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Glasfaserausbau im Landkreis geht voran

Erschließung der Gewerbegebiete im dritten Bauabschnitt

Limburg-Weilburg. Mit dem symbolischen Spatenstich wurde im Merenberger Gewerbegebiet der dritte Bauabschnitt zum Glasfaserausbau im Landkreis Limburg-Weilburg begonnen. Bis Ende 2023 wird die Deutsche GigaNetz im Rahmen des von Bund und Land geförderten Breitbandausbaus alle förderfähigen Gewerbe- und Industriegebiete im Landkreis mit Glasfaser bis in die Gebäude erschließen. Von dem Projekt profitieren insgesamt 48 Gewerbegebiete im Landkreis, was rund 1.700 Unternehmen umfasst. Darüber hinaus sollen mit den Fördermitteln auch noch rund 180 sogenannte weiße Flecken versorgt werden. In einer europaweiten Ausschreibung hatte die Deutsche GigaNetz (DGN) den Zuschlag als siegreicher Bieter erhalten. Für den Ausbau erhält die DGN einen Zuschuss vom Landkreis im Rahmen der sogenannten Wirtschaftlichkeitslückenförderung in Höhe von rund elf Millionen Euro. Bund und Land fördern das Projekt mit 90 Prozent, den verbleibenden Eigenanteil tragen die Kommunen.

Mit dem symbolischen Spatenstich wurde im Merenberger Gewerbegebiet der dritte Bauabschnitt zum Glasfaserausbau im Landkreis Limburg-Weilburg begonnen

Die große Bedeutung des Projektes für die wirtschaftliche Ausrichtung der Region ist auch daran zu erkennen, dass nahezu alle Bürgermeisterinnen beziehungsweise Bürgermeister der Kommunen des Landkreises beim Spatenstich und der anschließenden Vertragsunterzeichnung anwesend waren. Auch zahlreiche Vertreter von Bund und Land Hessen, IHK und Handwerkskammer sowie Regierungspräsident Christoph Ullrich konnte der Landrat des Landkreises Limburg-Weilburg, Michael Köberle, begrüßen. Die Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung Hessens, Professor Dr. Kristina Sinemus, richtete ein digitales Grußwort an die Beteiligten.

Landrat Michael Köberle freut sich darüber, dass jetzt die bauliche Umsetzung im Landkreis beginnt: „Wir sichern damit die Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Unternehmen und begünstigen Neuansiedlungen.“ Der Landrat dankte für die geschlossene und einheitliche Vorgehensweise der Städte und Gemeinden mit dem Landkreis sowie den politischen Gremien für die einmütige Unterstützung. Die Kommunen und der Landkreis würden nunmehr seit 2012 in der Breitbandversorgung eng zusammenarbeiten und hätten sich in eine Spitzenposition hochgearbeitet. Diese werde jetzt mit der Glasfasererschließung der Gewerbe- und Industriegebiete weiter ausgebaut. In den nächsten 24 Monaten werde die Deutsche GigaNetz im Landkreis über 30 Millionen Euro investieren. Dabei komme in der dritten Ausbaustufe die neueste und zukunftsfähigste Technik zum Einsatz, die derzeit verfügbar sei. Besonders dankte der Landrat Kreiskoordinator Martin Rudersdorf, der das ganze Ausschreibungs- und Vergabeverfahren mit einer spezialisierten Anwaltskanzlei durchgeführt hat. Landrat Michael Köberle dankte auch für die eigenwirtschaftlichen Ausbauaktivitäten im Landkreis und wünschte der Deutschen GigaNetz weiterhin viel Erfolg bei der Vorvermarktung.

„Glasfaser ermöglicht schon heute Internetbandbreiten von 10.000 Mbit/s im Geschäftskundenbereich, und zwar symmetrisch in Sende- und Empfangsrichtung“, sagte Soeren Wendler, Geschäftsführer der Deutschen GigaNetz GmbH. „Wir freuen uns, den begünstigten Unternehmen und Haushalten im Landkreis Limburg-Weilburg ab sofort ein attraktives Angebot für Internet mit Lichtgeschwindigkeit an ihrem Standort machen zu können. Jetzt liegt es bei ihnen, sich diese Zukunftstechnologie auch ins Haus zu holen.“

