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Ausbildung von Hauptschülern wird gefördert

• Sonderprogramm soll Hauptschülern bessere Ausbildungschancen eröffnen
• Gefördert wird nur, wer bei Arbeitsagentur oder Jobcenter gemeldet ist
• Antragsschluss ist der 30. April – Mittel sind begrenzt

Die Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar ruft Hauptschüler der neunten Klassen auf, sich möglichst schnell bei der Agentur oder dem Jobcenter ausbildungssuchend zu melden. Hintergrund des Aufrufs ist ein Sonderprogramm des Landes Hessen für 2022, das die Ausbildungschancen von Hauptschülern verbessern soll. Aus dem Programm „Ausbildungsplatzförderung für Hauptschüler“ können Arbeitgeber Zuschüsse erhalten, wenn sie Ausbildungsverträge mit Schülern der neunten Klasse einer allgemeinbildenden Schule schließen, sofern diese die Schule im Antragsjahr mit höchstens einem Hauptschulabschluss verlassen.

Voraussetzung sei, dass das Ausbildungsverhältnis im gleichen Kalenderjahr beginne. Zudem müsse der Jugendliche bei der Berufsberatung der Arbeitsagentur oder des Jobcenters ausbildungsstellensuchend und zu Ausbildungsbeginn mit Hauptwohnsitz in Hessen gemeldet sein. Die Antragstellung durch das Unternehmen habe bis spätestens 30. April 2022 beim Regierungspräsidium Kassel zu erfolgen. Ausgenommen von der Förderung seien Dienststellen des Landes Hessen sowie des Bundes. Leistungen werden auch nicht erbracht, wenn zwischen dem Auszubildenden und dem Firmeninhaber/Gesellschafter ein enges Verwandtschaftsverhältnis bestehe. Dazu Jessica Crone, Geschäftsführerin Operativ der Arbeitsagentur: „Die Zahl der Förderfälle ist begrenzt. Entschieden wird nach der Reihenfolge des Antragseingangs im Regierungspräsidium. Betriebe und Hauptschüler müssen daher schnell handeln.“ Der Zuschuss betrage im ersten Ausbildungsjahr 50 Prozent, im zweiten Jahr 25 Prozent der Ausbildungsvergütung, so Crone. Zuschläge, wie Weihnachts- und Urlaubsgeld oder vermögenswirksame Leistungen, bleiben unberücksichtigt.

Jugendliche, die sich bei der Berufsberatung der Agentur für Arbeit melden wollen, können unter der gebührenfreien Rufnummer 0800 45555 00 Kontakt aufnehmen. Arbeitgeber erreichen ihre Vermittlungsfachkraft unter der 0800 45555 20.

Quelle:
Presseinformation 2022-008 – Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar (arbeitsagentur.de)

Weitere Informationen:
Ausbildungsplatzförderung für Hauptschüler/innen | Regierungspräsidium Kassel (hessen.de)

Glasfaserausbau im Landkreis geht voran

Erschließung der Gewerbegebiete im dritten Bauabschnitt

Mit dem symbolischen Spatenstich wurde im Merenberger Gewerbegebiet der dritte Bauabschnitt zum Glasfaserausbau im Landkreis Limburg-Weilburg begonnen

Limburg-Weilburg. Mit dem symbolischen Spatenstich wurde im Merenberger Gewerbegebiet der dritte Bauabschnitt zum Glasfaserausbau im Landkreis Limburg-Weilburg begonnen. Bis Ende 2023 wird die Deutsche GigaNetz im Rahmen des von Bund und Land geförderten Breitbandausbaus alle förderfähigen Gewerbe- und Industriegebiete im Landkreis mit Glasfaser bis in die Gebäude erschließen. Von dem Projekt profitieren insgesamt 48 Gewerbegebiete im Landkreis, was rund 1.700 Unternehmen umfasst. Darüber hinaus sollen mit den Fördermitteln auch noch rund 180 sogenannte weiße Flecken versorgt werden. In einer europaweiten Ausschreibung hatte die Deutsche GigaNetz (DGN) den Zuschlag als siegreicher Bieter erhalten. Für den Ausbau erhält die DGN einen Zuschuss vom Landkreis im Rahmen der sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenförderung in Höhe von rund elf Millionen Euro. Bund und Land fördern das Projekt mit 90 Prozent, den verbleibenden Eigenanteil tragen die Kommunen.

