Presse

LEADER fördert barrierefreien Zugang mit 23.340,- Euro

Pressefoto BeselichEine große Anzahl Bürgerinnen und Bürger, Mitglieder des Vereins Regionalentwicklung Limburg-Weilburg e.V. und Vertreter des Pfarrgemeinderates versammelten sich am Dienstag, 11.06.2019 an der Begegnungsstätte „Alte Schule Beselich“ um bei der offiziellen Förderbescheidübergabe dabei zu sein.
Franz-Josef Sehr, der in seiner Funktion als Verwaltungsratsmitglied der Kirchengemeinde St. Ägidius Beselich, einen großen Anteil zum Gelingen des ganzen beigetragen hat berichtete, dass die Alte Schule im Zentrum Obertiefenbachs ein denkmalgeschütztes Gebäude aus dem Jahr 1872 ist und zwischen 1873 und 1983 als Volksschule genutzt wurde. Zwischenzeitlich ging das Gebäude in den Besitz der Kirche über und dient heute als generationenübergreifende Begegnungsstätte, die gerne für Versammlungen und Veranstaltungen jeglicher Art genutzt wird. „Mit der barrierefreien Erschließung des Gebäudes kommen auf die Kirchengemeinde Kosten in Höhe von ca. 46.300,- Euro zu. Dies ist aber nur ein Teil der Gesamtkosten die die Kirche tragen muss, denn für das Gebäude müssen in diesem Zusammenhang auch die kompletten Brandschutzauflagen erfüllt werden, so dass die Gesamtinvestitionen bei weit über 200.000,- Euro liegen“, führte Sehr weiter aus. Weiterlesen

Digitaler Marktplatz! Die Schule von morgen

Im Rahmen der öffentlichen Breitband Freischaltung der ersten Schule im Landkreis Limburg-Weilburg mit Glasfaser im Mai 2019 wurde auch der digitale Marktplatz und die Möglichkeiten einer Digitalisierung der Schulen vorgestellt. Wie funktioniert lernen 4.0 heute und in Zukunft, dass stellten im Rahmen eines Digitalen Marktplatzes verschiedene Schulen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg vor.

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Frau Digitalministerin Prof. Dr. Sinemus und Kultusminister Prof. Dr. Lorz konnten sich bei den Schulen selbst informieren und aktiv am Unterricht teilnehmen. So stellte Frau Ulla Reitz von der Wilhelm-Knapp-Schule mit zwei Ihrer Studenten den digital unterstützten Englischunterricht vor. Die Leo-Sternberg-Schule und die Freiherr-vom-Stein-Schule zeigten Tablet-Unterricht der Grund- und Realschüler. An einem 3-D Drucker der Friedrich-Dessauer-Schule konnte Herr Kultusminister Prof. Lorz selbst testen wie schnell ein Scanmodell von Ihm erstellt werden kann. Auch die Adolf-Reichwein-Schule stellte Ihre Interaktiven Kurse vor und die Peter-Paul-Cahensly Schule Ihre Digitale Schulorganisation 168mit LANiS aus der Schüler und Lehrerperspektive. Hessens Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz betonte die Wichtigkeit der Maßnahme: „Unser Ziel ist es, Schulen in die Lage zu versetzen, alle Schülerinnen und Schüler unter Anleitung ihrer Lehrkräfte an digitale Medien heranzuführen, ihnen die Chancen und Perspektiven neuer Technologien zu eröffnen und letztlich auf ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt vorzubereiten.“

Email aus New York – junge Gründerin stellt sich am 27. Juni auf dem Limburger Gründertag vor

„Als Zehnjährige habe ich eine Mode-Illustration aus einem Fashion-Magazin unserer Nachbarn gerissen, die Vorlage bestimmt über zweihundertmal abgepaust und jedes Mal neu designed: mal mit Jacke, mal mit Muster – stets anders“, erinnert sich Christina Claus. Als sie wenig später erfuhr, dass sie diese Leidenschaft auch zu ihrem Beruf machen kann, war das Berufsziel früh definiert: „Ich wollte Fashion-Designerin werden“, lächelt die 29-jährige.

