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Abschlagszahlungen für die außerordentliche Wirtschaftshilfe sind gestartet.

Die Abschlagszahlungen für die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember sind gestartet. Wie auch bereits bei der außerordentlichen Wirtschaftshilfe für den Monat November können auch bei der außerordentlichen Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember Abschlagszahlungen bis zu einer Höhe von maximal 50.000 Euro gewährt werden; Soloselbständige können im eigenen Namen Anträge bis maximal 5.000 Euro stellen.

Mit der außerordentlichen Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember können diejenigen Unternehmerinnen und Unternehmer, die nach den November-Schließungen auch im Dezember weiterhin von Schließungen direkt oder indirekt betroffen sind, auch im Dezember Zuschüsse in Höhe von bis zu 75 Prozent des Vergleichsumsatzes im Jahr 2019 als Beitrag zum Ausgleich der erlittenen Schäden erhalten. Die Antragstellung für die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember war zuvor am 22.12. für Soloselbständige und am 23.12. für sogenannte prüfende Dritte (u.a. Steuerberater oder Wirtschaftsprüfer) gestartet. Ab heute fließen die Abschlagszahlungen.

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat Dezember nochmal im Überblick:

Antragsberechtigt sind direkt und indirekt von den temporären Schließungen betroffene Unternehmen entsprechend den Regelungen der Novemberhilfe.
Mit der Dezemberhilfe werden im Grundsatz erneut Zuschüsse von bis zu 75 Prozent des Umsatzes aus Dezember 2019 anteilig für die Anzahl an Tagen der Schließung im Dezember 2020 gewährt. Das europäische Beihilferecht erlaubt eine Förderung von derzeit insgesamt bis zu einer Million Euro ohne konkrete Nachweise eines Schadens. Soweit es der beihilferechtliche Spielraum der betroffenen Unternehmen angesichts schon bislang gewährter Beihilfen zulässt, wird für die allermeisten Unternehmen der Zuschuss in Höhe von bis zu 75 Prozent des Umsatzes des Vorjahresmonats auf dieser Grundlage gezahlt werden können. Zuschüsse zwischen einer und vier Millionen Euro nach der Bundesregelung Fixkostenhilfe wurden von Brüssel genehmigt. Die Bundesregierung setzt sich zudem bei der Europäischen Kommission dafür ein, dass die Höchstbeträge für Kleinbeihilfen und Fixkosten des Temporary Framework deutlich erhöht werden. Für Zuschüsse von über 4 Millionen Euro laufen weitere Abstimmungen mit der Europäischen Kommission, um eine gesonderte Genehmigung auf Basis des Schadensausgleichs des EU-Beihilferechts zu erreichen.
Die Antragstellung erfolgt wiederum über die bundesweit einheitliche IT-Plattform der Überbrückungshilfe (www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de). Der Antrag wird wie bei der Novemberhilfe über Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder andere Dritte erfolgen. Soloselbstständige, die nicht mehr als 5.000 Euro Förderung beantragen, können die Anträge mit ihrem ELSTER-Zertifikat direkt stellen. 

Bürger-/Arbeitnehmerbefragung

Um drohenden Leerständen in der Stadt entgegenzusteuern und den Wirtschafts- und Handelsstandort Limburg zu stärken, hat die Stadt eine Bürger- bzw. Arbeitnehmerbefragung konzipiert.

Wie in vielen deutschen Städten, gewinnt auch in Limburg die Problematik leerstehender Gewerbeimmobilien – begünstigt durch die derzeitige Corona-Krise sowie den zunehmenden Online-Handel – immer mehr an Bedeutung.

Die WFG möchte die Stadt bei diesem wichtigen Vorhaben unterstützen.

Hier geht es zum Umfragelink: www.limburg.de/umfrage                                                  

Gerne stehen wir für weitere Fragen zur Verfügung.

No­vem­ber­hil­fe/Neu­start­hil­fe für So­lo­selbst­stän­di­ge

Bundesfinanzminister Olaf Scholz und Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier haben sich darauf verständigt, weitere Konkretisierungen und Verbesserungen bei der Novemberhilfe vorzunehmen. So soll während der schwierigen Zeit der befristeten Schließungen im November betroffenen Unternehmen umfassend geholfen werden.