Die große Bedeutung des Projektes für die wirtschaftliche Ausrichtung der Region ist auch daran zu erkennen, dass nahezu alle Bürgermeisterinnen beziehungsweise Bürgermeister der Kommunen des Landkreises beim Spatenstich und der anschließenden Vertragsunterzeichnung anwesend waren. Auch zahlreiche Vertreter von Bund und Land Hessen, IHK und Handwerkskammer sowie Regierungspräsident Christoph Ullrich konnte der Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg, Michael Köberle, begrüßen. Die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Hessens, Professor Dr. Kristina Sinemus, richtete ein digitales Grußwort an die Beteiligten.

Landrat Michael Köberle freut sich darüber, dass jetzt die bauliche Umsetzung im Landkreis beginnt: „Wir sichern damit die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen und begünstigen Neuansiedlungen.“ Der Landrat dankte für die geschlossene und einheitliche Vorgehensweise der Städte und Gemeinden mit dem Landkreis sowie den politischen Gremien für die einmütige Unterstützung. Die Kommunen und der Landkreis würden nunmehr seit 2012 in der Breitbandversorgung eng zusammenarbeiten und hätten sich in eine Spitzenposition hochgearbeitet. Diese werde jetzt mit der Glasfasererschließung der Gewerbe- und Industriegebiete weiter ausgebaut. In den nächsten 24 Monaten werde die Deutsche GigaNetz im Landkreis über 30 Millionen Euro investieren. Dabei komme in der dritten Ausbaustufe die neueste und zukunftsfähigste Technik zum Einsatz, die derzeit verfügbar sei. Besonders dankte der Landrat Kreiskoordinator Martin Rudersdorf, der das ganze Ausschreibungs- und Vergabeverfahren mit einer spezialisierten Anwaltskanzlei durchgeführt hat. Landrat Michael Köberle dankte auch für die eigenwirtschaftlichen Ausbauaktivitäten im Landkreis und wünschte der Deutschen GigaNetz weiterhin viel Erfolg bei der Vorvermarktung.

„Glasfaser ermöglicht schon heute Internetbandbreiten von 10.000 Mbit/s im Geschäftskundenbereich, und zwar symmetrisch in Sende- und Empfangsrichtung“, sagte Soeren Wendler, Geschäftsführer der Deutschen GigaNetz GmbH. „Wir freuen uns, den begünstigten Unternehmen und Haushalten im Landkreis Limburg-Weilburg ab sofort ein attraktives Angebot für Internet mit Lichtgeschwindigkeit an ihrem Standort machen zu können. Jetzt liegt es bei ihnen, sich diese Zukunftstechnologie auch ins Haus zu holen.“

Professor Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, betonte: „Ambitionierte Gewerbegebiets-Projekte wie dieses sind wichtige Mosaiksteine für die Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur und bilden eine Voraussetzung für den Erfolg der Digitalisierung in Hessen. Aus diesem Grund unterstützt das Land das Ausbauvorhaben mit rund 4,5 Millionen Euro. Von der künftigen Anbindung an das Glasfasernetz werden 1.700 Unternehmen und rund 180 Haushalte profitieren – damit stellen Sie die Weichen für die Zukunft einer ganzen Region und gemeinsam rücken wir dem Ziel unserer hessischen Gigabitstrategie ein großes Stück näher, bis 2030 flächendeckend Glasfaser zur Verfügung zu stellen.“

„Der Glasfaser-Ausbau ist ein Treiber der regionalen Entwicklung. Er unterstützt die Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land und ist die Grundlage für die digitale Transformation, gerade im ländlichen Raum“, sagte Tim Brauckmüller, Geschäftsführer der atene KOM. Dabei hob er besonders die gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf hervor: „Im Landkreis Limburg-Weilburg zeigt sich vorbildlich, was möglich ist, wenn Bund, Land und Landkreise an einem Strang ziehen.“