Christina Claus - Fashion-Designerin aus Elz

Christina Claus – Fashion-Designerin aus Elz

Während viele andere Abiturienten nach der Schule zunächst ein Auslandsjahr einlegen, studierte Christina Claus sieben Semester an der renommierten Düsseldorfer „Akademie Mode & Design“. Nach dem Abschluss als Fashion-Designerin (Bachelor of Arts) folgten Praktika in London, New York und Manchester. Vor drei Jahren sprach ein Vertriebsprofi aus Heidelberg die junge Frau an. Er wollte eine eigene Jeans-Kollektion an den Markt bringen und fand in der Absolventin eine junge, kreative Designerin. „Die künstlerische Arbeit macht aber etwa nur die Hälfte meiner Arbeit aus“, berichtet die Elzerin. Neben dem Design gilt es auch technische Zeichnungen anzufertigen, in denen jedes Kleidungsstück detailliert bis auf die Fadenstärke beschrieben wird. Zur Arbeit gehört auch die Suche nach Produktionsstätten, die das Start-Up in der Türkei und in Portugal fand. Nach dem erfolgreichen Start wurde eine große Hamburger Jeans-Produktionsfirma auf die beiden Newcomer aufmerksam und kaufte Christina Claus sowie ihren Chef als Berater ein. „Hier kam ich erstmals mit Freelancern in Kontakt, die ebenfalls für das Unternehmen tätig waren. In unserem Business ist es nicht unüblich, einen Arbeitsplatz unbesetzt zu lassen und mit wechselnden Freelancern zu besetzen, um stets neue Ideen und frischen Wind ins Office zu bekommen“, erklärt die Designerin. Durch den Kontakt mit den Freiberuflern verlor die junge Angestellte ihre Vorbehalte gegen eine Selbständigkeit und lies sich auch hinsichtlich einer eigenen Freiberuflichen Laufbahn von Herrn Walter Gerharz (WFG) eingehend beraten und betreuen.

„Natürlich habe ich mich auch auf feste Stellen in den Modemetropolen Hamburg, Berlin oder München beworben, jedoch ist es durch die sehr hohe Anzahl an Bewerbern und der recht geringen offenen Stellen nicht einfach, genau den Job zu finden, der auch zur eigenen Expertise passt“, schildert Christina Claus.

Dann kam eine Email aus New York. Eine erfolgreiche Freelance Designerin bot Christina Claus ein halbjähriges Online-Seminar an. Inhalt war neben der effizienten Nutzung einer Grafik-Software auch eine intensive Vorbereitung auf eine Freelance-Tätigkeit. „Heidi nahm mir und den anderen Teilnehmern sämtliche Ängste, machte uns Mut und erläuterte alle Facetten von der Kundenansprache über die Preisbildung bis zu Nachkundenbetreuung. Weiterlesen

Ansiedlung im ICE-Gebiet

Osteria (1)Eine weitere Neuansiedlung im ICE-Gebiet wird eine Filiale der im Jahr 1999 gegründeten Systemgastronomie-Kette L’Osteria sein.  Das Unternehmen betreibt  mehr als 70 Restaurants in Deutschland. Weitere  Niederlassungen gibt es in England, den Niederlanden, der Schweiz, Tschechien und in Österreich. In den Restaurants erwartet den Kunden  nach Aussage des Unternehmens eine frische italienische Küche, für die eigens im Jahr 2013 eine eigene Pastamanufaktur in Nürnberg eingerichtet wurde.

Für die Filiale im ICE-Gebiet sind 200 Plätze im Innenraum und 170 Plätze auf  einer Außenfläche geplant.  „Noch steht ein Kran und es wird fleißig gebaut, aber schon Anfang Juni soll die feierliche Eröffnung sein“, so Franchisenehmer Wolfgang Göbel der die L’Osteria zusammen mit seiner Tochter betreiben will.

Göbel ist kein Unbekannter in der Branche. Von 2006-2016 war er Personalvorstand von McDonald´s Deutschland und in der gleichen Zeit Präsident des Bundesver-bandes der Systemgastronomie. Jetzt folgt der Schritt in die Selbstständigkeit.

„ Wir wären lange noch nicht soweit wenn wir nicht von Anfang an die volle Unterstützung der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez sowie der Baubehörde der Stadt Limburg bekommen hätten“, lobt Göbel. „Jetzt freuen wir uns darauf bald unsere ersten Gäste begrüßen zu können“.

Breitband Freischaltung – erste Schule im Landkreis Limburg-Weilburg mit Glasfaseranschluss

Digitalministerin Prof. Dr. Sinemus und Kultusminister Prof. Dr. Lorz schalten erste Schule mit Glasfaseranschluss in Limburg-Weilburg frei – Bis Ende des Jahres alle Schulen am schnellen Netz.

