Breitband

Die ersten Schulen im Landkreis werden mit Glasfaser versorgt

Nach dem bereits am 19.06.2018 mit dem symbolischen Spatenstich die zweite Stufe des Breitbandausbaus im Landkreis Limburg-Weilburg feierlich begonnen wurde, rollen nunmehr auch die Bagger an. Die Sommerzeit wurde genutzt, um die Detailplanung für den Glasfaserausbau voranzubringen und alle erforderlichen Genehmigungen einzuholen. Der Landkreis Limburg-Weilburg ist in fünf Ausbaugebiete unterteilt im Ausbaugebiet 1 mit der Vorwahl 06431 wurde jetzt auch mit den Bauarbeiten begonnen.

Landrat Manfred Michel machte sich persönlich ein Bild vom Fortschritt der Bauarbeiten an der Lindenschule in Lindenholzhausen. Neben der weiteren Versorgung von

Image of optical fibers with binary codes. internet connection with fiber

Gewerbegebieten und Siedlungsbereichen sollen im Rahmen der zweiten Ausbaustufe alle Schulen im Landkreis mit Glasfaser angebunden werden. Landrat Michel betonte nochmals, dass leistungsstarke Internetzugänge an Schulen interaktive Lernaktivitäten von Schülern und Lehrern unterstützt werden. Der Medienansatz an den Schulen erhalte eine deutlich bessere Qualität. Die Anbindung mit superschnellen Internetanschlüssen sei eine logische Ergänzung zu dem umfangreichen Schulsanierungsprogramm des Landkreises in dem in den letzten Jahren rund 150 Millionen Euro investiert wurden. Weiterlesen

WLAN-Förderung für hessische Kommunen „Digitale Dorflinde“

Der Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir gab am Montag, den 10. September 2018 den Startschuss für das Programm mit dem Titel „Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung Hessen“ am Marktplatz in Biedenkopf (Landkreis Marburg-Biedenkopf). Das Programm Digitale Dorflinde Fotostellt für 2018 und 2019 jeweils eine Mio. Euro für Investitionen zur Einrichtung öffentlicher Hotspots zur Verfügung. Vorgesehen sind Zuschüsse von bis zu 1.000 Euro pro installiertem Hotspot und bis zu 10.000 Euro pro Kommune. Ein Rahmenvertrag mit einem privaten Anbieter soll den Kommunen überdies möglichst gute Konditionen für die entsprechenden Leistungen sichern.

„Vorreiter-Projekt in Sachen WLAN über Kreisgrenzen hinweg“

„Mit dem Projekt WLAN in Mittelhessen, das einer Kooperationsvereinbarung zwischen Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill, Vogelsbergkreis und Gießen entsprungen ist, sind wir eine Art Vorreiter-Projekt in Sachen WLAN über Kreisgrenzen hinweg“, sagte der Limburg-Weilburger Landrat Manfred Michel.

Der Ausbau von frei zugänglichen öffentlichen WLAN-Infrastrukturen ist aus diesem Grund wichtiges Ziel der Gigabitstrategie für Hessen. Das durch die Landesregierung aufgelegte WLAN-Förderprogramm „Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung Hessen“ hat das Ziel, den WLAN-Ausbau, insbesondere in den ländlichen Regionen, voranzutreiben. Es sollen Schulen und Bildungseinrichtungen, öffentliche Verwaltungseinrichtungen sowie Tourismusstandorte mit WLAN ausgestattet werden.

Spatenstich zur zweiten Stufe des Breitbandausbaus im Landkreis Limburg-Weilburg – Landrat Michel freut sich: Leistungsfähiges Internet direkt in die Klassenzimmer

Limburg-Weilburg. Die zweite Stufe des Breitbandausbaus im Landkreis Limburg-Weilburg hat begonnen: Mit dem ersten Spatenstich haben Landrat Manfred Michel und der Breitbandkoordinator des Landkreises, Martin Rudersdorf, gemeinsam mit dem Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung, Mathias Samson, dem Leiter des Breitbandbüros Hessen von Hessen Trade & Invest, Wolfram Koch, Telekom-Niederlassungsleiter Frank Bothe, Telekom-Projektleiter Lukas Meudt und zahlreichen Bürgermeistern sowie weiteren Vertreterinnen und Vertretern aus Politik und Wirtschaft an der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg dieses wichtige Projekt eingeläutet. Der Bund und das Land Hessen haben dem Landkreis Limburg-Weilburg dafür insgesamt 2,15 Millionen Euro an Fördermitteln bewilligt.