Professor Dr. Kristina Sinemus, Hessische Ministerin für Digitale Strategie und Entwicklung, betonte: „Ambitionierte Gewerbegebiets-Projekte wie dieses sind wichtige Mosaiksteine für die Weiterentwicklung der digitalen Infrastruktur und bilden eine Voraussetzung für den Erfolg der Digitalisierung in Hessen. Aus diesem Grund unterstützt das Land das Ausbauvorhaben mit rund 4,5 Millionen Euro. Von der künftigen Anbindung an das Glasfasernetz werden 1.700 Unternehmen und rund 180 Haushalte profitieren – damit stellen Sie die Weichen für die Zukunft einer ganzen Region und gemeinsam rücken wir dem Ziel unserer hessischen Gigabitstrategie ein großes Stück näher, bis 2030 flächendeckend Glasfaser zur Verfügung zu stellen.“

„Der Glasfaser-Ausbau ist ein Treiber der regionalen Entwicklung. Er unterstützt die Angleichung der Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land und ist die Grundlage für die digitale Transformation, gerade im ländlichen Raum“, sagte Tim Brauckmüller, Geschäftsführer der atene KOM. Dabei hob er besonders die gute Zusammenarbeit und den reibungslosen Ablauf hervor: „Im Landkreis Limburg-Weilburg zeigt sich vorbildlich, was möglich ist, wenn Bund, Land und Landkreise an einem Strang ziehen.“

Die Hauptgeschäftsführerin der IHK, Monika Sommer, und Kreishandwerksmeister Wolfram Uhe dankten dem Landkreis und den Kommunen für ihr weiteres Engagement im Glasfaserausbau. Von dem Projekt würden insbesondere die heimischen Unternehmen profitieren, was deren Wettbewerbsfähigkeit sichere. Als besonders erfreulich werden von den Vertreterinnen und Vertretern der heimischen Wirtschaft die niedrigen Endkundenpreise angesehen. In der Ausschreibung wurden als Wertungskriterien nämlich nicht nur die Wirtschaftlichkeitslücke abgefragt, sondern auch die Endkundenpreise für die Unternehmen. IHK und Handwerkskammer appellierten erneut an die Unternehmen, die Glasfaserprodukte zu buchen.

Neben dem geförderten Ausbau will sich die Deutsche GigaNetz weiter im Landkreis Limburg-Weilburg engagieren. Konkret ist geplant, in insgesamt elf Kommunen flächendeckend die Siedlungsbereiche mit Glasfaser auszubauen. Von dem eigenwirtschaftlichen Breitbandausbau von insgesamt rund 30.000 Adressen sind die Kommunen Weilburg, Limburg, Elz, Elbtal, Waldbrunn, Dornburg, Mengerskirchen, Merenberg, Löhnberg, Weinbach, Weilmünster und Bad Camberg betroffen. Mit diesen Kommunen wurden zum Teil bereits Kooperationsverträge zum eigenwirtschaftlichen Ausbau abgeschlossen. Dieser erfolgt, wenn im Rahmen der Vorvermarktung etwa 40 Prozent der Verträge mit den Endkunden abgeschlossen wurden. Die Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Wirtschaft appellierten an die Bewohnerinnen und Bewohner, diese einmalige Chance auch zu nutzen.

Digital-Zuschuss 2021: Nächster Förderaufruf am 31. August!

t-land-hessenDas Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen stellt in 2021 Unternehmen erneut einen Zuschuss für ihre Digitalisierungsmaßnahmen zur Verfügung. Wer wird gefördert?
Unternehmen und auch freie Berufe mit Sitz in Hessen können bei der digitalen Transformation ihrer Produktions- und Arbeitsprozesse und der Verbesserung der IT-Sicherheit gefördert werden.
Bedingung ist, dass die Maßnahmen beim Antragsteller zum Einsatz kommen und einen Digitalisierungsfortschritt in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte und Dienstleistungen oder Strategie und Organisation des Unternehmens erwarten lassen.
Wann muss der Antrag gestellt werden?
Der nächste Call zum Digital-Zuschuss wird am 31.08.2021 stattfinden.
Wo muss der Antrag gestellt werden? Die Bewerbung erfolgt über ein entsprechendes Onlineformular und ist zwingend erforderlich. Das Onlineformular ist am Tag des Förderaufrufs für 24 Stunden verfügbar.
Die Auswahl der Bewerber für eine Antragsstellung erfolgt über ein Online-Zufallsauswahlverfahren.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der WIBank.

