Regionales Entwicklungskonzept

Europastaatssekretär Mark Weinmeister besucht die LEADER-Region Limburg-Weilburg

leader-seltersDie Region Limburg-Weilburg ist eine von 24 LEADER-Regionen in Hessen. Das EU-Förderprogramm LEADER unterstützt speziell Projekte im ländlichen Raum und durch die Anerkennung im Herbst 2015 bekam die Region Fördermittel in Höhe von 2,1 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Bis heute wurden bereits viele Projekte erfolgreich umgesetzt und über 756.000,- Euro an Fördermitteln für die Region akquiriert. Zusammen mit den Eigenmitteln der Projektträger in Zusammenhang mit LEADER-Projekten, kommt man auf eine Summe von über 1,4 Mio. Euro die der Region bisher zugute kamen. Einen direkten Eindruck davon machte sich jetzt der Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister auf seiner Sommertour. Das Regionalmanagement Limburg-Weilburg kam der Einladungsanfrage gerne nach und besichtigte gemeinsam mit Herrn Weinmeister zwei LEADER-Projekte. Zunächst das Selterswassermuseum in Niederselters und im Anschluss den Aussichtsturm in Löhnberg. „Der Turm ermöglicht den Ausblick auf das Gebiet mit dem größten Mineralwasservorkommen in Deutschland, mit insgesamt 20 verschiedenen Brunnenanlagen“, erläuterte Bürgermeister Dr. Frank Schmidt und spannte damit den Bogen zum zuvor besichtigten Selterswassermuseum.leader-loehnberg Die früher berühmteste Mineralwasserquelle Europas erlebte ihre Blütezeit im 18. und 19. Jahrhundert. „Nach einer wechselvollen Geschichte mit verschiedenen Besitzern, gehört die Quelle mit ihren Nebengebäuden seit 2001 der Gemeinde Selters“, so die Ausführungen von Dr. Norbert Zabel, der die Besucher durch das Museum führte. Als ehemaliger Bürgermeister der Gemeinde Selters zeigte er sich besonders froh und dankbar, dass die Brunnengebäude, unter anderem durch europäische Fördergelder und die Unterstützung des Regionalmanagements der Wirtschafts-förderung Limburg-Weilburg-Diez, renoviert werden konnten und so der Öffentlichkeit heute zur Verfügung stehen.

LEADER-Projekt zur Fachkräftegewinnung und -sicherung

Unterzeichnung-Koop.vertrag-1024x683Ob im Handwerk, der Industrie oder in der Gastronomie – der bereits bestehende und sich voraussichtlich verstärkende Fachkräftemangel ist in aller Munde. Viele Institutionen beschäftigen sich bereits mit diesem Sachverhalt und auch auf regionaler Ebene gibt es diverse Ansätze um dieser Entwicklung entgegenzuwirken.
Da der Bedarf an Fachkräften sowohl regional als auch sektoral sehr unterschiedlich ist, haben die beiden LEADER-Regionen Limburg-Weilburg und Lahn-Taunus jetzt einen Prozess angestoßen, der dieser Fragestellung ganz gezielt nachgehen soll. Hinter der Projektbezeichnung „Länderübergreifender Strategieprozess zur bedarfsgerechten Arbeits- und Fachkräftesicherung“ steht ein Ablaufmuster, das aus mehreren aufeinander aufbauenden Schritten besteht: zunächst soll in einer Bestandsaufnahme der Ist-Zustand ermittelt und analysiert werden. Im darauf folgenden Schritt wird eine detaillierte Strategie- und Handlungsplanung erfolgen, die dann konkrete Maßnahmen einleiten wird. Hier könnten beispielsweise neue Organisationsformen, speziell bei unklarer Betriebsnachfolge, zum Tragen kommen und verschiedene Branchen stärken. Auch die Identifikation neuer Wirtschaftsfelder und das Aufzeigen von Marktnischen sollen helfen, verfügbare Potenziale zu erschließen. Gleichermaßen soll die Abwanderung von Arbeitskräften verhindert und die regionale Bindung gefördert werden, etwa um Pendler zurückzugewinnen. Neue Arbeitszeitmodelle für die Generation 50+ können helfen, deren Erfahrungswissen als Innovationsquelle nutzbar zu machen.
Das EU-Programm LEADER, das der Förderung des ländlichen Raumes dient, gewährleistet die monetäre Basis dieses ambitionierten Projekts. Die beiden LEADER-Regionen konnten deshalb am 17. Juli 2018 einen entsprechenden Kooperationsvertrag zur Realisierung des weiteren Vorgehens abschließen. Weiterlesen