Bild Spatenstich Breitband

Vor den Augen der zahlreichen Gäste vollzogen Frank Bothe, Leiter der Telekom-Technik-Niederlassung Südwest, Verena Scharf von AteneKOM, Staatssekretär Mathias Samson, Landrat Manfred Michel, Landkreis-Breitbandkoordinator Martin Rudersdorf und der Leiter der Adolf-Reichwein-Schule, Ralf Abel (von links), den ersten Spatenstich.

„Der Landkreis Limburg-Weilburg bleibt damit in einer absoluten Vorreiterrolle“, betonte Landrat Manfred Michel. Nachdem in 2016 bereits der flächendeckende Breitbandausbau abgeschlossen worden war, hatte der Landkreis bereits den ersten Förderaufruf des Bundes genutzt und eine sogenannte Nachverdichtung angemeldet. Landrat Michel: „Mit den jetzt bereitgestellten Fördermitteln wird die Breitbandversorgung in noch unterversorgten kleineren Siedlungsbereichen, unterversorgten Gewerbegebieten, Krankenhäusern, Verwaltungen und Schulen deutlich verbessert. Das Besondere an dem Projekt ist, dass alle Schulen und Bildungseinrichtungen im Landkreis direkt mit Glasfaser ausgestattet werden. Damit wird die technische Grundlage für neue Bildungsangebote geschaffen. Der Landkreis Limburg-Weilburg ist damit einer der ersten Landkreise bundesweit, der seine Schulen mit dieser zukunftsweisenden Infrastruktur ausstattet.“

Landrat Manfred Michel begrüßt diese Entwicklung, Weiterlesen

Breitbandoffensive kann starten

Bund und Land bewilligen 2,15 Millionen € für Glasfaseranschlüsse an Schulen, in Gewerbe- und Siedlungsgebieten.

Die zweite Stufe des Breitbandausbaus im Landkreis Limburg-Weilburg kann beginnen: Mit der Erteilung sogenannte „Bescheide über die abschließende Höhe“ haben der Bund und das Land Hessen dem Landkreis Limburg-Weilburg insgesamt 2,15 Millionen € an Fördermittel bewilligt. Noch vor den Sommerferien soll der Vertrag mit dem Netzbetreiber unterzeichnet werden und der offizielle 1. Spatenstich erfolgen.

Nachdem in 2016 bereits der flächendeckende Breitbandausbau im Landkreis Limburg-Weilburg abgeschlossen wurde, hatte der Landkreis bereits den ersten Förderaufruf des Bundes genutzt und eine sogenannte Nachverdichtung angemeldet. Mit den jetzt bereitgestellten Fördermitteln wird die Breitbandversorgung in noch unterversorgten kleineren Siedlungsbereichen, unterversorgten Gewerbegebieten, Krankenhäusern, Verwaltungen und Schulen verbessert werden. Das Besondere an dem Projekt ist, dass alle Schulen und Bildungseinrichtungen im Landkreis direkt mit Glasfaser ausgestattet werden. Damit wird die technische Grundlage für neue Bildungsangebote geschaffen. Der Landkreis Limburg-Weilburg ist damit einer der ersten Landkreise bundesweit, der die Schulen mit dieser zukunftsweisenden Infrastruktur ausstattet.