Die Hauptgeschäftsführerin der IHK, Monika Sommer, und Kreishandwerksmeister Wolfram Uhe dankten dem Landkreis und den Kommunen für ihr weiteres Engagement im Glasfaserausbau. Von dem Projekt würden insbesondere die heimischen Unternehmen profitieren, was deren Wettbewerbsfähigkeit sichere. Als besonders erfreulich werden von den Vertreterinnen und Vertretern der heimischen Wirtschaft die niedrigen Endkundenpreise angesehen. In der Ausschreibung wurden als Wertungskriterien nämlich nicht nur die Wirtschaftlichkeitslücke abgefragt, sondern auch die Endkundenpreise für die Unternehmen. IHK und Handwerkskammer appellierten erneut an die Unternehmen, die Glasfaserprodukte zu buchen.

Neben dem geförderten Ausbau will sich die Deutsche GigaNetz weiter im Landkreis Limburg-Weilburg engagieren. Konkret ist geplant, in insgesamt elf Kommunen flächendeckend die Siedlungsbereiche mit Glasfaser auszubauen. Von dem eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau von insgesamt rund 30.000 Adressen sind die Kommunen Weilburg, Limburg, Elz, Elbtal, Waldbrunn, Dornburg, Mengerskirchen, Merenberg, Löhnberg, Weinbach, Weilmünster und Bad Camberg betroffen. Mit diesen Kommunen wurden zum Teil bereits Kooperationsverträge zum eigenwirtschaftlichen Ausbau abgeschlossen. Dieser erfolgt, wenn im Rahmen der Vorvermarktung etwa 40 Prozent der Verträge mit den Endkunden abgeschlossen wurden. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft appellierten an die Bewohnerinnen und Bewohner, diese einmalige Chance auch zu nutzen.

Weihnachtsgruß 2021

Wieder neigt sich ein Jahr dem Ende zu. Wir möchten dies zum Anlass nehmen, um uns bei Ihnen für die angenehme und erfolgreiche Zusammenarbeit zu bedanken. Für das kommende Weihnachtsfest wünschen wir frohe und glückliche Stunden!

Ihr WFG-Team

24. Limburger Gründertag am 2. September 2021

Ana Meuer und Marion Knaack gründen erfolgreich und halten ihr Business – trotz Corona

Sprachen und fremde Kulturen bestimmen von klein auf das Leben von Ana Meuer. Als Kind kroatischer Einwanderer wächst sie zweisprachig auf. Nach dem Abitur absolviert sie eine Ausbildung zur Fremdsprachenkorrespondentin, schließt erfolgreich ein BWL-Studium ab und findet 15 Jahre ihre berufliche Erfüllung in der pharmazeutischen Industrie. Für das international ausgerichtete Unternehmen ist sie viel unterwegs: Spanien, Italien, Großbritannien und viele andere Länder stehen auf dem Reiseplan der gebürtigen Limburgerin. Sie verbringt beruflich viel Zeit im Ausland und ist häufig weg von Zuhause. Als vor fünf Jahren Ana Meuers kleiner Sohn zur Welt kommt, ist schnell klar, dass sie sich beruflich neu erfinden muss. Mit Mut und klaren Visionen übernimmt die Kosmopolitin Mitte 2018 die rund vierzig Jahre zuvor gegründete ‚Nations‘ – eine Sprachschule für Firmenkunden. Sie verlegt den Firmensitz kurzerhand vom Rhein-Main-Gebiet nach Limburg. Von dort organisiert sie mit ihrem Team Sprachtrainings und individuelle Seminare für Fach- und Führungskräfte renommierter Unternehmen in ganz Deutschland und unterstützt sie beim Ausbau ihrer globalen Kompetenz in internationalen Geschäftsbereichen. Ob Englisch, Spanisch, Deutsch, Italienisch, Französisch oder exotische Sprachen, wie Mandarin, Ana Meuer kann auf über hundert muttersprachliche Sprachlehrer zurückgreifen, die den Teilnehmern nicht nur die Sprache, sondern auch interkulturelles Know-How der jeweiligen Zielländer vermitteln. „Damit ersparen wir unseren Kunden manche Ehrenrunde im Fettnäpfchen landesspezifischer Gepflogenheiten“, fügt die Unternehmerin augenzwinkernd hinzu.