LEADER Kooperationsprojekt Fachkräftestrategie

Das Kooperationsprojekt geht mit vielen Ideen für Maßnahmen rund um das Thema Fachkräftesicherung nunmehr in die Endphase. Seit dem Projektauftakt im Oktober 2019 haben sich Institutionen, Unternehmen und lokale Akteure länderübergreifend in vier Arbeitsgruppen engagiert eingebracht und viele Ansätze zur Fachkräftesicherung in der Region entwickelt. Darunter finden sich konkrete Umsetzungsvorschläge für eine Großveranstaltung zur Berufsorientierung im Wirtschaftsraum, eine Kampagne für Studienzweifler, eine Informationsveranstaltung zu ausbildungsintegrierten Studienangeboten, eine Plattform zur regionalen Bindung,  ein „Förderangebot-Lotse“ als unternehmerorientierte Plattform zu Fördermöglichkeiten, die Verbesserung des Informationsflusses zu Förderinstrumenten, die bedarfsgerechte Entwicklung von Weiterbildungsangeboten, das Leuchtturmprojekt „Ausbildungsberufe“ – unbekannte Ausbildungsberufe bekannter machen sowie den Themen Betriebsnachfolgen und attraktive Arbeitgeber.

Alle Beteiligten arbeiten nun auf die Abschlusskonferenz der Arbeitsgruppen hin, mit dem Ziel einzelne Maßnahmen in der noch verbleibenden Zeit umzusetzen oder zur Förderantragsreife für die nächste LEADER Förderperiode auf den Weg zu bringen. Parallel dazu entsteht ein umfassender Initiativenkatalog für den Wirtschaftsraum. In einer öffentlichen Abschlussveranstaltung sollen letztlich die Ergebnisse und die Fachkräftestrategie vorgestellt werden.

Weitere Informationen zum Kooperationsprojekt finden Sie hier

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

azubis-bmas-2020Eine gute Ausbildung ist die Grundlage für die berufliche Zukunft junger Menschen und die Fachkräftesicherung in Deutschland. Pünktlich zum neuen Ausbildungsjahr starten am 1. August deshalb wesentliche Teile des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“, mit dem die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen fördert. Für dieses Bundesprogramm stehen insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. 410 Millionen Euro davon können für die Maßnahmen der Ersten Förderrichtlinie eingesetzt werden.

Die Erste Förderrichtlinie enthält:

  • Ausbildungsprämien in Höhe von 2.000 bzw. 3.000 Euro für Betriebe, die – obwohl sie die Corona-Krise stark getroffen hat – ihr Ausbildungsniveau halten bzw. erhöhen,
  • Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung, wenn der Ausbildungsbetrieb Auszubildende und Ausbilder nicht mit in Kurzarbeit schickt, und
  • Übernahmeprämien an Betriebe, die Auszubildende von insolventen Betrieben übernehmen.

Die entsprechenden Antragsunterlagen stehen auf der Internetseite www.arbeitsagentur.de zur Verfügung. Gefördert werden Ausbildungen, die frühestens am 1. August 2020 beginnen. Dies gilt auch, wenn der Ausbildungsvertrag bereits früher abgeschlossen wurde.

Die Förderung der Auftrags- und Verbundausbildung, die ebenfalls Teil des Bundesprogramms zur Sicherung von Ausbildungsplätzen ist, wird in einer Zweiten Förderrichtlinie umgesetzt.

Weitere Informationen

Jetzt die Ausbildungsplatzförderung des Landkreises Limburg-Weilburg sichern!