Landrat Manfred Michel begrüßt diese Entwicklung, wodurch eine wichtige Grundlage für die digitale Bildung an den Schulen im Landkreis gelegt werde: „Wir investieren in leistungsfähige Internetzugänge an Schulen für Lehrer und Schüler und unterstützen somit interaktive Lernaktivitäten. Der Medieneinsatz an unseren Schulen erhält eine deutlich bessere Qualität. Nun gilt es, durch Aus- und Weiterbildung medienbezogene Kompetenzen zu entwickeln, damit die Schüler konstruktive und interaktive Lernaktivitäten entfalten können.“

Der Landrat dankte auch dem Kreiskoordinator Breitband Martin Ruderdorf für die Abwicklung des komplexen Ausschreibungs- und Vergabeverfahrens. „Mit Unterstützung von Bund und Land bauen wir unsere Spitzenposition in der zukunftsweisenden Breitbandversorgung weiter aus. Die interkommunale Zusammenarbeit zwischen Landkreis, der Wirtschaftsfördergesellschaft und allen Städten und Gemeinden zahlt sich weiter aus.“

In den nächsten 18 Monaten werden in den Breitbandausbau rund 3,4 Millionen € investiert. Die kreisangehörigen Städte und Gemeinde beteiligen sich mit rund 240.000,- €.

Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung Hessen

Mit rund zwei Mio. Euro unterstützt das Land Hessen Kommunen beim Ausbau des mobilen Internets. Die Ausschreibung für einen entsprechenden Rahmenvertrag ist angelaufen, wie Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir am Donnerstag mitteilte. „WLAN-Verfügbarkeit wird gerade für den ländlichen Raum immer wichtiger“, sagte der Minister. Die Förderung ist Teil der Offensive „Land hat Zukunft – Heimat Hessen“.
Das Programm mit dem Titel „Digitale Dorflinde – WLAN-Förderung Hessen“ stellt für 2018 und 2019 jeweils eine Mio. Euro für Investitionen zur Einrichtung öffentlicher Hotspots zur Verfügung. Vorgesehen sind Zuschüsse von bis zu 1.000 Euro pro installiertem Hotspot und bis zu 10.000 Euro pro Kommune. Ein Rahmenvertrag mit einem privaten Anbieter soll den Kommunen überdies möglichst gute Konditionen für die entsprechenden Leistungen sichern.
Die Formulierung der Förderrichtlinie wird mit den kommunalen Spitzenverbänden abgestimmt. „Für uns ist es besonders wichtig, die kommunalen Anforderungen einzubeziehen. Daher kooperieren wir hier auch sehr eng mit dem Regionalmanagement Mittelhessen“, sagte der Minister.
„Mit dem Projekt WLAN in Mittelhessen, das einer Kooperationsvereinbarung zwischen Limburg-Weilburg, Marburg-Biedenkopf, Lahn-Dill, Vogelsbergkreis und Gießen entsprungen ist, sind wir eine Art Vorreiter-Projekt in Sachen WLAN über Kreisgrenzen hinweg“, sagte der Limburg-Weilburger Landrat Manfred Michel.
Die Ausschreibung erfolgt über den kommunalen IT-Dienstleister ekom21. „Gesucht wird ein kompetenter und verlässlicher Partner, der den Aufbau der WLAN-Hotspots übernimmt“, sagte dessen Direktor Bertram Huke.
Weitere Informationen zum Breitbandausbau in Hessen finden Sie auch beim Breitbandbüro Hessen unter: www.breitband-in-hessen.de oder https://landhatzukunft.hessen.de/

„Die Gesellschaft muss die durch die Digitalisierung bedingten Veränderungen im positiven Sinne verarbeiten“ – Interview des Breitbandbüros des Bundes mit Walter Gerharz

Herr Gerharz InterviewDie regionale Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH kümmert sich um ein Gebiet das den Landkreis Limburg-Weilburg in Hessen und die rheinland-pfälzische Stadt und Verbandsgemeinde Diez umfasst. Die Region hat etwa 200.000 Einwohner und besticht durch eine sehr gute Infrastruktur. Die Autobahn 3, die ICE-Verbindung zwischen Köln und Frankfurt und die beiden internationalen Flughäfen der nahen Metropolen werden durch ein modernes Glasfasernetz ergänzt, das für eine optimale digitale Anbindung sorgt. Wir sprachen mit Geschäftsführer Walter Gerharz, der um die spezifischen Bedarfe der Unternehmen und um die Bedeutung der Digitalisierung für Wirtschaft und Gesellschaft weiß.