Sie haben sich außerdem darauf geeinigt, die bisherige Überbrückungshilfe über das Jahresende hinaus zu verlängern und auszuweiten: Diese Überbrückungshilfe III hat eine Laufzeit von Januar 2021 bis Juni 2021. Dazu gehört auch die sogenannte „Neustarthilfe für Soloselbständige“. Damit soll der besonderen Situation von Soloselbständigen, insbesondere Künstlerinnen und Künstlern und Kulturschaffenden Rechnung getragen werden. Zu den zu berücksichtigenden Kosten soll für diese Gruppe künftig eine einmalige Betriebskostenpauschale von 25 Prozent des Umsatzes im Vergleichszeitraum zählen. Die Neustarthilfe beträgt einmalig bis zu 5.000 Euro und deckt den Zeitraum bis Juni 2021 ab.

Weitere Informationen finden Sie hier

Das Guts(ch)einportal der WFG – Sie tun etwas Gutes

Kaufen Sie Gutscheine für Ihre Lieblingsunternehmen und helfen diesen damit durch die Krise. Das Geld landet umgehend beim Unternehmen und hilft dabei, Mieten, Personal und andere Rechnungen zu bezahlen, obwohl der Betrieb zur Zeit nicht oder nur eingeschränkt möglich ist. Sobald die Unternehmen wieder regulär öffnen dürfen, können Sie Ihre erworbenen Gutscheine dann einlösen.

Der Fairness halber muss allerdings erwähnt sein, dass wahrscheinlich auch trotz Ihrer Unterstützung leider nicht alle Unternehmen die Krise schadlos überstehen werden. Ein Risiko bleibt also! Allerdings wäre es doch viel schlimmer, wenn wir einfach nur rat- und tatlos zuschauen würden, wie zum Beispiel unser Lieblingsrestaurant, der kleine Laden in der Altstadt oder der Bäcker mit den leckeren Sonntagsbrötchen (und natürlich viele andere mehr!) ohne Unterstützung noch stärker zu kämpfen hätten…

Mit wirsindlimburgweilburgdiez.de wird der heimischen Wirtschaft eine Plattform geboten, um die aktuell am stärksten betroffenen Branchen, wie Gastronomie und Einzelhandel, übersichtlich darzustellen und ihr durch die Möglichkeit, online Gutscheine für den jeweiligen Lieblingsort zu bewerben, wichtige Unterstützung zu leisten.

Da einige Betriebe bereits auf bestehende Lösungen oder eigene Shopsysteme setzen, bietet wir keine weitere/eigene Gutscheinlösung an, sondern setzen auf bestehende Möglichkeiten und sehen uns vor allem als zentrale Plattform für die heimische Wirtschaft.

Sie können ganz einfach Gutscheine zum Verkauf anbieten, indem Sie ein eventuell schon bestehendes Gutscheinsystem nutzen und Ihr Unter- nehmen auf der Interentseite unter https://www.wirsindlimburgweilburgdiez.de/  
darstellen lassen.

Bestens für die Zukunft gewappnet –CrefoZert für Klum GmbH

(Bild aus dem Jahre 2019)

Die Creditreform Bad Homburg/Limburg hat der Klum GmbH am 28.10.2020 zum zweiten Mal in Folge das CrefoZert Bonitätszertifikat verliehen. Mit dem CrefoZert bescheinigt Creditreform dem Unternehmen aus Bad Camberg eine hervorragende Bonität. Verliehen wird das Zertifikat an Unternehmen, die eine gute bis ausgezeichnete Unternehmensbonität und insbesondere eine gute bis sehr gute Bilanzbonität besitzen. Anhand verschiedener Kriterien und Daten wird der sogenannte Bonitätsindex ermittelt. Dieser muss einen Wert zwischen 100 und 249 aufweisen. Zudem werden die vollständigen Jahresabschlüsse geprüft. Die letzten beide Jahre
müssen lückenlos dargestellt werden können. Abschließend erfolgt die Überprüfung der aktuellen Situation inklusive der Zukunftsperspektiven, um mögliche Bonitätsrisiken zu identifizieren.Mit der aktuellen Zertifizierung gehört die Klum GmbH zu einer kleinen Gruppe von Unternehmen, die sich für die Verleihung des CrefoZert qualifiziert haben und damit zu den 2% der deutschen Unternehmen, die exklusiv für eine außergewöhnlich gute Bonität ausgezeichnet werden.