Die Hessische Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus und der Hessische
Kultusminister, Prof. Dr. Alexander Lorz, haben am Montag die erste Schule in Limburg
Weilburg mit einem Glasfaseranschluss freigeschaltet. Gemeinsam mit Landrat Michael

Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz, Landrat a.D. Manfred Michel, Landrat Michael Köberle, Landkreis-Breitbandkoordinator Martin Rudersdorf, Digital-Ministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Manfred Henning (Regionalleiter Hessen und Rheinland-Pfalz atene KOM GmbH), Telekom-Niederlassungsleiter Frank Bothe und Adolf-Reichwein-Schulleiter Ralf Abel (von links) freuten sich über den Startschuss zur Glasfaseranbindung der Schulen im Landkreis Limburg-Weilburg.

Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz, Landrat a.D. Manfred Michel, Landrat Michael Köberle, Landkreis-Breitbandkoordinator Martin Rudersdorf, Digital-Ministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus, Manfred Henning (Regionalleiter Hessen und Rheinland-Pfalz atene KOM GmbH), Telekom-Niederlassungsleiter Frank Bothe und Adolf-Reichwein-Schulleiter Ralf Abel (von links) freuten sich über den Startschuss zur Glasfaseranbindung der Schulen im Landkreis Limburg-Weilburg.

Köberle drückten sie den Startknopf in der Adolf-Reichwein-Schule in Limburg. Schnelles Internet ist somit künftig möglich. „Ein leistungsfähiges Breitbandnetz ist heutzutage nicht
nur für Wirtschaftsunternehmen eine unverzichtbare Voraussetzung, sondern spielt auch für zukunftsfähige Bildungsangebote eine entscheidende Rolle. Mein Ziel ist es, dass alle
Schulen in Hessen mit einem schnellen Breitbandanschluss versorgt werden – deshalb unterstützen wir als Land die für den Ausbau zuständigen Städte und Kreise mit Zuschüssen für genau diesen Zweck“, sagte Sinemus.
Hessens Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz betonte die Wichtigkeit der Maßnahme: „Unser Ziel ist es, Schulen in die Lage zu versetzen, alle Schülerinnen und Schüler unter Anleitung ihrer Lehrkräfte an digitale Medien heranzuführen, ihnen die Chancen und Perspektiven neuer Technologien zu eröffnen und letztlich auf ein Leben und Arbeiten in der digitalisierten Welt vorzubereiten.“ Weiterlesen

Global Flash weit mehr als nur ein Warentransporteur

Auch mit dem neuen Landrat Michael Köberle hat die WFG Ihre Reihe „Unternehmensbesuche“ im Landkreis Limburg-Weilburg fortgesetzt.  Start der Unternehmensbesuche in 2019 war das Logistik-Unternehmen Global Flash aus Limburg-Dietkirchen.

Beeindruckt zeigten sich Landrat Michael Köberle und der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Limburg-Weilburg-Diez (WfG), Walter Gerharz, bei einem Besuch des Logistik-Unternehmens Global Flash in Limburg. Die WfG begleitet das

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Walter Gerharz (links), und Landrat Michael Köberle (rechts) informierten sich bei Geschäftsführer Jens Biebricher über das Unternehmen Global Flash

Der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung, Walter Gerharz (links), und Landrat Michael Köberle (rechts) informierten sich bei Geschäftsführer Jens Biebricher über das Unternehmen Global Flash

Unternehmen in seiner Entwicklung schon seit vielen Jahren. Zurzeit vergrößert es sich am Standort Limburg mit einem Lager-Erweiterungsbau von rund 2000 Quadratmetern. Das Unternehmen engagiert sich auch im Bereich der E-Mobilität und arbeitet dabei auch mit der Stadt Limburg zusammen.