Breitbandbüro des Bundes: Herr Gerharz, was verstehen Sie unter „Digitalisierung“?

Walter Gerharz: Ich verstehe unter Digitalisierung den Einzug weiterer „Intelligenz“ in den bestehenden Automatisierungsprozess.

BBB: Welche Chancen und Risiken birgt der Digitalisierungsprozess?

Walter Gerharz: Wie fast jede technologische Veränderung birgt auch die Digitalisierung Chancen und Risiken in sich. Chancen wird es sehr viele geben. Die Risiken sehe ich in den Bereichen der Persönlichkeitsrechte, des Datenschutzes und der daraus resultierenden extremen Abhängigkeiten.

BBB: Was sind für Sie die derzeit spannendsten Entwicklungen im Bereich Digitalisierung?

Walter Gerharz: Die spannendsten Entwicklungen sehe ich Momentan im Gesundheitsbereich. Die schon recht alte Vision des „Mensch-Maschinen-Verhältnisses“ wird hier immer realer.

BBB: Für welche Branche ist Digitalisierung von besonderem Interesse?

Walter Gerharz: Da meines Erachtens die Digitalisierung inzwischen den Charakter einer Querschnittstechnologie erreicht hat, wird sie zukünftig für alle Branchen von Interesse beziehungsweise von Wichtigkeit sein.

BBB: Worin sehen Sie die größten gesellschaftspolitischen Herausforderungen, die durch die Digitalisierung hervorgerufen werden?

Walter Gerharz: Die Gesellschaft muss die durch die Digitalisierung bedingten Veränderungen in vielen Bereichen im positiven Sinne „verarbeiten“. In meinen ersten Berufsjahren, ich bin schon etwas älter, sahen viele Menschen im Computer überwiegend einen „Jobkiller“. Heute trägt fast jeder mit seinem Smartphone diese Technik mit sich herum.

BBB: „Wenn Sie an die Zukunft denken, dann…“

Walter Gerharz: „… hoffe ich, dass trotz der Digitalisierung der gesunde Menschenverstand nicht gänzlich verloren geht!“

Interview des Breitbandbüros des Bundes mit mit Walter Gerharz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH

Mittelhessische Interkommunale Zusammenarbeit in Sachen WLAN steht!

Mit dem Beschluss des Kreistages des Landkreises Marburg-Biedenkopf am 30.06.2017 liegen nun alle Beitrittsbeschlüsse für eine Interkommunale Zusammenarbeit der fünf mittelhessischen Landkreise Limburg-Weilburg, Lahn-Dill, Gießen, Vogelsberg und Marburg-Biedenkopf vor.

Im Rahmen einer kommunalen Arbeitsgemeinschaft möchten die Landkreise in enger Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement Mittelhessen und den kreisangehörigen Städten und Gemeinden öffentliche WLAN-Netze aufbauen. Aufgrund der Komplexität der Materie haben sich die Landkreise zusammen gefunden, um durch eine abgestimmte Vorgehensweise Synergieeffekte zu nutzen und auf Grund der großen Gebietskulisse attraktive Angebote zur Versorgung von definierten Bereichen mit WLAN zu erhalten.

Das operative Geschäft übernimmt eine Steuerungsgruppe, der neben den Vertretern aus den fünf mittelhessischen Landkreisen auch Vertreter der Wirtschaft und des Regionalmanagements angehören. Diese arbeiten dem Landkreis Limburg-Weilburg zu, der stellvertretend für die 4 anderen Landkreise das Verfahren abwickelt. Aktuell läuft bereits eine abgestimmte Bedarfserhebung in den fünf Landkreisen. Dabei melden die Kommunen die aus Ihrer Sicht abzudeckenden WLAN Bereiche, seien es öffentliche Gebäude oder Einrichtungen, Plätze oder auch Freibäder.

