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Absage aufgrund CORONA

Liebe Gründerinnen und Gründer,

aufgrund der aktuellen Situation müssen wir leider die geplanten Kurse auch im zweiten Halbjahr 2020 absagen. Wir hoffen, dass es ab 2021 wieder programmgemäß weitergehen kann. Gerne vereinbaren wir mit Ihnen aber bei Beratungsbedarf kostenfreie persönliche und/oder telefonisch Einzeltermine. Rufen Sie uns einfach an.

BLEIBEN SIE GESUND




Öffentlichkeitsbeteiligung bei der Fortschreibung des Nationalen Radverkehrsplans

Radverkehr in Deutschland ist ein Gemeinschaftsprojekt mit klarer Aufgabenverteilung: Die Kommunen sind mit Unterstützung der Länder vor Ort aktiv, der Bund hat das große Ganze im Blick.

Radfahren soll sicherer, attraktiver und zukunftsorientierter werden. Um das zu erreichen, fördert die Bundesregierung den Radverkehr auf vielfältige Weise.  Alle Aktivitäten sind im Nationalen Radverkehrsplan (NRVP) gebündelt. Bis zum 30. Juni lädt das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur (BMVI)  die Öffentlichkeit zur Mitwirkung ein. Welche Meinung haben Sie zu den drei Themenfeldern

  1. Ideenbox – Ihre Idee für den Radverkehr!
  2. Acht Ziele für den Radverkehr
  3. Radverkehr in Deutschland – Aktuell und in Zukunft

Wer sich beteiligen möchte, kann dazu folgenden Link nutzen:

https://zukunft-radverkehr.bmvi.de/bmvi/de/home/beteiligen

 




Über 40.000,- Euro Fördermittel für Cuno von Elz

Förderbescheidübergabe für das LEADER-Projekt „Kulturinsel Elz – Treffpunkt für Kultur, Geschichte und Brauchtum in der Region“

„Die Elzer“ sind ein rühriges Völkchen, davon konnten sich die Anwesenden bei der Förderbescheidübergabe am Dienstag, 11.06.2019 persönlich überzeugen. In über sechzig Vereinen sind die Elzer Einwohner organisiert, davon allein zehn Chöre, wie Josef Schmitt, selbst erster Vorsitzender des Geschichts- u. Museumsverein Elz nicht ganz ohne Stolz berichtete. Pressefoto Elz
Er war es auch der die Idee hatte einen kleinen Platz mit einer Skulptur des Cuno v. Elz zu schaffen, der als Treff- und Ausgangspunkt für Kultur- und Freizeitaktivitäten genutzt werden kann.
Das Projekt „Kulturinsel Elz“, das mit 40.137,- Euro Fördermitteln, aus dem europäischen Förderprogramm LEADER unterstützt wird, knüpft an bereits existierende kulturelle oder hinweisgebende Angebote in Elz an. Die Kulturinsel soll Ausgangspunkt für Führungen z.B. von Schülergruppen und Interessierten aus der Region sowie Touristen sein. Die Platzanlage dient dabei der Bündelung von Informationen und Hinweisen zu Rad- und Wanderwegen sowie kulturellen Einrichtungen und Sehenswürdigkeiten in Elz und der Region. Infotafeln geben dabei Hinweise zur Geschichte und den historischen Bezügen insbesondere zwischen den Städten Elz, Hadamar und Limburg. Die Gesamtinvestition beträgt ca. 71.000,- Euro.
Bürgermeister Horst Kaiser freute sich sichtlich über den von Jörg Sauer überreichten Zuwendungsbescheid. „Das ist das erste Mal das Elz EU-Fördermittel aus dem LEADER-Programm erhält“ so Kaiser und der Erste Kreisbeigeordnete Jörg Sauer konterte „Europa ist in Elz angekommen!“ Die Freude über die zugesagten Fördermittel beflügelte die Gedanken und so entstanden bereits die nächsten Projektideen in den Köpfen der Anwesenden. Man darf auf jeden Fall gespannt sein, was die Zukunft für und in Elz noch bringen wird. „Die Förderperiode läuft bis Ende 2020 und Fördergelder sind noch vorhanden“, so Helmut Jung, Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V.
Das Projekt steht in engem Bezug zur Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Limburg-Weilburg. Der Treffpunkt für Kultur, Geschichte und Brauchtum trägt u.a. zur Erreichung der Entwicklungsziele „Erhaltung und Stärkung der Kernbereiche in allen Stadt- und Ortsteilen“, zur „Stärkung der Identifikation und Förderung von lokalem Kulturgut“ in der Region sowie zur Förderung des Tourismus in den Seitentälern der Lahn bei.