LEADER-Kooperationsprojekt „Fachkräftepotenzial und Fachkräftebedarf“

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Das zweite Treffen zum Thema Fachkräftepotenzial und Fachkräftebedarf in unserer Region, fand am 27.07.2016 in den neuen Räumen der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez statt. Hintergrund des Gesprächs ist die Absicht der LEADER-Regionen Limburg-Weilburg und Lahn-Taunus, ein Kooperationsprojekt zu diesem Thema zu starten. Untersuchungen zeigen, dass es im Bereich Fachkräftepotenzial und Fachkräftebedarf, regional und branchenspezifisch große Unterschiede gibt. Die Hauptaufgabe besteht deshalb zunächst in einer Bestandsaufnahme. Schwerpunkt dabei wird es sein, zu zeigen wo und warum es Engpässe gibt und wo genau die Probleme liegen oder voraussichtlich in den nächsten fünf Jahren entstehen werden. Zu diesem Zweck sind Gespräche mit Experten notwendig, die nahe an der Praxis orientiert sind. Ein länderübergreifender Projektbeirat soll dabei die regionalen Entwicklungskonzepte beider Seiten berücksichtigen.

Mitgliederversammlung und Informationsveranstaltung der LEADER-Region Limburg-Weilburg

0338-2016-04-07-foto-mv-leader-2Zu seiner Jahresversammlung mit anschließender Informationsveranstaltung für interessierte Bürger hatte im März der Verein „Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V.“ in die „Lunch Location“ in der Industriestraße 11 – 13 in Limburg eingeladen.
Auf der sehr gut besuchten Veranstaltung konnte der Vorsitzende, Erster Kreisbeigeordneter Helmut Jung, Mitglieder und Gäste über bereits erfolgreich abgeschlossene Projekte und Aktivitäten informieren.
Das Regionalmanagement wird in der aktuellen Förderperiode in bewährter Weise von der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) gestellt. Im Anschluss an die offizielle Mitgliederversammlung stellten Walter Gerharz, Geschäftsführer der WFG, Dr. Frank Schmidt, Bürgermeister der Gemeinde Löhnberg und Frau Elisabeth Schneider von der Firma Albert Weil die LEADER-Projekte „Alte Schule Waldernbach“, „Brunnenmuseum Löhnberg“ und die Ausbildungsmesse „DO-IT 2016“ den interessierten Teilnehmern ausführlicher vor.
Der LEADER-Ansatz bietet die Chance zur aktiven Mitwirkung an der Stärkung des Lebensumfeldes und der Verbesserung der Lebensqualität in einer Region. Damit wird aber auch deutlich, dass LEADER entscheidend vom Engagement und der Eigeninitiative der beteiligten Akteure getragen wird. Informationen über die LEADER-Region Limburg-Weilburg, über die Fördermöglichkeiten und deren Voraussetzungen und über die aktuellen Projekte finden Sie im Internet unter www.regionalentwicklung-limburg-weilburg.de oder auch auf der Seite der WFG. Dort können alle wichtigen Dokumente wie bspw. die Projektbögen, die Förderrichtlinien sowie die erforderlichen Antragsformulare abgerufen werden.