Es ist davon auszugehen, dass die mittelhessischen Kommunen Hotspots in einer Größenordnung von 1000 Stück melden werden. Unterwegs sind die Ausschreibungen für die rechtliche und die technische Beratung. Für das Projekt wird ein Antrag auf Förderung nach der Richtlinie für die Interkommunale Zusammenarbeit des Landes Hessen gestellt.
Weitere Fördertöpfe sollen ebenfalls genutzt werden.
Ziel der Interkommunalen Vereinbarung ist es, Grundlagen, Konzeption und Vorbereitung der Entscheidungen in den Kommunen für den Aufbau und die Bereitstellung von öffentlichen WLAN Netzen in Mittelhessen zu erarbeiten.

Landkreis Limburg-Weilburg flächendeckend mit Breitband versorgt

Geschafft! Schnelles Internet für 44.000 Haushalte

unbenanntIn zehn Ausbau-Etappen wurden die Haushalte kreisweit an das neue Netz angeschlossen. Wie vertraglich vereinbart, wurden 95 % der Haushalte mit mindestens 30 Mbit/s versorgt, d.h. selbst kleine Dörfer sind in den Genuss schneller Internetverbindungen gekommen. Damit gehört Limburg-Weilburg zu den ersten Landkreisen in Hessen, die wirklich flächendeckend versorgt sind. „Der Breitbandausbau ist ein äußerst wichtiger Meilenstein für unseren Landkreis und stellt eine wichtige Infrastrukturmaßnahme dar! Wir sind sehr froh, dass jetzt alle Bürger und Unternehmen das schnelle Internet nutzen können“, sagte Landrat Manfred Michel bei der offiziellen Abschlussfeier im Bürgerhaus von Weilmünster. „Die flächendeckende Versorgung ist ein enormer Standortvorteil für unseren Landkreis, sichert die Wettbewerbsfähigkeit unserer Region und wird sich auch auf Zuzüge und betriebliche Neuansiedlungen positiv auswirken“, führte er weiter aus. Frank Bothe, Leiter der Technik-Niederlassung Südwest der Telekom, die das Bauvorhaben als Vertragspartner des Landkreises federführend umgesetzt hat, geht davon aus, dass schon bald durch Vectoring-Technik bis zu 250 Mbit Internet-Geschwindigkeit angeboten werden können. Wirtschaftsminister Tarek Al-Wazir erklärte, dass es in Zeiten des freien Wettbewerbs nicht möglich sei, ohne Eigenbeteiligung flächendeckend an ein schnelles Internet zu kommen. In diesem Zusammenhang lobte er die Solidarität im Landkreis Limburg-Weilburg, die bei diesem Projekt von entscheidender Bedeutung gewesen sei.

Hohe Fördermittel für weiteren Breitbandausbau im Landkreis Limburg-Weilburg

0869-2016-05-03-dobrindt-mrEinen Förderbescheid über 1,42 Millionen Euro für das schnelle Internet hat der Kreiskoordinator des Landkreises Limburg-Weilburg Martin Rudersdorf von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt in Berlin erhalten.

Insgesamt 55 Förderbescheide aus dem milliardenschweren Bundesprogramm wurden für den weiteren Breitbandausbau übergeben. Mit dem Geld können die Kommunen Ausbauprojekte für schnelles Internet nunmehr ausschreiben und dann auch umsetzen. Bundesverkehrsminister Dobrindt: „Insgesamt nehmen wir 2,7 Milliarden Euro an Fördermitteln in die Hand, um ganz Deutschland mit schnellem Internet zu versorgen. Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nutzen, damit es 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt.“ Weiterlesen