LEADER fördert barrierefreien Zugang mit 23.340,- Euro

Pressefoto BeselichEine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. und Vertreter des Pfarrgemeinderates versammelten sich am Dienstag, 11.06.2019 an der Begegnungsstätte „Alte Schule Beselich“ um bei der offiziellen Förderbescheidübergabe dabei zu sein.
Franz-Josef Sehr, der in seiner Funktion als Verwaltungsratsmitglied der Kirchengemeinde St. Ägidius Beselich, einen großen Anteil zum Gelingen des ganzen beigetragen hat berichtete, dass die Alte Schule im Zentrum Obertiefenbachs ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1872 ist und zwischen 1873 und 1983 als Volksschule genutzt wurde. Zwischenzeitlich ging das Gebäude in den Besitz der Kirche über und dient heute als generationenübergreifende Begegnungsstätte, die gerne für Versammlungen und Veranstaltungen jeglicher Art genutzt wird. „Mit der barrierefreien Erschließung des Gebäudes kommen auf die Kirchengemeinde Kosten in Höhe von ca. 46.300,- Euro zu. Dies ist aber nur ein Teil der Gesamtkosten die die Kirche tragen muss, denn für das Gebäude müssen in diesem Zusammenhang auch die kompletten Brandschutzauflagen erfüllt werden, so dass die Gesamtinvestitionen bei weit über 200.000,- Euro liegen“, führte Sehr weiter aus.
Pfarrer Andreas Fuchs betonte, dass ohne die EU-Fördermittel die Erfüllung aller Anforderungen und Wünsche nicht möglich gewesen wäre und würdigte in diesem Zusammenhang das Engagement aller Beteiligten, die über die gesamte Laufzeit, angefangen bei den ersten Überlegungen die „Alte Schule“ barrierefrei zu erschließen bis zur heutigen Förderbescheidübergabe, dieses Ziel nie aus den Augen verloren haben. Mit einem Augenzwinkern zum Ersten Kreisbeigeordneten Jörg Sauer meinte Pfarrer Fuchs, das sie beide heute die Früchte ernten, die von den jeweiligen Vorgängern gesät wurden. Sein Vorgänger, Pfarrer Dr. Mawanzi war maßgeblich an der Entstehung des Projektes beteiligt und Helmut Jung ist zwar nicht mehr als erster Kreisbeigeordneter tätig gleichwohl aber als Vorsitzender des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. noch aktiv dabei.
„Die Schaffung eines barrierefreien Zugangs mit Hilfe einer Hebebühne wird es in Zukunft allen Menschen ermöglichen das generationenübergreifende Angebot der Begegnungsstätte zu nutzen“ freute sich der Erster Kreisbeigeordnete Jörg Sauer. Auch er dankte allen die sich für das Projekt eingesetzt haben und überreichte den ersehnten Zuwendungsbescheid an Pfarrer Fuchs.
Helmut Jung wies nochmal auf den engen Bezug des Projektes zur Entwicklungsstrategie der LEADER-Region Limburg-Weilburg hin. Das Vorhaben dient u.a. der Erreichung der Entwicklungsziele „Erhaltung und Stärkung der Kernbereiche in allen Stadt- und Ortsteilen“ sowie der „Stärkung und Vernetzung des Ehrenamtes“ in der Region.




Von der Uni auf den Chefsessel

Marcel Wagner übernimmt in Bad Camberg-Erbach ein Sport- und Fitness-Center

IMG_37081Den Bachelor-Abschluss für das Studienfach „Fitness- und Gesundheitsmanagement“ hat Marcel Wagner seit diesem Frühsommer in der Tasche. Jetzt macht er Nägel mit Köpfen und wagt den Sprung in die Selbständigkeit. Am 1. November hat der 26jährige die ‚Topform Squash & Fitness GmbH‘ im Bad Camberger Stadtteil Erbach übernommen. Neu ist dann nicht nur der Chef, sondern auch der Firmenname ‚Fit 2 Do GmbH‘.