Informationsveranstaltung LEADER-Region Limburg-Weilburg am 15.03.2016

0869-2014-11-27_REK_Limburg_Weilburg-titelseiteSeit Herbst 2015 ist der Landkreis offizielle LEADER-Region und der im Vorfeld gegründete Trägerverein „Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V.“ konnte mit seiner aktiven Arbeit durchstarten. In den bisherigen Treffen der Mitglieder hat der Vorsitzende, Erster Kreisbeigeordneter Helmut Jung, erfreut über die erfolgreichen Aktivitäten von Vorstand und Regionalmanagement berichten können.
Das Regionalmanagement wird in der aktuellen Förderperiode erneut von der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) gestellt. Die WFG hatte sich im Rahmen einer öffentlichen Ausschreibung erfolgreich für die Aufgabe beworben und steht potentiellen Projektträgern mit Rat und Tat in bewährter Weise zur Seite. In den bislang stattgefundenen Vorstands- und Beiratssitzungen wurde schon eine Fülle von regionalen Vorhaben vom Entscheidungsgremium als förderwürdig im Sinne der Regionalentwicklung eingestuft. Weiterlesen

Die ersten förderwürdigen LEADER-Projekte in der Region

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Mitgliederversammlung in Hadamar

Seit Herbst ist der Landkreis nun offizielle LEADER-Region und der im Vorfeld gegründete Trägerverein „Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V.“ kann mit seiner aktiven Arbeit durchstarten. Der Vorsitzende, Kreisbeigeordneter Helmut Jung, konnte daher in der jüngsten Mitgliederversammlung erfreut über bereits erfolgreiche Aktivitäten von Vorstand und Regionalmanagement berichten.
Das Regionalmanagement wird in der aktuellen Förderperiode mit einer Laufzeit bis zum Jahre 2020 erneut von der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) gestellt. Weiterlesen

Ministerin Hinz überreicht Urkunde an die neue Förderregion Limburg-Weilburg

Foto der LEADER-Anerkennung

Staatsministerin Priska Hinz (rechts im Bild) überreicht die Anerkennungsurkunde als LEADER-Region an die LAG-Vertreter (von rechts) Helmut Jung, L. Wittmaack und E. Mascus.

Limburg-Weilburg – In der letzten EU-Förderperiode von 2008 bis 2013 konnten in der Region Limburg-Weilburg-Diez dank der regen Beteiligung am Regionalforum viele Projekte angestoßen und durch die Vergabe von Zuschüssen umgesetzt werden.

Im Jahr 2014 hat eine neue EU-Förderperiode begonnen. Im Rahmen eines landesweiten Wettbewerbs hat sich die Region erneut um potentielle Fördermittel beworben und im Dezember vom Land Hessen eine vorläufige Fördermittelzusage in Höhe von rund 2,1 Millionen Euro erhalten. Die offizielle Anerkennung des Landkreises Limburg-Weilburg als sogenannte LEADER-Region ist am 24. Februar 2015 erfolgt. Helmut Jung hat die dazugehörige Urkunde als Erster Kreisbeigeordneter in Wiesbaden von Frau Ministerin Priska Hinz entgegengenommen. Er dankte allen an der Erstellung des Konzeptes beteiligten Personen und Organisationen. Weiterlesen

