen sind in einer ernsten Lage. Umso mehr beeindrucken die Energie, die Flexibilität und der Ideenreichtum, mit denen sie sich der Corona-Krise entgegenstellen. Deshalb möchten wir gerade in diesem Jahr mit unserem Wettbewerb auf den enormen hessischen Unternehmergeist hinweisen“.
Bewerben können sich alle Unternehmen mit Sitz in Hessen. Insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen sind eingeladen, sich am Wettbewerb in der Kategorie Innovation zu beteiligen. Eine hochkarätig besetzte Jury aus Wirtschaft, Politik und Medien entscheidet in einem zweistufigen Auswahlverfahren über die Gewinner in den drei Kategorien. Aus allen Bewerbungen werden zunächst drei bis vier Unternehmen pro Kategorie für das Finale nominiert. Die Nominierten stellen sich dann im September mit kurzen Präsentationen der Hauptjury aus Wirtschaft, Politik und Medien vor. Die Gewinner werden im Rahmen des Hessischen Unternehmertages am 26. Oktober 2021 in Wiesbaden bekannt gegeben.
Auch Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH, ist sich sicher: „Top-Unternehmen in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Schaffung von Arbeitsplätzen und innovativen Produkten werden eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Krise spielen“.
Weitere Informationen und Bewertungskriterien rund um den Wettbewerb finden Sie unter: www.hessen-champions.de

Bürger-/Arbeitnehmerbefragung

Um drohenden Leerständen in der Stadt entgegenzusteuern und den Wirtschafts- und Handelsstandort Limburg zu stärken, hat die Stadt eine Bürger- bzw. Arbeitnehmerbefragung konzipiert.

Wie in vielen deutschen Städten, gewinnt auch in Limburg die Problematik leerstehender Gewerbeimmobilien – begünstigt durch die derzeitige Corona-Krise sowie den zunehmenden Online-Handel – immer mehr an Bedeutung.

Die WFG möchte die Stadt bei diesem wichtigen Vorhaben unterstützen.

Hier geht es zum Umfragelink: www.limburg.de/umfrage                                                  

Gerne stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung.

No­vem­ber­hil­fe/Neu­start­hil­fe für So­lo­selbst­stän­di­ge

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, weitere Konkretisierungen und Verbesserungen bei der Novemberhilfe vorzunehmen. So soll während der schwierigen Zeit der befristeten Schließungen im November betroffenen Unternehmen umfassend geholfen werden.

Sie haben sich außerdem darauf geeinigt, die bisherige Überbrückungshilfe über das Jahresende hinaus zu verlängern und auszuweiten: Diese Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Juni 2021. Dazu gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 Euro und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab.

Weitere Informationen finden Sie hier

Das Guts(ch)einportal der WFG – Sie tun etwas Gutes

Kaufen Sie Gutscheine für Ihre Lieblingsunternehmen und helfen diesen damit durch die Krise. Das Geld landet umgehend beim Unternehmen und hilft dabei, Mieten, Personal und andere Rechnungen zu bezahlen, obwohl der Betrieb zur Zeit nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Sobald die Unternehmen wieder regulär öffnen dürfen, können Sie Ihre erworbenen Gutscheine dann einlösen.

Der Fairness halber muss allerdings erwähnt sein, dass wahrscheinlich auch trotz Ihrer Unterstützung leider nicht alle Unternehmen die Krise schadlos überstehen werden. Ein Risiko bleibt also! Allerdings wäre es doch viel schlimmer, wenn wir einfach nur rat- und tatlos zuschauen würden, wie zum Beispiel unser Lieblingsrestaurant, der kleine Laden in der Altstadt oder der Bäcker mit den leckeren Sonntagsbrötchen (und natürlich viele andere mehr!) ohne Unterstützung noch stärker zu kämpfen hätten…

Mit wirsindlimburgweilburgdiez.de wird der heimischen Wirtschaft eine Plattform geboten, um die aktuell am stärksten betroffenen Branchen, wie Gastronomie und Einzelhandel, übersichtlich darzustellen und ihr durch die Möglichkeit, online Gutscheine für den jeweiligen Lieblingsort zu bewerben, wichtige Unterstützung zu leisten.