„Beruflich bin ich einige Umwege gegangen“, berichtet der Limburger, der sein Studium neben-bei als Tanzlehrer finanziert hat. Der Tanzsport ist Wagners große Leidenschaft und hat bislang sein Berufsleben geprägt. Schon früh begab er sich als Leistungssportler auf das glänzende Parkett, heimste nationale und internationale Titel in den Latein- und Standardtänzen ein: Deutschland Pokalsieger, schwedischer Vizemeister und mehrfacher Landesmeister in Hessen und Rheinland Pfalz darf sich der Europameisterschaftsteilnehmer nennen. Seine Berufsausbildung als Bürokaufmann beim Planungsbüro Kraus in Limburg konnte zeitlich so gestaltet werden, dass sich Beruf und Leistungssport gut verknüpfen ließen. „Irgendwann ist mir klar geworden, dass ich meine beruflichen Ziele neu justieren muss. Denn die sozialen Kontakte beschränkten sich reisebedingt zuletzt nur noch auf wenige Menschen und für Profitänzer gibt es irgendwann auch eine biologische Grenze“, erinnert sich der lebenslustige junge Mann, der neben seiner kaufmännischen und sportlichen Ausbildung auch Qualifikationen als Ernährungsberater, Personal- und Rückentrainer nachweisen kann.

Familie unterstützt das Gründungsvorhaben

Als Wagner, der dem Bachelor-Abschluss über eine Fernuniversität auch gleich sein Master-Studium folgen lässt, hörte, dass die bisherigen Betreiber des Erbacher Fitness-Studios aufgrund des anstehenden Ruhestandes einen Nachfolger suchen, zögerte er nicht lange und griff zu. „Ohne die Hilfe meiner Eltern und das große Verständnis meiner Freundin wäre das nicht möglich gewesen“, berichtet Wagner. Allein die juristischen, steuerlichen, verwaltungstechnischen und finanziellen Aspekte seien alleine kaum zu überblicken. Großen Rückhalt fand der Gründer auch bei den bisherigen Inhabern, die jederzeit mit Rat und Tat zur Seite stehen und über neun Monate einen fließenden Übergang möglich machten.

Wagner sprudelt über vor neuen Ideen. ‚Step by Step‘ möchte er sein Kursangebot erweitern, Tanzworkshops anbieten („warum nicht mal vor der Kirmes den Disco-Fox lernen?“), spezifisches Athletik-Training für Sporttänzer konzipieren und eine Wellness-Atmosphäre schaffen.

Wagner setzt auf professionelle Beratung

Auch das Personalkonzept steht. Wagner hat das komplette Team übernommen und zusätzlich eine Physiotherapeutin eingestellt. Das Team soll zudem um eine Osteopathin erweitert werden. Wagner kommt es auf die Qualität seines Angebotes an. „Es reicht eben nicht, zu wissen, wie man die Maschinen einstellt. Wenn unsere Mitglieder mit Kreuzbandrissen oder anderen Verletzungen kommen, muss das Angebot medizinisch abgestimmt werden“, so der Neugründer weiter. An dieser Stelle sieht er auch den Unterschied zu vielen Fitness-Ketten: „Wir brauchen nicht immer das neueste Gerät in aktueller Farbe, sondern professionelle Beratung und Begleitung unserer Kunden“. Für die Gründungsphase hat der ‚Teilzeit-Student‘ zunächst ein Urlaubssemester eingelegt, denn in nächster Zeit stehen Sieben-Tage-Wochen auf dem Programm.




21. Limburger Gründertag – Idee – Planung – Gründung

Am Donnerstag, 16. November von 18 – 20:30 Uhr informieren Gründungsexperten Einladung Gründertagdarüber, was man beim Schritt in die Selbständigkeit beachten sollte und wo es Hilfen gibt. Themenschwerpunkte sind in diesem Jahr Finanzfragen im Gründungsprozess und Erfahrungsberichte von drei Gründern. Unter dem Vortragstitel „3 Gründer stellen sich vor“ berichten Marc Fischer, OmniCult FarmConcept GmbH, Dominik Groß, FLW24.de und Ben Henninger, Ben’s Oldtimer Service aus ihrer Praxis. Der Gründertag ist eine gemeinsame Initiative der IHK Limburg, Wirtschaftsförderungs GmbH Limburg-Weilburg-Diez, Kreishandwerkerschaft Limburg-Weilburg, und der Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar. Die Veranstaltung findet in den Räumen der IHK Limburg in der Walderdorffstr. 7 statt.