Bis 2020 werden im Landkreis 2,1 Mio. an Fördermitteln bereitstehen

slider-startseite2Bis 2020 werden im Landkreis 2,1 Mio. an Fördermitteln bereitstehen „Die Anerkennung zur LEADER-Region ist das Ergebnis einer inten-siven Auseinandersetzung vor Ort, wie die wirtschaftlichen, ökologischen und sozialen Strukturen weiterentwickelt werden können“ erklärte Staatsministerin Priska Hinz im Hinblick auf die bereitgestellten Finanzmittel.
Landrat Manfred Michel und der Erste Kreisbeigeordnete Helmut Jung zeigten sich sehr erfreut über die Anerkennung und die zusätzlichen Fördermöglichkeiten im Landkreis, konnten doch bereits in der vorherigen EU-Förderphase Investitionen in mehreren Millionen Euro mit Mitteln aus dem Europäischen Landwirtschaftsfonds im Landkreis generiert werden.
Beispielhaft seien die „Alte Schule“ in Waldernbach, die Digitalisierung der Vorführtechnik der Kinos in Weilburg und Weilmünster, der Lahnwanderweg, das Museum in Selters, die Kubacher Kris-tallhöhle und viele andere genannt. Aber auch die eine oder andere Existenzgründung im ländlichen Raum konnte mit den EU-Mitteln gefördert werden.
„Unser Einsatz in den letzten Monaten für die Anerkennung als LEADER-Region hat sich jetzt gelohnt“, so Walter Gerharz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG). Die WFG ist Projektträger im LEADER-Prozess und konnte in dieser Woche die erfreuliche vorweihnachtliche Post aus Wiesbaden in Empfang nehmen.
Die offizielle Übergabe des Anerkennungsbescheides wird am 24. Februar 2015 in Wiesbaden erfolgen. Bis dahin haben die WFG und ihre Partner noch einige Vorarbeiten in Sachen Regionalentwicklung zu leisten.
Neben dem Landkreis Limburg-Weilburg hatten sich 23 weitere hessische Regionen in einem landesweiten Wettbewerb bewiesen und für Fördermittel aus dem LEADER-Programm qualifiziert.
Insgesamt stehen diesen Regionen nun Zuschüsse aus Geldern der EU, des Bundes und des Landes Hessen in Höhe von etwa 50 Millionen Euro zur Verfügung.
Weitere Informationen über den LEADER-Prozess und das erstellte Entwicklungskonzept finden Sie auf der Internetseite der WFG.

Limburg-Weilburg als Lokale Aktionsgruppe 2014 – 2020 anerkannt!

Regionalentwicklung Limburg-Weilburg_2014-03-29_10-25-19„Der ländliche Raum in Hessen braucht dringend unsere Unterstützung. Jeder Euro den wir in die 24 Regionen investieren stärkt die ländliche Infrastruktur, sichert Arbeitsplätze und schafft Zukunftsperspektiven“ betonte Priska Hinz die Bedeutung des LEADER-Programms der Europäischen Union. Immerhin steht der sogenannte ländliche Raum für 75 Prozent der Landesfläche in dem mehr als die Hälfte der Bürgerinnen und Bürger lebt und arbeitet. „Die Bedeutung eines gesunden ländlichen Raums für die Zukunftsfähigkeit Hessens liegt auf der Hand“, sagte Priska Hinz heute in Wiesbaden. Programme wie LEADER wirken dem seit Jahren anhaltenden Trend der Urbanisierung entgegen – also dem Bevölkerungsschwund auf dem Land hin in Richtung Stadt. Diese Entwicklung stellt den ländlichen Raum vor immense Schwierigkeiten. Es wird zusehends schwieriger die wirtschaftliche, soziale aber auch die kulturelle Infrastruktur aufrecht zu erhalten.
„Hessen hat den höchstmöglichen Beitrag eigener Haushaltsmittel geleistet, damit der finanzielle Rahmen des Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) voll ausgeschöpft werden kann“ betonte Priska Hinz.  An diesem Punkt setzt das sogenannte LEADER-Programm der Europäischen Union an. 24 hessische Regionen haben sich in einem landesweiten Wettbewerb bewiesen und sich für die Fördermittel aus dem LEADER-Programm qualifiziert. Damit stehen ihnen Zuschüsse aus Geldern der EU, des Bundes und des Landes Hessen in Höhe von etwa 50 Millionen Euro zur Verfügung. Weiterlesen

Das neue Regionale Entwicklungskonzept liegt vor

Da0869-2014-11-27_REK_Limburg_Weilburg-titelseites neue Regionale Entwicklungskonzept des Landkreises Limburg-Weilburg liegt jetzt vor und kann von der Internetseite der WFG heruntergeladen werden. In den nächsten Tagen wird auch das Land Hessen über die Vergabe der EU-Mittel entscheiden. Die Region Limburg-Weilburg und die WFG sind in dieser Hinsicht sehr zuversichtlich.  Sobald uns aktuelle Nachrichten vorliegen, werden wir an dieser Stelle darüber berichten. Gerne stehen wir auch für Fragen zum erstellten Konzept zur Verfügung.