Mit einem eigenen Förderprogramm unterstützt der Landkreis Limburg-Weilburg und die Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Unternehmen im Landkreis, die

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Ausbildungsplätze bereitstellen. Gleichzeitig soll damit ausbildungswilligen Jugendlichen geholfen werden, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. Um den Fachkräftemangel und die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft im Landkreis Limburg-Weilburg perspektivisch trotz „Corona“ zu sichern, brauchen die Unternehmen qualifizierten Nachwuchs.
Für die Bereitstellung eines Ausbildungsplatzes können Betriebe im Kreisgebiet einen einmaligen nicht rückzahlbaren Zuschuss in Höhe von 511,29 Euro bis 1.278,29 Euro pro Lehrstelle erhalten. Das Programm zur Förderung von Ausbildungsplätzen im Landkreis Limburg-Weilburg richtet sich insbesondere an Betriebe, die erstmalig ausbilden, wie bspw. Startups oder junge Unternehmen. Aber auch Betriebe, die Mädchen in typischen „Männerberufen“ ausbilden, die Jugendliche aus der überbetrieblichen Ausbildung freier Träger oder insolventer Betriebe übernehmen sowie im Verbund ausbilden, können gefördert werden, erläuterte WFG-Geschäftsführer Walter Gerharz.
Wer mehr über diese Förderung erfahren möchte, kann die aktuellen Vergaberichtlinien und Antragsformulare von der Internetseite der WFG (www.wfg-limburg-weilburg-diez.de) herunterladen. Dort sind auch die aktuellen Förderprogramme des Landes Hessen zu finden. Gerne steht die Wirtschaftsförderung für weitere Fragen zur Verfügung. Sie erreichen uns unter Tel: (0 64 31) 296 417.

Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez, Schiede 20 65549 Limburg www.wfg-limburg-weilburg-diez.de

Finanzierung für den dritten Bauabschnitt ist perfekt

Landrat Michael Köberle freut sich über Fördermittel für den weiteren Breitbandausbau

Der Breitbandausbau im Landkreis Limburg-Weilburg kann weiter voranschreiten. Wie Landrat Michael Köberle mitteilte, ist in der letzten Woche der Förderbescheid des Bundes in einer Höhe von 9,8 Millionen Euro bei der Kreisverwaltung eingegangen. In Verbindung mit den vom Land Hessen bereits gewährten 7,8 Millionen Euro steht nunmehr die Gesamtfinanzierung für den sogenannten dritten Bauabschnitt im Breitbandausbau des Landkreises Limburg-Weilburg.

Breitbandkoordinator Martin Rudersdorf und Landrat Michael Köberle

Breitbandkoordinator Martin Rudersdorf und Landrat Michael Köberle

Mit den Fördermitteln von Bund und Land in Verbindung mit den Komplementärmitteln der Kommunen in Höhe von rund zwei Millionen Euro sollen alle förderfähigen Gewerbe- und Industriegebiete im Landkreis mit Glasfaser bis in die Gebäude erschlossen werden. Von dem Projekt sind insgesamt 48 Gewerbegebiete betroffen, rund 1.700 Unternehmen im Landkreis werden von der Maßnahme profitieren. Darüber hinaus sollen mit den Fördermitteln auch noch rund 250 sogenannte weiße Flecken beseitigt werden. Es handelt sich dabei um noch unterversorgte Haushalte in Siedlungsrandbereichen beziehungsweise Weilern und kleinen Siedlungen. „Für den Landkreis Limburg-Weilburg sowie die 19 Städte und Gemeinden hat die Förderung der ländlichen Räume und der konsequente Ausbau mit schnellem Internet hohe Priorität. Sowohl für die Haushalte auch unsere mittelständisch geprägten Betriebe ist entscheidend, dass hohe Bandbreiten verfügbar sind. Die von Bund und Land zugesagte Förderung ist ein starkes Signal für den Landkreis“, so Landrat Köberle. Insbesondere die Corona-Pandemie habe gezeigt, wie wichtig der Internetausbau in den ländlichen Regionen ist. Durch die bereits abgeschlossenen Bauabschnitte verfüge der Landkreis über eine gute Breitbandversorgung. Dadurch wurden stabiles Homestuding, Homeschooling und Homeoffice erst ermöglicht. „Schnelle Internetzugänge sind in der globalen Gesellschaft für Unternehmen sowie unsere Bürgerinnen und Bürger mittlerweile genauso wichtig wie Straßen-, Schienen- und Energienetze“, so der Landrat zum Zuschuss aus der Bundeskasse.