Corona öffnet zusätzliche Märkte

In die Zukunft sieht die 43jährige sehr zuversichtlich: „Durch die Corona-Pandemie mussten auch wir auf virtuelle Formate umstellen. Für uns hat es den Vorteil, dass wir nun weltweit agieren und Kunden in Sydney, Manila, Singapur, Russland, Südamerika, USA, Kenia und ganz Europa mit Trainings betreuen“, resümiert die sympathische Chefin.

Ebenfalls von der Corona-Krise überrascht worden ist Martina Knaack. Sie hat sich zusammen mit ihrer ehemaligen Kollegin Sabine Saltenberger im November 2019 selbständig gemacht. Die Gesundheitsmanagerin und die Diplom-Psychologin gründeten in Limburg-Eschhofen „Quality-Think“. Sie hatten sich Stressbekämpfung, Schlafprävention und Krisenbewältigung zur Aufgabe gemacht. „Natürlich wollten wir das ‚Face-to-Face‘ machen, bis Corona uns einen Strich durch die Rechnung machte“, erinnert sich die 57jährige Gründerin. Die beiden entwickelten dann in akribischer Kleinarbeit ein modulares Onlineprogramm zur Stressreduktion. Dieses wurde von der ‚Zentralen Prüfstelle für Prävention‘ zertifiziert, so dass die Krankenkassen zwischen achtzig und hundert Prozent der Teilnahmegebühren erstatten. Inzwischen haben schon rund tausend Menschen teilgenommen. „Als Selbständige muss man immer den Blick auch in die Zukunft richten“, betont die Elzerin. Aktuell arbeitet sie zusammen mit ihrer Geschäftspartnerin an einem Business-Seminar für Frauen, die gründen wollen. „Wir wissen aus eigener Erfahrung, über welche Steine man stolpern kann und können mit unserer Erfahrung, aber auch mit unserer fachlichen Expertise helfen, erfolgreich in die Selbständigkeit zu starten.“

24. Gründertag am 2. September in Limburg Wer sich ebenfalls mit dem Gedanken einer Firmengründung oder -übernahme trägt, kann sich am Donnerstag, 2. September, ab 19 Uhr in der IHK Limburg beim 24. Limburger Gründertag kostenlos von Experten beraten lassen und Vorträge besuchen. Dort werden neben Ana Meuer auch zwei weitere Existenzgründer über ihren Start in die Selbständigkeit berichten. Veranstaltet wird der Gründertag von der Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg, IHK Limburg, Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez und der Arbeitsagentur Limburg-Wetzlar.

LEADER Kooperationsprojekt Fachkräftestrategie

Das Kooperationsprojekt geht mit vielen Ideen für Maßnahmen rund um das Thema Fachkräftesicherung nunmehr in die Endphase. Seit dem Projektauftakt im Oktober 2019 haben sich Institutionen, Unternehmen und lokale Akteure länderübergreifend in vier Arbeitsgruppen engagiert eingebracht und viele Ansätze zur Fachkräftesicherung in der Region entwickelt. Darunter finden sich konkrete Umsetzungsvorschläge für eine Großveranstaltung zur Berufsorientierung im Wirtschaftsraum, eine Kampagne für Studienzweifler, eine Informationsveranstaltung zu ausbildungsintegrierten Studienangeboten, eine Plattform zur regionalen Bindung,  ein „Förderangebot-Lotse“ als unternehmerorientierte Plattform zu Fördermöglichkeiten, die Verbesserung des Informationsflusses zu Förderinstrumenten, die bedarfsgerechte Entwicklung von Weiterbildungsangeboten, das Leuchtturmprojekt „Ausbildungsberufe“ – unbekannte Ausbildungsberufe bekannter machen sowie den Themen Betriebsnachfolgen und attraktive Arbeitgeber.