„Seit den 80er-Jahren transportieren wir neben Gütern aller Art für unsere Kunden insbesondere hochsensible Waren mit den Schwerpunkten im medizinisch-technischen Bereich sowie dem Versorgungs- und Belegguttransport für Banken und Sparkassen. In diesem Zusammenhang werden von uns täglich allein in Deutschland über 1.500 Kunden kontaktiert und angefahren, selbstverständlich stets unter Berücksichtigung der aktuellsten Gesetzesauflagen und ausschließlich mit entsprechend geschultem Personal“, erläuterte Geschäftsführer Jens Biebricher. Für seine Kunden im Bereich der Lagerhaltung bietet Global Flash sowohl die kurz- als auch langfristige Lagerung von sensiblen Gütern an. Dies sind unter anderem Kunden aus der Pharmabranche, Hersteller von medizinischen Artikeln, Zyto- und Pathologie oder auch aus dem Bereich „Automotive“. Als Spezialist für sensible Waren schätzt die Kundschaft die dafür ausgelegten Lagerräume sowie das geschulte Personal. Insgesamt arbeiten rund 120 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Global Flash und seine Partner. Weiterlesen

Arbeitskreis Robotik

Für das Jahr 2019 hat sich der Förderverein der WFG einige neue Aufgaben gestellt. Er will verstärkt an einer praxisorientierteren Vernetzung der Region arbeiten. Geplant ist eine neue Veranstaltungsreihe zum Oberthema „Digitalisierung“. Begleitend, und ganz aktuell zur Auftaktveranstaltung, hat „Region Aktiv“ einen Arbeitskreis „Robotik“ initiiert in der Hoffnung, dass sich möglichst viele Unternehmen und Institutionen aktiv daran beteiligen.
Zu einer der ersten Auftaktveranstaltung trafen sich in der Friedrich-Dessauer-Schule wt_robotik-23_jpg-1200x820Vereinsmitglieder die zu den Themen „Industrie 4.0 bzw. Arbeit 4.0“ sowie „Einsatz kollaborierender Roboter“ vier hochkarätigen Referenten einluden. Darunter referierte der Schulleiter der FDS Stefan Laux zum Thema „Ausbildung“, Anna Allinger zum Thema „Besucht aus der Sicht eines Robotikunternehmen“, Tobias Meudt von der Technische Universität Darmstadt zeigte die Unterstützungsmöglichkeiten der Unternehmen durch die Hochschulen auf und mit einem Blick auf die Thematik aus der Sicht eines Sozialwissenschaftlers rundete Dr. Nick Kratzer, ISF München, die Veranstaltung ab.
„Industrie 4.0 braucht (Aus-) Bildung 4.0“ war Thema für Stefan Laux, das nach Meinung des Schulleiters nicht nur Auswirkungen auf die Arbeitsplätze der Zukunft hat, sondern auch in der Ausbildung. Hier muss es eine entsprechende Bildungsstrategie für die neuen Anforderungen geben. Künftig werden, durch die Automatisierung, bestimmte Arbeitsplätze wegfallen; stattdessen werden neue im digitalen Bereich geschaffen; dies erfordert von allen die Bereitschaft zum „Lebenslangen Lernen“. Die Ausbildung an sich wird künftig viel stärker als bisher praxisorientiert ausgerichtet sein und die Auszubildenden müssen sich stärker als bisher auf neue Anforderungen einstellen.

Aus der Sicht eines hochspezialisierten Robotikunternehmens beleuchtete Anna Allinger wt_robotik_33_jpg-1200x860von Head of Business Development, Voith Robotics GmbH, die Frage „Wie sollen Unternehmen vorgehen, wenn sie Roboter einsetzen (wollen)?“ Durch kollaborierende Roboter können zum Beispiel eine verbesserte Flexibilität und Wandlungsfähigkeit im Produktivsystem durch eine entsprechende Automatisierung erreicht werden. Dabei haben Menschen und Roboter gemeinsame Arbeitsräume und Interaktionen. Mögliche Einsatzfelder dieser Roboter können Montagebereiche, Verklebung, Schweißung, Maschinenbestückung oder auch die Qualitätsprüfung sein. Weiterlesen

Institut für Integrative Wirtschaftsförderung e.V.“ startet gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung den zweiten Lauf der Unternehmerschule Limburg

2019-02-06 16_41_05-2019_Unternehmerschule_LimburgDas Bonner „Institut für Integrative Wirtschaftsförderung e.V.“ startet gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung der Stadt Limburg und der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH nach erfolgreichem Startjahr den zweiten Lauf der Unternehmerschule Limburg. Ziel ist, die Führungs-, Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der kleinen und mittleren Betriebe im Kreis zu optimieren, als gute Unternehmer noch besser zu werden und nachhaltig erfolgreich zu sein. Themen sind u.a. Unternehmenssteuerung, Finanz- und Rechnungswesen, Personalführung, Vertrieb und Marketing, aber auch Zeit- und Zielmanagement. Zur Informations- und Auftaktveranstaltung lädt das Institut Sie hiermit herzlich ein:

Donnerstag, den 14. März 2019, um 18.00 Uhr,
Josef-Kohlmaier-Halle – Konferenzraum, Hospitalstraße 4, 65549 Limburg.