Der Landkreis hatte im vergangenen Jahr eine entsprechende Markterkundung gestartet, um einen Überblick über noch vorhandene weiße Flecken, also Anschlüsse mit einer Bandbreite von weniger als 30 Mbit, zu erhalten. Auf der Grundlage dieser Markterkundung und den Rückmeldungen der Kommunen zur Versorgung der Gewerbe- und Industriegebiete wurde im Dezember 2019 ein kombinierter Förderantrag zum Ausbau der weißen Flecken und der Gewerbegebiete im Kreisgebiet gestellt. Mit dem nachhaltig ausgebauten und leistungsfähigen Breitbandprojekt hat sich der Landkreis Limburg-Weilburg im Wettbewerb um Bundesfördermittel ein weiteres Mal erfolgreich durchgesetzt. In diesem Zusammenhang dankte Landrat Michael Köberle insbesondere Kreiskoordinator Martin Rudersdorf, der das gesamte Förderverfahren in enger Koordinierung mit den Städten und Gemeinden abwickelt und die Förderanträge gestellt hat.

 

 

Land Hessen unterstützt den Breitbandausbau im Landkreis Lim-burg-Weilburg mit 7,8 Millionen Euro

Der Breitbandausbau im Landkreis Limburg-Weilburg kann weiter vorangetrieben werden. Aus Anlass des Besuches der Hessischen Digitalministerin, Frau Prof. Dr. Kristina Sinemus am 10. März 2020 an der Wilhelm-Knapp-Schule in Weilburg wurde ein sogenannter LOI „Letter of Intent“ in Höhe von 7,8 Millionen € Landrat Michael Köberle ausgehändigt. Damit unterstützt das Land Hessen den weiteren Breitbandausbau im Landkreis Limburg-Weilburg.

(v.r.n.l. Frau Prof. Dr. Sinemus, Digitalministerin, Herr Köberle, Landrat, Herr Rudersdorf, Breitbandkoordinator)

(v.r.n.l. Frau Prof. Dr. Sinemus, Digitalministerin, Herr Köberle, Landrat, Herr Rudersdorf, Breitbandkoordinator)

Im jetzt anstehenden 3. Bauabschnitt plant der Landkreis Limburg-Weilburg aufgrund eines entsprechenden Förderprogrammes des Bundes sämtliche Gewerbegebiete im Landkreis Limburg-Weilburg mit Glasfaser auszustatten. Hiervon betroffen sind insgesamt 48 Gewerbegebiete mit insgesamt 1.656 Unternehmungen. Darüber hinaus sollen noch verbliebene weiße Flecken innerhalb von Siedlungsbereichen ausgebaut werden. Der Landkreis hatte hierzu insgesamt 252 sogenannte weiße Flecken zur Förderung angemeldet. Es handelt sich hierbei um Anschlüsse, die aktuell unter 30 Mbit/s im Download versorgt werden und bei denen in den nächsten Jahren kein marktgetriebener Ausbau angezeigt wurde. Neben der Landesförderung erwartet der Landkreis Bundesmittel in Höhe von 9,8 Millionen Euro. Der verbleibende Eigenanteil von rund 2 Millionen Euro teilen sich der Landkreis sowie die Städte und Gemeinden.

Bei der Bescheidübergabe hob die Hessische Digitalministerin das enorme Engagement des Landkreises Limburg-Weilburg und der 19 Städte und Gemeinden beim Breitbandausbau hervor, die bereits sehr frühzeitig die Notwendigkeit einer flächendeckenden Breitbandversorgung, insbesondere im ländlichen Raum, erkannt haben und als einer der ersten Landkreise bundesweit Ende 2019 alle 75 Schulen und Bildungseinrichtungen mit Glasfaser ausgestattet hatten. Mit der Glasfaseranbindung der Gewerbegebiete setzte der Landkreis konsequent seine Kreisstrategie fort, was das Land Hessen auch gerne unterstütze.

Landrat Michael Köberle dankte für die Unterstützung aus Wiesbaden und erläuterte, dass die Ausschreibung zeitnah nach Vorlage der Bundesförderung auf den Markt gehen werde. Gerade die Anbindung der Unternehmen in den Gewerbegebieten mit hochleistungsfähigen Glasfaseranschlüssen sei ein entscheidender Wettbewerbsvorteil für die gewerbliche Wirtschaft. Der Kreis habe in der Vergangenheit auf eine Mischung des eigenwirtschaftlichen Ausbaus von Telekommunikationsunternehmen und den durch Zuschüsse unterstützten Ausbau gesetzt und sei mit dieser Strategie gut gefahren. Es gelte nun den Glasfaserausbau im ländlichen Raum immer weiter voranzutreiben, damit die Glasfaseranschlüsse immer näher an die Haushalte und Gewerbebetriebe gelangten. Um diesen Prozess zu optimieren und weitere Synergien zu heben würden die Städte und Gemeinden in diesem Jahr mit Unterstützung der Wirtschaftsförderung auch Masterpläne zum Breitbandausbau erstellen.