Alle Beteiligten arbeiten nun auf die Abschlusskonferenz der Arbeitsgruppen hin, mit dem Ziel einzelne Maßnahmen in der noch verbleibenden Zeit umzusetzen oder zur Förderantragsreife für die nächste LEADER Förderperiode auf den Weg zu bringen. Parallel dazu entsteht ein umfassender Initiativenkatalog für den Wirtschaftsraum. In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung sollen letztlich die Ergebnisse und die Fachkräftestrategie vorgestellt werden.

Weitere Informationen zum Kooperationsprojekt finden Sie hier

Mit Ideenreichtum und Flexibilität gegen die Corona-Krise

Noch bis zum 23. April 2021 läuft die Bewerbungsphase des Innovations- und Wachstumspreis des Landes Hessen. Der Wettbewerb „Hessen-Champions“ würdigt auch in diesem Jahr besondere unternehmerische Erfolge in den Kategorien: Innovation, Weltmarktführer und Jobmotor.
Der Schirmherr des landesweiten Wettbewerbs Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir betont: „Viele hessische Unternehmen sind in einer ernsten Lage. Umso mehr beeindrucken die Energie, die Flexibilität und der Ideenreichtum, mit denen sie sich der Corona-Krise entgegenstellen. Deshalb möchten wir gerade in diesem Jahr mit unserem Wettbewerb auf den enormen hessischen Unternehmergeist hinweisen“.
Bewerben können sich alle Unternehmen mit Sitz in Hessen. Insbesondere auch kleine und mittlere Unternehmen sind eingeladen, sich am Wettbewerb in der Kategorie Innovation zu beteiligen. Eine hochkarätig besetzte Jury aus Wirtschaft, Politik und Medien entscheidet in einem zweistufigen Auswahlverfahren über die Gewinner in den drei Kategorien. Aus allen Bewerbungen werden zunächst drei bis vier Unternehmen pro Kategorie für das Finale nominiert. Die Nominierten stellen sich dann im September mit kurzen Präsentationen der Hauptjury aus Wirtschaft, Politik und Medien vor. Die Gewinner werden im Rahmen des Hessischen Unternehmertages am 26. Oktober 2021 in Wiesbaden bekannt gegeben.
Auch Dr. Rainer Waldschmidt, Geschäftsführer der Hessen Trade & Invest GmbH, ist sich sicher: „Top-Unternehmen in den Bereichen Wettbewerbsfähigkeit, Schaffung von Arbeitsplätzen und innovativen Produkten werden eine zentrale Rolle bei der Bewältigung der Krise spielen“.
Weitere Informationen und Bewertungskriterien rund um den Wettbewerb finden Sie unter: www.hessen-champions.de

Bürger-/Arbeitnehmerbefragung

Um drohenden Leerständen in der Stadt entgegenzusteuern und den Wirtschafts- und Handelsstandort Limburg zu stärken, hat die Stadt eine Bürger- bzw. Arbeitnehmerbefragung konzipiert.

Wie in vielen deutschen Städten, gewinnt auch in Limburg die Problematik leerstehender Gewerbeimmobilien – begünstigt durch die derzeitige Corona-Krise sowie den zunehmenden Online-Handel – immer mehr an Bedeutung.

Die WFG möchte die Stadt bei diesem wichtigen Vorhaben unterstützen.

Hier geht es zum Umfragelink: www.limburg.de/umfrage                                                  

Gerne stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung.

No­vem­ber­hil­fe/Neu­start­hil­fe für So­lo­selbst­stän­di­ge

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, weitere Konkretisierungen und Verbesserungen bei der Novemberhilfe vorzunehmen. So soll während der schwierigen Zeit der befristeten Schließungen im November betroffenen Unternehmen umfassend geholfen werden.

Sie haben sich außerdem darauf geeinigt, die bisherige Überbrückungshilfe über das Jahresende hinaus zu verlängern und auszuweiten: Diese Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Juni 2021. Dazu gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 Euro und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab.

Weitere Informationen finden Sie hier

Das Guts(ch)einportal der WFG – Sie tun etwas Gutes

Kaufen Sie Gutscheine für Ihre Lieblingsunternehmen und helfen diesen damit durch die Krise. Das Geld landet umgehend beim Unternehmen und hilft dabei, Mieten, Personal und andere Rechnungen zu bezahlen, obwohl der Betrieb zur Zeit nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Sobald die Unternehmen wieder regulär öffnen dürfen, können Sie Ihre erworbenen Gutscheine dann einlösen.