Nach Begrüßung durch Bürgermeister Dr. Marius Hahn, stellen der Vorstandsvorsitzende des Bonner Instituts Peter Müller und der Schulleiter der Unternehmerschule Limburg Claus Prégardien das Projekt vor. Das Angebot richtet sich an alle Branchen und soll insbesondere Inhaber, Geschäftsführer, Nachfolger und Existenzgründer ansprechen. Aus der Praxis für die Praxis werden die Lehrinhalte an 10 Tagen, jeweils an einem Samstag im Monat in kleinen Gruppen von maximal 10 Teilnehmern vermittelt. Exklusivsponsor der Unternehmerschule Limburg ist die MNT GRUPPE. Wir würden uns freuen, Sie zu der Veranstaltung begrüßen zu dürfen. Die Teilnahme verpflichtet zu nichts und ist kostenlos. Weitere Informationen finden Sie hier.
Aus organisatorischen Gründen wird um eine Anmeldung bis zum 08. März an carmen.klingsporn@stadt.limburg.de gebeten.

Dritter Abend für Existenzgründerinnen im Landkreis Limburg-Weilburg

Immer mehr Frauen entdecken die Selbstständigkeit als beruflichen Weg für sich! Untersuchungen zu Existenzgründungen sagen: „Frauen gründen anders als Männer.“ Frauen gründen vorsichtiger, öfter im Nebenerwerb, die Gründungen sind stabiler und überleben länger. Dabei ist die Beteiligung von Frauen an Gründungen seit drei Jahren auf Rekordniveau, 43 Prozent aller Existenzgründungen gehen von Frauen aus. Auf Einladung des Kreisfrauenbüros, der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WfG) und der Bundesagentur für Arbeit kamen nun fast 30 Existenzgründerinnen aus dem Landkreis Limburg-Weilburg zum dritten Gründerinnenabend.

 

(v.r.n.l. Frau Jungmann-Hauff Frauenbüro Landkreis Limburg-Weilburg, Frau Seefeld Barmer, Herr Gerharz WFG, Frau Angrick Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar, Frau Zimmermann Lahntaler Kaffeerösterei)

(v.r.n.l. Frau Jungmann-Hauff Frauenbüro Landkreis Limburg-Weilburg, Frau Seefeld Barmer, Herr Gerharz WFG, Frau Angrick Agentur für Arbeit Limburg-Wetzlar, Frau Zimmermann Lahntaler Kaffeerösterei)

„Der Existenzgründerinnenabend soll die Möglichkeit bieten, sich auszutauschen, wichtige Kontakte zu knüpfen und Informationen zu erhalten. Darüber hinaus soll Kraft geschöpft werden, gerade wenn es gilt, Durststrecken zu bewältigen, denn auch Rückschläge gehören dazu“, so die Veranstalterinnen bei der Eröffnung des dritten Existenzgründerinnenabends im Landkreis Limburg-Weilburg.

 

 

 

Für Kleinstgründerinnen sind Kontakte in der Region von wichtiger Bedeutung. Das persönliche Zusammentreffen, der Austausch von Visitenkarten und Geschäftsideen, von Erfahrungen anderer Gründerinnen zu hören, das ist für die Teilnehmerinnen ebenso interessant wie unterhaltend. Zudem ermöglicht das Gehörte auch eine Reflektion der eigenen Gründung.

Bianca Zimmermann, die Gründerin der „Lahntaler Kaffeerösterei“ in Diez, berichtete sehr anschaulich über ihren Weg von der Bankerin zur Kaffeerösterin. Von der Geschäftsidee bis zum erfolgreich laufenden Betrieb war es ein langer Weg, auf dem man (Frau) auch Erfahrungen mit Rückschlägen macht. Zunächst musste sie sich Fachkenntnisse im Bereich Kaffeeanbau, Rösterei, Vertrieb und Gerätetechnik aneignen und neben der Suche nach geeigneten Räumlichkeiten mussten Kredite für notwendige Investitionen akquiriert werden. Alle diese Erfahrungen stellte sie den interessierten Zuhörerinnen sehr anschaulich und unterhaltsam dar.