Da einige Betriebe bereits auf bestehende Lösungen oder eigene Shopsysteme setzen, bietet wir keine weitere/eigene Gutscheinlösung an, sondern setzen auf bestehende Möglichkeiten und sehen uns vor allem als zentrale Plattform für die heimische Wirtschaft.

Sie können ganz einfach Gutscheine zum Verkauf anbieten, indem Sie ein eventuell schon bestehendes Gutscheinsystem nutzen und Ihr Unter- nehmen auf der Interentseite unter https://www.wirsindlimburgweilburgdiez.de/  
darstellen lassen.

Bestens für die Zukunft gewappnet –CrefoZert für Klum GmbH

(Bild aus dem Jahre 2019)

Die Creditreform Bad Homburg/Limburg hat der Klum GmbH am 28.10.2020 zum zweiten Mal in Folge das CrefoZert Bonitätszertifikat verliehen. Mit dem CrefoZert bescheinigt Creditreform dem Unternehmen aus Bad Camberg eine hervorragende Bonität. Verliehen wird das Zertifikat an Unternehmen, die eine gute bis ausgezeichnete Unternehmensbonität und insbesondere eine gute bis sehr gute Bilanzbonität besitzen. Anhand verschiedener Kriterien und Daten wird der sogenannte Bonitätsindex ermittelt. Dieser muss einen Wert zwischen 100 und 249 aufweisen. Zudem werden die vollständigen Jahresabschlüsse geprüft. Die letzten beide Jahre
müssen lückenlos dargestellt werden können. Abschließend erfolgt die Überprüfung der aktuellen Situation inklusive der Zukunftsperspektiven, um mögliche Bonitätsrisiken zu identifizieren.Mit der aktuellen Zertifizierung gehört die Klum GmbH zu einer kleinen Gruppe von Unternehmen, die sich für die Verleihung des CrefoZert qualifiziert haben und damit zu den 2% der deutschen Unternehmen, die exklusiv für eine außergewöhnlich gute Bonität ausgezeichnet werden.

Steckbrief Klum GmbH:
Wir sind seit über 50 Jahren ein Familienunternehmen und sind stolz darauf. Wir begleiten langjährige Kunden von der Planung, über die Ausführung hin zu Wartung und Service ihrer Heizungs-, Kälte-, Lüftung-, Sanitär und Klimaanalagen. Wir tragen Verantwortung – für unsere Kunden, Anlagen und Installationen, aber auch für unserer Mitarbeiter/ -innen. Wir bleiben am Puls der Zeit und aktualisieren unser Wissen um auf dem neuesten Stand von Technologien und Entwicklungen zu sein.Wir möchten Ihr Partner sein – als zufriedener Kunde und zufriedener Arbeitgeber.
http://www.klum.de

Weitere Informationen unter:
www.creditreform.de/crefozert, Creditreform Bad Homburg/Limburg, Markus Längst, Abteilungsleiter Vertrieb / Büroleitung
Tel.: 06431 9607-24
m.laengst@limburg.creditreform.de

15 Jahre Kiebitzmarkt Zanger – WFG gratuliert!

Leider konnte die Feier zum 15jährigen Bestehen durch die  Corona-Lage nicht stattfinden. Dennoch ließ sich der hessische Landtagsabgeordnete Andreas Hofmeister einen Besuch, mit einer kleinen Abordnung, im Kiebitzmarkt Zanger in Villmar nicht nehmen. Der Geschäftsführer Frank Zanger begrüßte die Gäste und erläuterte bei einem Rundgang die einzelnen Geschäftsbereiche mit vielen Hintergrundinformationen. Neben Frank Zanger arbeiten im Markt 1 Vollzeitkraft, mehrere Teilzeitkräfte und Aushilfen. Auch an den Nachwuchs wird gedacht und jeweils 1 Ausbildungstelle zur Verfügung gestellt.