Steckbrief Klum GmbH:
Wir sind seit über 50 Jahren ein Familienunternehmen und sind stolz darauf. Wir begleiten langjährige Kunden von der Planung, über die Ausführung hin zu Wartung und Service ihrer Heizungs-, Kälte-, Lüftung-, Sanitär und Klimaanalagen. Wir tragen Verantwortung – für unsere Kunden, Anlagen und Installationen, aber auch für unserer Mitarbeiter/ -innen. Wir bleiben am Puls der Zeit und aktualisieren unser Wissen um auf dem neuesten Stand von Technologien und Entwicklungen zu sein.Wir möchten Ihr Partner sein – als zufriedener Kunde und zufriedener Arbeitgeber.
http://www.klum.de

Weitere Informationen unter:
www.creditreform.de/crefozert, Creditreform Bad Homburg/Limburg, Markus Längst, Abteilungsleiter Vertrieb / Büroleitung
Tel.: 06431 9607-24
m.laengst@limburg.creditreform.de

15 Jahre Kiebitzmarkt Zanger – WFG gratuliert!

Leider konnte die Feier zum 15jährigen Bestehen durch die  Corona-Lage nicht stattfinden. Dennoch ließ sich der hessische Landtagsabgeordnete Andreas Hofmeister einen Besuch, mit einer kleinen Abordnung, im Kiebitzmarkt Zanger in Villmar nicht nehmen. Der Geschäftsführer Frank Zanger begrüßte die Gäste und erläuterte bei einem Rundgang die einzelnen Geschäftsbereiche mit vielen Hintergrundinformationen. Neben Frank Zanger arbeiten im Markt 1 Vollzeitkraft, mehrere Teilzeitkräfte und Aushilfen. Auch an den Nachwuchs wird gedacht und jeweils 1 Ausbildungstelle zur Verfügung gestellt.

Auslöser für die Gründung des jetzt schon 15jährigen  Marktes, war eine Marktanalyse der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG).  Die WFG stellte damals fest, daß in Villmar ein Tier- und Gartenmarkt fehlt um das Angebot vor Ort abzurunden.

Frank Zanger und Otmar Zanger schritten zur Tat und im März 2005 wurde im leerstehenden Lidl Markt der Kiebitzmarkt Zanger eröffnet. Nach nur zwei Jahren platzte der Markt aus allen Nähten und es wurde in der Unicastraße ein neuer Markt mit Gartencenter eröffnet. Mit der Übernahme des Schreibwarengeschäftes Hanke, dem Schreib-und Spielwarengeschäft Kinderleicht und dem Floristikgeschäft Blumenhütte entstand das heute geschätzte und vielseitige Sortiment. Neueste Sparte ist der Naturkostbereich. Unter dem Logo „Gutes aus Hessen“ wird Ahle Wurscht aus Nordhessen, Äpfel und Birnen aus dem Vordertaunus, Honig aus Langhecke, Eier vom Hof Schwartenberg und Wäller Nudeln angeboten. Ergänzend dazu gibt es Mühlenprodukte der Minderleinsmühle, Feinkost von Berner, Rotbäckchensäfte von Rabenhorst und Sekt und Wein aus dem Breisgau. Das Highligt der Naturkostabteilung ist der Heidekartoffelvertrieb. Dieser wurde 2018 übernommen und beliefert zur Zeit über 400 Endverbraucher in der Region. Eine Lottoannahmestelle und der Hermes Paketshop runden das Angebot ab.