Diplom-Musiker gibt jetzt bei Knebel GmbH den Ton an

IMG_3699Atanas Kostandinov übernimmt Geschäftsführung des Limburger Unternehmens

„Es gab Befürchtungen, dass ich nach der Übernahme des Unternehmens die Produktion ins Ausland verlege oder Personal abbaue“ berichtet der gebürtige Bulgare Atanas Kostandinov, der im April die Limburger Knebel GmbH übernommen hat. Aber beides kam für den Diplom-Musiker zu keiner Zeit in Frage. „So etwas kann vielleicht bei großen Unternehmen funktionieren, aber für ein Kleinunternehmen ist die Produktion und alles was damit zusammenhängt über eine solche Distanz weder kontrollierbar, noch logistisch sinnvoll. Außerdem produzieren wir in der Region für die Region und können so einen Top-Kundendienst leisten“, unterstreicht der frisch gebackene Unternehmer seine Firmenphilosophie. Und anstatt Personal zu reduzieren, sucht er schon jetzt einen zusätzlichen Ingenieur und eine weitere Vertriebskraft.
Dass er heute Unternehmer ist, war vor einem Jahr noch nicht absehbar. Zwar wussten die 16 Mitarbeiter, dass die kinderlosen Firmengründer in absehbarer Zeit in den Ruhestand treten würden, aber die Zukunft des Unternehmens war lange Zeit ungewiss. „Irgendwie war es eine Hängepartie, die Gründer machten zwar immer weiter, verloren sich aber auch in Nebengeschäften und mieden notwendige Veränderungen“, erinnert sich Kostadinov. Im Februar ging dann alles sehr schnell. Die Firmeninhaber beschlossen, das Unternehmen zum 1. April zu veräußern. Kostadinov, der vor zehn Jahren der Musikbranche den Rücken gekehrt hatte und sich seither beruflich den erneuerbaren Energien zugewendet hatte, war zu diesem Zeitpunkt vier Jahre im Vertrieb des Betriebes tätig – zuletzt als Vertriebsleiter. Der heute 38jährige beschloss, die Firma, die Infrarot-Heizsysteme herstellt und vertreibt, zu übernehmen. „In den zwei Mona-ten war es kaum möglich, den Betrieb von der Führungsebene her kennenzulernen. Normaler-weise sollte man in dieser Position mindestens einen Jahreszyklus miterleben“, sagt der neue Geschäftsführer. Die erste Zeit nach der Übernahme war nicht einfach. Denn im laufenden Be-trieb galt es, das Unternehmen wieder auf das Kerngeschäft auszurichten, zu sanieren, die Ver-triebsstruktur vom Endkundengeschäft auf ein Händlersystem umzustellen und dabei weitest-gehend auf Fremdfinanzierung zu verzichten. Dem neuen Chef war es wichtig, den ehemaligen Kollegen alle Veränderungen und Hürden offen zu kommunizieren. Bei der Neuausrichtung des Unternehmens kam es Kostadinov zu Gute, dass er seit drei Jahren neben seiner Berufstätigkeit ein Teilzeitstudium der Betriebswirtschaft absolviert, das er im kommenden Mai abschließt. Seit nunmehr zwei Monaten läuft das Unternehmen in den gewünschten Bahnen „und das mit Erfolg“, freut sich der Wahl-Limburger, der schon die nächste richtungsweisende Entscheidung getroffen hat: Weil das Betriebsgebäude viel zu groß ist, zieht das Unternehmen im Dezember in ein kleineres und moderneres Firmengebäude in Runkel-Steeden.
Kostadinov freut sich, dass seine Strategien aufgehen und stellt eigene Bedürfnisse hinten an: „Ich glaube, ich fahre das älteste Auto der Belegschaft und in den nächsten Jahren ist an Urlaub nicht zu denken“, schmunzelt der Mann, der jetzt auch wenig Zeit für die Musik findet. Aber das gehört zu seiner Philosophie: „Ich diene dem Unternehmen, nicht umgekehrt“, sagt er abschließend freundlich – aber bestimmt.




HESSISCHER ZUKUNFTSDIALOG 2017

Hess. Zukunftsdialog 2017 - Kopie„Voneinander lernen & gemeinsam gestalten für eine nachhaltige Fachkräftesicherung in den Regionen“
am 26. Oktober 2017
auf dem Wissens- und Wirtschaftscampus Hinterland, Standort Berufliche Schulen Biedenkopf, Hainstraße 103, 35216 Biedenkopf, Gebäude A, Raum A0.01. Das diesjährige Motto des Hessischen Zukunftsdialog lautet:
„ATTRAKTIVE REGIONEN & ATTRAKTIVE ARBEITGEBER ZWISCHEN TRADITION UND MODERNE“
Sollten Sie nähere Informationen zur Veranstaltung wünschen, kontaktieren Sie uns oder nutzen Sie den folgenden Link.