Breitbandausbau im Landkreis schreitet planmäßig voran

Kooperationsunterzeichnung-BreitbandDies war das Ergebnis einer Runde der kreisangehörigen Bürgermeister mit Landrat Manfred Michel und dem Kreiskoordinator Martin Rudersdorf in den Räumen der Wirtschaftsförderung im November 2015. Bekanntlich haben die 19 Städte und Gemeinden mit dem Landkreis im Rahmen einer interkommunalen Vereinbarung den Ausbau des schnellen Internets im Landkreis vorangetrieben, wobei die Telekom als Kooperationspartner gewonnen werden konnte. Städte und Gemeinden stellen hierfür insgesamt 5,5 Millionen Euro zur Verfügung, die zur Schließung einer sog. Deckungslücke benötigt werden. Im Gegenzug verpflichtet sich die Telekom, den gesamten Landkreis mit einer Flächenabdeckung von 95% mit Breitbandanschlüssen von mind. 30 Mbit/sec. zu versorgen. Dabei ist der Landkreis Limburg-Weilburg in insgesamt neun Ausbaugebiete eingeteilt. Mit Stand vom 1.12.2015 sind bereits sechs Ausbaugebiete ausgebaut und die schnellen Internetanschlüsse sind buchbar.

Die Inbetriebnahme des Ausbauabschnittes 7, der sich auf die Gemeinden Dornburg, (Dorndorf, Frickhofen, Langendernbach, Thalheim, Wilsenroth), Elbtal (Dorchheim, Elbgrund, Hangenmeilingen, Heuchelheim), Waldbrunn (Ellar, Fussingen, Hausen, Lahr und Hintermeilingen) bezieht, ist für den 31. Januar 2016 vorgesehen. Martin Rudersdorf berichtete, dass bzgl. dieses Ausbauabschnittes 7 die linientechnische Planung sowie die Wegesicherung bereits abgeschlossen sind. Die systemtechnische Planung sei in Arbeit und man gehe davon aus, dass die Inbetriebnahme plangemäß zum 31.01.2016 erfolgt. In diesem Bereich werden bis zur Inbetriebnahme insgesamt 42,9 Kilometer Glasfasern verlegt, sowie 55 Multifunktionsgehäuse aufgestellt.

Zum 31. März 2016 ist die Freigabe des Ausbauabschnittes 8 geplant. Von diesem Ausbauabschnitt sind in der Gemeinde Löhnberg die Ortsteile Löhnberg, Niedershausen, Obershausen und Selters, in der Gemeinde Mengerskirchen die Ortsteile Dillhausen, Probbach und Mengerskirchen, sowie in Merenberg die Ortsteile Allendorf und Rückershausen betroffen. Hier werden insgesamt rund 28 km Glasfaser verlegt, sowie 25 Multifunktionsgehäuse aufgestellt.

Für den letzten Ausbauabschnitt in der Gemeinde Weilmünster mit ihren Ortsteilen, steht als Inbetriebnahme der 30.04.2016 an. Bis dahin sollen dort rund 38 km Glasfasern verlegt werden, sowie 35 Multifunktionsgehäuse aufgestellt werden.

Der Glasfaserausbau im Landkreis Limburg-Weilburg ist zukunftsweisend ausgerichtet. Alle Multifunktionsgehäuse sind bereits mit der schnellen Vectoring-Technik ausgestattet. Diese Technik, die noch von der Bundesnetzagentur freigegeben werden muss, ermöglicht eine Verdoppelung der Datenbandbreiten, so dass Downloadraten von bis zu 100 Mbit/s. und Uploadraten von bis zu 40 Mbit/s. möglich sind.

Die 19 Bürgermeister und Landrat Michel waren sich darüber einig, dass – auch mit Abschluss dieser Maßnahme – der Breitbandausbau weiterhin auf der Agenda der Städte und Gemeinden sowie des Landkreises bleibt. Mit Blick auf das aktuell verabschiedete Bundesprogramm, das weitere Fördermöglichkeiten eröffnet, sollen weitere Siedlungsbereiche nachverdichtet werden und insbesondere die Gewerbegebiete bzgl. der Breitbandversorgung optimiert werden. Landrat Michel zeigte sich sehr erfreut darüber, dass der Landkreis Limburg-Weilburg hinsichtlich der Breitbandversorgung eine Spitzenstellung in Hessen und im Bund einnimmt.