Der Besuch der Ministerin an der Wilhelm-Knapp-Schule in Weilburg wurde auch dazu genutzt um zu demonstrieren, welche Anwendungen das schnelle Internet an den Schulen ermöglicht. Durch Smartglasses wurde die Prozessentwicklung in gewerblich technischen Berufen vorgeführt. Auch wurden dynamisch agile Medienbildungskonzepte mit Hilfe des Intranets vorgeführt. Die Ministerin und der Landrat zeigten sich beeindruckt von den neuen Möglichkeiten in der Nutzung von super schnellen Internetanschlüssen auf Glasfaserbasis.

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Fachkräfte für die Region – zweitägige Workshops bei der WFG

2019-10-22 11_43_27-Große Auftaktveranstaltung _ VG Diez - Internet ExplorerWie bereits angekündigt, finden die ersten Gruppen-Workshops am 5. und 6. Februar 2020 von 9.30 Uhr bis 12.30 Uhr und von 13.30 Uhr bis 16.30 Uhr statt und zwar in den Räumlichkeiten der WFG Limburg-Weilburg-Diez (Schiede 20, 65549 Limburg, 2. OG).
In sechs aufeinander aufbauenden Arbeitsgruppensitzungen und den Zeiten dazwischen wird es bis Ende 2021 darum gehen, gemeinsam bedarfsorientierte Maßnahmen zu entwickeln und umzusetzen, um zukunftsorientierte Verbesserungen im Bereich der Ausbildung zu erreichen. Damit wird eine wichtige Linie der Fachkräftestrategie für unseren Wirtschaftsraum mit Leben gefüllt.
Für die ersten Sitzungen sind folgende Punkte vorgesehen:

• Spezifikation der wichtigsten Herausforderungen in der Ausbildung im Wirtschaftsraum
• Sichtung und Bewertung bereits stattfindender Initiativen in unserem Wirtschaftsraum
• Sondierung/Auswahl von zu entwickelnden Maßnahmen
• Abstimmung der Aufgaben bis zur nächsten Arbeitsgruppensitzung

Weitere Informationen stehen auch zum Download bereit.
Interessenten können sich gerne wegen einer Mitarbeit in den Workshops bei uns melden.

Glasfaseranbindung aller Schulen im Landkreis Limburg-Weilburg ist abgeschlossen

Limburg-Weilburg. Die Anbindung aller Schulen und Bildungseinrichtungen im Landkreis Limburg-Weilburg mit schnellen und leistungsfähigen Glasfaseranschlüssen ist zwischenzeitlich abgeschlossen worden.

Bei der Baustellenkontrolle (von links): Lukas Meudt (Projektleiter der Telekom), Michael Rieke (ateneKOM, knieend), Jan Bonkewitz (ateneKOM) und Martin Rudersdorf am Glasfasernetzverteiler vor der Grundschule Beselich.

Bei der Baustellenkontrolle (von links): Lukas Meudt (Projektleiter der Telekom), Michael Rieke (ateneKOM, knieend), Jan Bonkewitz (ateneKOM) und Martin Rudersdorf am Glasfasernetzverteiler vor der Grundschule Beselich.

„Im sogenannten zweiten Bauabschnitt zum Breitbandausbau haben wir als Landkreis sowie die Städte und Gemeinden in einem Gemeinschaftsprojekt nicht nur alle 75 Schulen und Bildungseinrichtungen mit Glasfaser angebunden, sondern darüber hinaus erfolgten auch Nachverdichtungen in Siedlungsbereichen und Gewerbegebieten“, erläuterte Landrat Michael Köberle.

Nachdem am 13. Mai 2019 in der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg der erste Glasfaseranschluss freigeschaltet werden konnte, wurde das Projekt im vorgesehenen Zeitplan umgesetzt. Landrat Köberle dankte in diesem Zusammenhang der Telekom Deutschland für den reibungslosen Bauablauf. Continue reading

Wie schmeckt eigentlich Hessen?