Elektronische Steuerungen für die Sicherheit von Automobilen

besuch_fs.jpg-1200x900Es gibt keine neuen Kraftfahrzeuge ohne elektronische Steuergeräte. Bis zu 80 untereinander vernetzte Steuergeräte, also Kleincomputer, sind in einem Auto verbaut, also eingebettet. Sie sorgen für weniger Verbrauch und Abgase oder erhöhen für Fahrerin und Fahrer sowie Insassen Komfort und Sicherheit. Wenige sind so bekannt wie die Anzeigeninstrumente im Armaturenbrett – heute oft auch schon vollständige Displays – ABS, ESP, Motorsteuerung und natürlich Infotainment mit Radio, Navigation, Telefon und vieles mehr. Viele sind den Laien unbekannt und arbeiten im Verborgenen. Und es werden immer mehr, zum Wohle der Umwelt und der Fahrerin oder des Fahrers. Nahezu alle werden auch bei Elektroautos benötigt. Hinzu kommen dort unter anderem Ladegeräte, Batterieüberwachung und Elektromotoransteuerung. Alle Steuergeräte benötigen spezielle Software. In einem normalen Fahrzeug ist die Größe der Software, also der Codezeilen, deutlich höher als irgendwo sonst. Kein Flugzeug, kein Bahnwerk, kein PC hat eine so hohe Software-Komplexität wie ein moderner Pkw. Eine der wichtigsten Firmen in der Region, die Software für automobile Steuergeräte entwickeln, besuchte Landrat Michael Köberle nun gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Limburg-Weilburg-Diez (WfG), Walter Gerharz. Die F+S Fleckner und Simon Informationstechnik GmbH, ansässig mitten in Limburg, wurde im Jahr 2000 von den beiden Ingenieuren Dr. Joachim Fleckner und Thomas Rainer Simon gegründet. Beide sind inzwischen im wohlverdienten Ruhestand. So nahmen die aktuellen Geschäftsführer Josef Horstkötter und André Zeh den Landrat in Empfang. Das wachsende Unternehmen beschäftigt gegenwärtig 33 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, überwiegend Ingenieure, und sucht weitere qualifizierte Spezialisten aus der Region. Continue reading

Pinguin und Bona beim „Großen Mittelstandspreis“ erfolgreich

2020-09-17 16_06_10-Der Große Preis des Mittelstandes _ MittelstandspreisJury würdigt die erfolgreiche Entwicklung der beiden heimischen Unternehmen.

Limburg/Dorndorf. Die Dorndorfer Pinguin-System GmbH und die Limburger Firma Bona sind beim „Großen Preis des Mittelstandes 2020“ ausgezeichnet worden. Die beiden heimischen Unternehmen gehören zu den vier geehrten Finalisten in Hessen. Vor ihnen rangieren nur zwei Hauptpreisträger.

„Wir sind sehr stolz“, sagt Pinguin-Chef Matthias Preis. Auch Bona-Geschäftsführer Dr. Thomas Brokamp freut sich über die Prämierung. Beide sehen in dem Erfolg eine Bestätigung für die bisherige und eine Motivation für die künftige Arbeit. In diesem Jahr lautete das Motto „Meilensteine setzen“. Insgesamt waren 4970 Unternehmen und Institutionen nominiert worden.

„Als Unternehmen alles richtig gemacht“

Die Preise des zum 26. Mal von der Oskar-Patzelt-Stiftung ausgerichteten Wettbewerbs wurden am Samstagabend auf einer Gala in Würzburg verliehen. Bis dahin war die Auswahl der Jury streng geheim. „Ich war total überrascht“, berichtet Matthias Preis, der mit seiner Frau Anja, Mit-Geschäftsführer Christian Arora und Prokurist Peter Hugargowitsch teilnahm. „Das zeigt, dass wir als Unternehmen bisher wohl alles richtig gemacht haben. Wir werden weiterhin fortschrittlich denken und die Firma auch in Zukunft voranbringen werden“, erläutert der geschäftsführende Gesellschafter des Spezialisten für die Sanierung von Gebäudeschäden.

Das sieht auch Brokamp so. Für die Bona GmbH, die Produkte für die Verlegung, Renovierung, Reinigung und Pflege von Holzfußböden herstellt und vertreibt, waren in Würzburg die Prokuristen Thorsten Kusch und Michael Puschkasch dabei.

„Bewertet wird das Unternehmen in seiner Gesamtheit und zugleich in seiner Rolle innerhalb der Gesellschaft“, heißt es in der Ausschreibung. Dabei gibt es fünf Kriterien: Die Gesamtentwicklung des Unternehmens, die Schaffung/Sicherung von Arbeits- und Ausbildungssplätzen, Modernisierung und Innovation, Engagement in der Region sowie Service und Kundennähe und Marketing. In diesen Bereichen haben Pinguin und Bona offensichtlich viele Pluspunkte gesammelt, die von der Jury im Einzelnen erläutert werden.

Beide Firmen waren von der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez nominiert worden und im Mai dieses Jahres nach einem Kurzcheck in die engere Auswahl gekommen. In der nächsten Stufe ging es dann um die Details – und um die Entscheidung.