„Soziale Absicherung“ war anschließend das Thema der Geschäftsführerin der Barmer

Frau Seefeld - Barmer

Frau Seefeld – Barmer

Ersatzkasse, Stefanie Seefeldt. Sie informierte in ihrem Vortrag über Änderungen in der Krankenversicherung für Gründerinnen. Dabei gab die Referentin wichtige Hinweise und Tipps. Der künftige Gewinn ist Bemessungsgrundlage für die Kalkulation des Versicherungsbeitrages, doch wie kann der im Voraus kalkuliert werden? „Da ist Beratung wichtig“, ermutigte sie die Zuhörerinnen.

Gerade bei einer Selbstständigkeit ist es wichtig, sich genau beraten zu lassen, wie hoch der zu zahlende Beitrag für die gesetzliche Krankenkasse ist, um spätere Überraschungen, wie zum Beispiel hohe Nachzahlungen, zu vermeiden. „Genau das ist mir passiert! Die Situation hat mich emotional runtergezogen und finanziell überfordert“, so eine der Teilnehmerinnen.

„Gerade in der ersten Phase einer Firmengründung ist es wichtig, Netzwerke zu erschließen, geeignete Beratungsstellen kennenzulernen und passgenaue Hilfen zu 29.01.2019 160bekommen, die auch entscheidend für den eigenen Unternehmenserfolg sein können“, so die Kreisfrauenbeauftragte Ute Jungmann-Hauff. „Der Kontakt zu anderen Selbstständigen ist wichtig, um Informationen auszutauschen, Tipps zur Führung des Unternehmens und Motivation zu erhalten, um weiter durchzuhalten, auch wenn der Anfang schwer ist“, ergänzte Iris Angrick von der Agentur für Arbeit.29.01.2019 157 „Soviel Beratung wie möglich, dass ist die oberste Prämisse bei einer Existenzgründung“, sagte auch Walter Gerharz, Geschäftsführer der WfG, um zu ergänzen: „Wer nicht alle Möglichkeiten ausschöpft, läuft schnell Gefahr, zu scheitern“. Aus diesem Grund bietet die WfG ganzjährig Seminare zur Existenzgründung an. Zweimal im Jahr auch in Zusammenarbeit mit dem Kreisfrauenbüro – exklusiv für Gründerinnen.

Arbeitskreis Robotik am 25.02.2019 in der Friedrich Dessauer Schule in Limburg

RA_logo_10cmFür das Jahr 2019 hat sich der Förderverein der WFG einige neue Aufgaben gestellt. Er will verstärkt an einer praxisorientierteren Vernetzung der Region arbeiten. Für ein erstes Thema hat er einen Arbeitskreis Robotik initiiert.

Mit diesem Arbeitskreis möchte der Verein interessierten Unternehmen aus der Region Limburg, Weilburg und Diez das Thema Robotik näherbringen. Es ist ihm gelungen, dafür sehr interessante Referenten zu gewinnen. Besonders freut es den Verein, dass er die Auftaktveranstaltung in der Friedrich Dessauer Schule (FDS) in Limburg halten darf.
Folgendes Programm ist Sie vorgesehen:

  1. Begrüßung der Gäste durch den Vorstand von Region Aktiv e.V.
  2. Vortrag: „Industrie 4.0 braucht (Aus-) Bildung 4.0“; Hr. Stefan Laux, Schulleitung der FDS
  3. Vortrag: „Was sind die Aufgaben eines kollaborierenden Roboters“; Fr. Anna Allinger, Head of Business Development, Voith Robotics GmbH
  4. Vortrag: „Erfahren Sie wie Sie das Mittelstand 4.0-Kompetenzzentrum Darmstadt bei der Einführung neuer Technologien unterstützen kann“; Dipl.-Wirtsch.-Ing. Tobias Meudt, Technische Universität Darmstadt, Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW)
  5. Vortrag: „Arbeit 4.0, Wie verändert sich die Arbeitswelt“; Dr. Nick Kratzer, Institut für Sozialwissenschaftliche Forschung e.V. – ISF München

Wir freuen uns auf einen lebhaften Austausch am:
Montag, den 25. Februar 2019, 17:30 Uhr in der Friedrich-Dessauer-Schule Limburg, Blumenröder Straße 49 in 65549 Limburg.
Wir bitten um eine verbindliche Anmeldung bis zum 21. Februar 2019. Für weitere Fragen steht die WFG gerne zur Verfügung.