Das Weinhaus Schultes in Limburg und das Restaurant Schützenhof in Elz setzen auf regionale Küche und dürfen sich über eine besondere Auszeichnung freuen. Am 13. November wurden beiden Betrieben die jeweils für drei Jahre gültigen Urkunden überreicht, die sie als „Hessen á la carte“-Betrieb ausweisen.

v.l.n.r.: Achim Kramb (Inhaber), Oliver Birkhölzer (Koch und Pächter, Weinhaus Schultes), Lars Wittmaack (Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH), Ulrike Petersen (Lahntal Tourismus Verband e.V.), Michel van Goethem (Kooperation Hessen à la carte), Armin Güth (Hotel- und Gaststättenverband Limburg-Weilburg)

v.l.n.r.: Achim Kramb (Inhaber), Oliver Birkhölzer (Koch und Pächter, Weinhaus Schultes), Lars Wittmaack (Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH), Ulrike Petersen (Lahntal Tourismus Verband e.V.), Michel van Goethem (Kooperation Hessen à la carte), Armin Güth (Hotel- und Gaststättenverband Limburg-Weilburg)

Eine stetig steigende Zahl an Gästen legt bei der Auswahl des Speiselokals besonderen Wert auf regionale Produkte und ein erkennbares Bekenntnis zur Heimat. Gerade die hessische Küche ist dabei regional – traditionell – innovativ – ursprünglich und nachhaltig. Oliver Birkhölzer, Inhaber des frisch renovierten Weinhaus Schultes, sieht hierin eine besondere Stärke: „Seit der Neueröffnung kommen immer wieder auch Gäste, die schon als Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern im geschichtsträchtigen Gastraum gespeist haben, der jetzt – quasi als Seele des Hauses – originalgetreu wiederhergestellt werden konnte“. Seit der Restaurierung warten außerdem drei Gästezimmer und eine Ferienwohnung mit „Wohlfühl-Erker und romantischem Altstadtblick“ auf Übernachtungsgäste.

Die Mitglieder der Qualitätsgemeinschaft „Hessen á la carte“ lassen sich alle drei Jahre nach einem 10 Punkte – Kriterienkatalog zertifizieren. Beide heimischen Betriebe haben bei dieser Zertifizierung zwei von maximal drei hessischen Löwen erzielt. Für jeden Gast erkennbar tragen sie ein rot-weißes „Hessen á la carte“-Schild und bieten in ihren Speisekarten Wildgerichte, regional erzeugtes Gemüse und typisch hessische Menüs an.

v.l.n.r.: Willi und Marion Jahn (Inhaber Schützenhof, Elz), Ulrike Petersen (Lahntal Tourismus Verband e.V.), Lars Wittmaack (Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH)

v.l.n.r.: Willi und Marion Jahn (Inhaber Schützenhof, Elz), Ulrike Petersen (Lahntal Tourismus Verband e.V.), Lars Wittmaack (Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH)

Das Weinhaus Schultes ist erstmalig bei der Zertifizierung dabei, der Schützenhof in Elz bereits seit Beginn der Kooperation Anfang der 90er Jahre. Das Gasthaus Schützenhof befindet sich bereits seit über 300 Jahren in Familienbesitz. „So lange stehe ich aber noch nicht hinter dem Herd“, schmunzelt Willi Jahn. Trotz der bereits 43 Jahre gemeinsamen Kochens mit seiner Gattin Marion, seien sie noch immer glücklich verheiratet, ergänzt der Chefkoch mit einem Augenzwinkern, während er eine Broschüre aus der Anfangszeit von „Hessen á la carte“ vorzeigt.

Neben den beiden jetzt ausgezeichneten Betrieben setzt auch das Landhaus Schaaf in Runkel voll und ganz auf die typisch hessische Küche, wird aber turnusmäßig erst im kommenden Jahr wieder zertifiziert.

„Hessen á la carte“ ist eine Initiative des Hotel- und Gastronomieverbandes DEHOGA Hessen e.V. und des Hessischen Tourismusver­band e.V. Gefördert wird die Kooperation durch das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen.

Aktuell verteilen sich über 100 ausgezeichnete Betriebe über die unterschiedlichen Regionen Hessens.