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OmniCult aus Limburg erhält Zuschuss zur Förderung von Ausbildungsplätzen

Von links: Lars Wittmaack (Geschäftsführer WFG), Faten Bodaka (Azubi OmniCult), Lilia Ben Youssef (Ausbilderin OmniCult), Marc Fischer (Geschäftsführer OmniCult). Copyright WFG

Urkunde Ausbildungsplatzförderung OmniCult. Copyright WFG

Das Förderprogramm des Landkreises Limburg-Weilburg und der WFG unterstützt ansässige Unternehmen bei der Bereitstellung von Ausbildungsplätzen. Gleichzeitig soll damit auch ausbildungswilligen Jugendlichen geholfen werden, einen geeigneten Ausbildungsplatz zu finden. 

Das Programm zur Förderung von Ausbildungsplätzen im Landkreis Limburg-Weilburg richtet sich insbesondere an Betriebe, die erstmalig ausbilden, wie beispielsweise Startups oder junge Unternehmen sowie an Betriebe, die Jugendliche aus der überbetrieblichen Ausbildung freier Träger oder insolventer Betriebe übernehmen. Des Weiteren werden Unternehmen, die im Verbund ausbilden oder weibliche Auszubildende in technischen Berufen erstmalig einstellen, gefördert. 

Die Höhe des Zuschusses bemisst sich an folgenden Kriterien:

  • Unternehmen, das 2026 erstmalig einen Ausbildungsplatz zur Verfügung stellt. (Einmaliger Zuschuss 510,00 €)
  • Unternehmen, das weibliche Jugendliche als Auszubildende in gewerblich-technische Berufe einstellt. (Einmaliger Zuschuss 1.300,00 €)
  • Unternehmen, das Jugendliche übernimmt, die ihren Ausbildungsplatz durch Insolvenz oder Betriebsstilllegung verloren haben. (Einmaliger Zuschuss in Höhe von 1.300,00 €)
  • Unternehmen, das im Verbund ausbildet. (Einmaliger Zuschuss je Unternehmen 510,00 €)

Zunächst müssen aber alle anderen öffentlichen Fördermöglichkeiten des Bundes und des Landes Hessen ausgeschöpft werden. In den Fällen, in denen eine Bundes- oder Landesförderung erfolgt, ist eine Förderung der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH ausgeschlossen.

In der Vergangenheit konnten so über 50 Betriebe im Landkreis unterstützt werden. Jüngst erhielt das Unternehmen OmniCult aus Limburg die Förderung einer Auszubildenden durch das Sonderprogramm. Das mittelständische Unternehmen entwickelt und vermarktet seit nunmehr 10 Jahren Dünger- und Pflanzenschutzprodukte für die Landwirtschaft in ganz Deutschland und verfügt über verschiedene Patente auf eigene Produkte.

Die aktuellen Vergaberichtlinien und das Antragsformular für die Fördermittel finden Sie hier.

Gerne steht auch Projektmanagerin Fachkräfte Melanie Raabe für weitere Fragen telefonisch zur Verfügung (0 64 31 – 296 417).