Der Fairness halber muss allerdings erwähnt sein, dass wahrscheinlich auch trotz Ihrer Unterstützung leider nicht alle Unternehmen die Krise schadlos überstehen werden. Ein Risiko bleibt also! Allerdings wäre es doch viel schlimmer, wenn wir einfach nur rat- und tatlos zuschauen würden, wie zum Beispiel unser Lieblingsrestaurant, der kleine Laden in der Altstadt oder der Bäcker mit den leckeren Sonntagsbrötchen (und natürlich viele andere mehr!) ohne Unterstützung noch stärker zu kämpfen hätten…

Mit wirsindlimburgweilburgdiez.de wird der heimischen Wirtschaft eine Plattform geboten, um die aktuell am stärksten betroffenen Branchen, wie Gastronomie und Einzelhandel, übersichtlich darzustellen und ihr durch die Möglichkeit, online Gutscheine für den jeweiligen Lieblingsort zu bewerben, wichtige Unterstützung zu leisten.

Da einige Betriebe bereits auf bestehende Lösungen oder eigene Shopsysteme setzen, bietet wir keine weitere/eigene Gutscheinlösung an, sondern setzen auf bestehende Möglichkeiten und sehen uns vor allem als zentrale Plattform für die heimische Wirtschaft.

Sie können ganz einfach Gutscheine zum Verkauf anbieten, indem Sie ein eventuell schon bestehendes Gutscheinsystem nutzen und Ihr Unter- nehmen auf der Interentseite unter https://www.wirsindlimburgweilburgdiez.de/  
darstellen lassen.

Bestens für die Zukunft gewappnet –CrefoZert für Klum GmbH

(Bild aus dem Jahre 2019)

Die Creditreform Bad Homburg/Limburg hat der Klum GmbH am 28.10.2020 zum zweiten Mal in Folge das CrefoZert Bonitätszertifikat verliehen. Mit dem CrefoZert bescheinigt Creditreform dem Unternehmen aus Bad Camberg eine hervorragende Bonität. Verliehen wird das Zertifikat an Unternehmen, die eine gute bis ausgezeichnete Unternehmensbonität und insbesondere eine gute bis sehr gute Bilanzbonität besitzen. Anhand verschiedener Kriterien und Daten wird der sogenannte Bonitätsindex ermittelt. Dieser muss einen Wert zwischen 100 und 249 aufweisen. Zudem werden die vollständigen Jahresabschlüsse geprüft. Die letzten beide Jahre
müssen lückenlos dargestellt werden können. Abschließend erfolgt die Überprüfung der aktuellen Situation inklusive der Zukunftsperspektiven, um mögliche Bonitätsrisiken zu identifizieren.Mit der aktuellen Zertifizierung gehört die Klum GmbH zu einer kleinen Gruppe von Unternehmen, die sich für die Verleihung des CrefoZert qualifiziert haben und damit zu den 2% der deutschen Unternehmen, die exklusiv für eine außergewöhnlich gute Bonität ausgezeichnet werden.

Steckbrief Klum GmbH:
Wir sind seit über 50 Jahren ein Familienunternehmen und sind stolz darauf. Wir begleiten langjährige Kunden von der Planung, über die Ausführung hin zu Wartung und Service ihrer Heizungs-, Kälte-, Lüftung-, Sanitär und Klimaanalagen. Wir tragen Verantwortung – für unsere Kunden, Anlagen und Installationen, aber auch für unserer Mitarbeiter/ -innen. Wir bleiben am Puls der Zeit und aktualisieren unser Wissen um auf dem neuesten Stand von Technologien und Entwicklungen zu sein.Wir möchten Ihr Partner sein – als zufriedener Kunde und zufriedener Arbeitgeber.
http://www.klum.de

Weitere Informationen unter:
www.creditreform.de/crefozert, Creditreform Bad Homburg/Limburg, Markus Längst, Abteilungsleiter Vertrieb / Büroleitung
Tel.: 06431 9607-24
m.laengst@limburg.creditreform.de