„Holzböden aus Leidenschaft“ lautet die Überschrift in der Laudatio zu Bona und „Ein Handwerksbetrieb als bundesweiter Gebäuderetter“ zu Pinguin. Die Dorndorfer Firma bearbeitet vor allem für Versicherungen und große Hausverwaltungen jährlich rund 15 000 Gebäudeschäden; verursacht durch Wasser und Feuer, aber auch bei der Schimmelpilzsanierung. Aktuell beschäftigt die Pinguin System GmbH knapp 300 Mitarbeiter an 13 Standorten. Seit vielen Jahren werden soziale Projekte, lokale Vereine und Einrichtungen wie Kindergärten und Schulen mit Spenden und Sachleistungen unterstützt.

Zwei familienfreundliche und engagierte Firmen

In der Region ist Pinguin als besonders familienfreundlich ausgezeichnet worden – ebenso wie Bona (seit 2013 ununterbrochen). Die Limburger Niederlassung, die Deutschland-Zentrale der schwedischen Gruppe, ist außerdem für seine Gesundheitsangebote und von der Arbeitsagentur für seine Nachwuchsförderung prämiert worden. In Limburg sind 56 Mitarbeiter tätig.

Von: Joachim Heidersdorf, Nassauische Neue Presse (NNP), Limburg

Digital-Zuschuss 2020: Nächster Förderaufruf am 15. September!

t-land-hessenDas Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen stellt in 2020 Unternehmen erneut einen Zuschuss für ihre Digitalisierungsmaßnahmen zur Verfügung. Wer wird gefördert?
Unternehmen und auch freie Berufe mit Sitz in Hessen können bei der digitalen Transformation ihrer Produktions- und Arbeitsprozesse und der Verbesserung der IT-Sicherheit gefördert werden.
Bedingung ist, dass die Maßnahmen beim Antragsteller zum Einsatz kommen und einen Digitalisierungsfortschritt in den Bereichen Produktion und Verfahren, Produkte und Dienstleistungen oder Strategie und Organisation des Unternehmens erwarten lassen.
Wann muss der Antrag gestellt werden?
Der nächste Call zum Digital-Zuschuss wird am 15.09.2020 stattfinden.
Wo muss der Antrag gestellt werden? Die Bewerbung erfolgt über ein entsprechendes Onlineformular und ist zwingend erforderlich. Das Onlineformular ist am Tag des Förderaufrufs für 24 Stunden verfügbar, 15.09.2020, 09:00 Uhr bis 18.03.2020, 09:00 Uhr.
Die Auswahl der Bewerber für eine Antragsstellung erfolgt über ein Online-Zufallsauswahlverfahren.
Weitere Informationen erhalten Sie bei der WIBank.

Bundesprogramm „Ausbildungsplätze sichern“

azubis-bmas-2020Eine gute Ausbildung ist die Grundlage für die berufliche Zukunft junger Menschen und die Fachkräftesicherung in Deutschland. Pünktlich zum neuen Ausbildungsjahr starten am 1. August deshalb wesentliche Teile des Bundesprogramms „Ausbildungsplätze sichern“, mit dem die Bundesregierung kleine und mittlere Unternehmen fördert. Für dieses Bundesprogramm stehen insgesamt 500 Millionen Euro zur Verfügung. 410 Millionen Euro davon können für die Maßnahmen der Ersten Förderrichtlinie eingesetzt werden.

Die Erste Förderrichtlinie enthält:

  • Ausbildungsprämien in Höhe von 2.000 bzw. 3.000 Euro für Betriebe, die – obwohl sie die Corona-Krise stark getroffen hat – ihr Ausbildungsniveau halten bzw. erhöhen,
  • Zuschüsse zur Ausbildungsvergütung, wenn der Ausbildungsbetrieb Auszubildende und Ausbilder nicht mit in Kurzarbeit schickt, und
  • Übernahmeprämien an Betriebe, die Auszubildende von insolventen Betrieben übernehmen.

Die entsprechenden Antragsunterlagen stehen auf der Internetseite www.arbeitsagentur.de zur Verfügung. Gefördert werden Ausbildungen, die frühestens am 1. August 2020 beginnen. Dies gilt auch, wenn der Ausbildungsvertrag bereits früher abgeschlossen wurde.

Die Förderung der Auftrags- und Verbundausbildung, die ebenfalls Teil des Bundesprogramms zur Sicherung von Ausbildungsplätzen ist, wird in einer Zweiten Förderrichtlinie umgesetzt.

Weitere Informationen