Auslöser für die Gründung des jetzt schon 15jährigen  Marktes, war eine Marktanalyse der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG).  Die WFG stellte damals fest, daß in Villmar ein Tier- und Gartenmarkt fehlt um das Angebot vor Ort abzurunden.

Frank Zanger und Otmar Zanger schritten zur Tat und im März 2005 wurde im leerstehenden Lidl Markt der Kiebitzmarkt Zanger eröffnet. Nach nur zwei Jahren platzte der Markt aus allen Nähten und es wurde in der Unicastraße ein neuer Markt mit Gartencenter eröffnet. Mit der Übernahme des Schreibwarengeschäftes Hanke, dem Schreib-und Spielwarengeschäft Kinderleicht und dem Floristikgeschäft Blumenhütte entstand das heute geschätzte und vielseitige Sortiment. Neueste Sparte ist der Naturkostbereich. Unter dem Logo „Gutes aus Hessen“ wird Ahle Wurscht aus Nordhessen, Äpfel und Birnen aus dem Vordertaunus, Honig aus Langhecke, Eier vom Hof Schwartenberg und Wäller Nudeln angeboten. Ergänzend dazu gibt es Mühlenprodukte der Minderleinsmühle, Feinkost von Berner, Rotbäckchensäfte von Rabenhorst und Sekt und Wein aus dem Breisgau. Das Highligt der Naturkostabteilung ist der Heidekartoffelvertrieb. Dieser wurde 2018 übernommen und beliefert zur Zeit über 400 Endverbraucher in der Region. Eine Lottoannahmestelle und der Hermes Paketshop runden das Angebot ab.

Elektronische Steuerungen für die Sicherheit von Automobilen

besuch_fs.jpg-1200x900Es gibt keine neuen Kraftfahrzeuge ohne elektronische Steuergeräte. Bis zu 80 untereinander vernetzte Steuergeräte, also Kleincomputer, sind in einem Auto verbaut, also eingebettet. Sie sorgen für weniger Verbrauch und Abgase oder erhöhen für Fahrerin und Fahrer sowie Insassen Komfort und Sicherheit. Wenige sind so bekannt wie die Anzeigeninstrumente im Armaturenbrett – heute oft auch schon vollständige Displays – ABS, ESP, Motorsteuerung und natürlich Infotainment mit Radio, Navigation, Telefon und vieles mehr. Viele sind den Laien unbekannt und arbeiten im Verborgenen. Und es werden immer mehr, zum Wohle der Umwelt und der Fahrerin oder des Fahrers. Nahezu alle werden auch bei Elektroautos benötigt. Hinzu kommen dort unter anderem Ladegeräte, Batterieüberwachung und Elektromotoransteuerung. Alle Steuergeräte benötigen spezielle Software. In einem normalen Fahrzeug ist die Größe der Software, also der Codezeilen, deutlich höher als irgendwo sonst. Kein Flugzeug, kein Bahnwerk, kein PC hat eine so hohe Software-Komplexität wie ein moderner Pkw. Eine der wichtigsten Firmen in der Region, die Software für automobile Steuergeräte entwickeln, besuchte Landrat Michael Köberle nun gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Limburg-Weilburg-Diez (WfG), Walter Gerharz. Die F+S Fleckner und Simon Informationstechnik GmbH, ansässig mitten in Limburg, wurde im Jahr 2000 von den beiden Ingenieuren Dr. Joachim Fleckner und Thomas Rainer Simon gegründet. Beide sind inzwischen im wohlverdienten Ruhestand. So nahmen die aktuellen Geschäftsführer Josef Horstkötter und André Zeh den Landrat in Empfang. Das wachsende Unternehmen beschäftigt gegenwärtig 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend Ingenieure, und sucht weitere qualifizierte Spezialisten aus der Region. Continue reading