HESSISCHER ZUKUNFTSDIALOG 2017

Terminankündigung:

Hessischer Zukunftsdialog 2017 - Terminankündigung

„Voneinander lernen & gemeinsam gestalten für eine nachhaltige Fachkräftesicherung in den Regionen“

  am 26. Oktober 2017

auf dem Wissens- und Wirtschaftscampus Hinterland, Standort Berufliche Schulen Biedenkopf, Hainstraße 103, 35216 Biedenkopf, Gebäude A, Raum A0.01.

Das diesjährige Motto des Hessischen Zukunftsdialog lautet:

FACHKRÄFTESICHERUNG IM WANDEL DER ARBEITSWELT: „ATTRAKTIVE REGIONEN & ATTRAKTIVE ARBEITGEBER ZWISCHEN TRADITION UND MODERNE“

Wenn Sie weitere Informationen zur Veranstaltung wünschen, kontaktieren Sie uns – wir helfen Ihnen gerne weiter.




Mitarbeiter finden, binden und fördern

Ein Impulsvortrag mit Lösungsansätzen, psychologischen Einsichten und einer Portion Humor

gabAm Donnerstag, den 17. November begrüßte Herr Gerd Ohl, als Gastgeber und Geschäftsführer der Limtronik GmbH einen großen Kreis interessierter Gäste im firmeneigenen Casino.

In Kooperation mit Herrn Walter Gerharz, dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungs-gesellschaft Limburg-Weilburg-Diez, und den Bildungscoaches der Initiative ProAbschluss im Landkreis Limburg-Weilburg, Angelika Förg und Dominik Schauer, konnte Prof. Dr. Martin Kersting als Referent für  einen Impulsvortrag zum Thema Personalauswahl als Herausforderung für die Unternehmen der Zukunft gewonnen werden.

 Die EINE richtige Methode zur Personalauswahl gibt es nicht

Im Rahmen der Impulsveranstaltung „Wie Sie auch morgen die richtigen MitarbeiterInnen auswählen“ führte Prof. Dr. Kersting aus, dass es nicht die eine richtige Methode zur Personalauswahl gibt. In praktischen Beispielen veranschaulichte der Referent, wie wir alle von unseren Erfahrungen und unserem Gelernten in der Art geprägt werden, wie wir die Welt wahrnehmen und interpretieren.

 Vom Höhlenbewohner zum Vorstellungsgespräch

Prof. Dr. Kersting, ausgezeichnet als Professor des Jahres 2015, schlug in seinem herrlich unverkrampften Vortrag den Bogen von ernsten Themen, wie demographischer Entwicklung und dem Älterwerden der Gesellschaft zu konkreten Handlungsempfehlungen wie Personalauswahl zukünftig gestaltet werden kann.

Als Beispiel führte er an, dass es für die ersten Menschen als Höhlenbewohner eminent wichtig für das Überleben war, aus kleinsten Informationen, wie der Farbe des Fells oder auch nur die Silhouette eines Säbelzahntigers, die Gefahr frühzeitig zu erkennen, um nicht allzu früh das Zeitliche zu segnen. Diese seit tausenden von Jahren geprägten Instinkte begleiten uns auch heute noch unbewusst und fließen in unsere Einschätzung von Personen und Situationen ein.

Die Essenz dieses Beispiels war es, dass es sich durchaus lohnen kann, eventuell noch einen zweiten Blick auf eine Person werfen, die man zuerst bei einem Einstellungsverfahren abgelehnt hätte.

Initiative ProAbschluss in Limburg-Weilburg

Pro Abschluss – ein Projekt des Hessischen Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, bietet die Chance dem Fachkräftemangel vorzubeugen. Erwerbstätige, die keinen Berufsabschluss haben, können durch finanzielle und persönliche Unterstützung, ihren Berufsabschluss erreichen. ProAbschluss wird im Landkreis Limburg-Weilburg von der Gesellschaft für Ausbildung und Beschäftigung Limburg mbH (GAB) durchgeführt. Weitere Informationen finden Sie unter www.proabschluss.de und www.gab-limburg.de. Ansprechpartner sind die Bildungscoaches Angelika Förg und Dominik Schauer (Telefon: 06431-947645).