Presse

Der Landkreis Limburg-Weilburg hat die Nase vorn

logo-ifm-BonnGründungen und Neuansiedlungen verändern die Unternehmenslandschaft in einer Region und sind Ausdruck eines attraktiven Wirtschaftsumfelds, das Unternehmertum und Selbstständigkeit begünstigt.
Zur Bestimmung der regionalen Gründungsaktivitäten erstellt das namhafte Institut für Mittelstandsforschung (IfM) in Bonn jährlich das so genannte NUI (Neue Unternehmerische Initiative) Regionenranking.
Als „NUI“ in einer Region werden nicht nur Existenzgründungen, sondern auch Betriebsgründungen, Übernahmen und Ansiedlungen herangezogen. Der NUI-Indikator gibt an, wie viele Gewerbebetriebe pro 10.000 Einwohner im erwerbsfähigen Alter in einer Region im entsprechenden Jahr neu angemeldet wurden.

Im aktuellen Ranking belegt der Kreis Limburg-Weilburg, von allen 402 Kreisen und kreisfreien Städten Deutschlands, den sehr guten 42. Platz. Innerhalb Mittelhessens und den benachbarten Landkreisen nimmt Limburg-Weilburg sogar die Spitzenposition ein! Dieses Ergebnis untermauert die positive Entwicklung im Landkreis in Bezug auf die hier vorherrschenden unternehmerischen Initiativen und bestätigt aber auch die professionelle Arbeit der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG).

Auch in der jüngst veröffentlichten Erhebung der hessischen IHK´s bezüglich der Gründungsintensitäten, die WFG berichtete darüber in ihrem Newsletter 1-2017, konnte der Landkreis ein Topergebnis vorweisen. Weiterlesen

Start-Up Center Bad Camberg geht in die Startlöcher

start-up-center2Am Mittwoch den 4.7.2017 trafen sich Herr Vogel, Bürgermeister der Stadt Bad Camberg, Herr Gerharz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez und Herr Jacobs, Geschäftsführer von IHW Marketing, um die Gründung eines Start-Up-Centers in Bad Camberg zu besprechen.

Hintergrund dieser Idee ist, dass die Neugründungen von Firmen bundesweit von rund 900.000 auf nur noch etwas über 600.000 gesunken sind und das Rhein-Main-Gebiet in aktueller Berichterstattung gar nicht als „Gründerregion“ gelistet wird, auch wenn die Eigensicht etwas anderes besagen möchte.

Insofern muss eine Aufgabe sein, die Region zu stärken und speziell Gründern bzw. „Start-Ups“ interessante Optionen zu bieten, um lokal ansässig zu werden.

Ganz zentrales Problem dabei ist die Verfügbarkeit von Büroraum zu günstigen Kosten und mit möglichst flexibler Mietdauer und Ausbaureserven. Denn der klassische Mietvertrag mit 2-3 Jahren Laufzeit ist für ein neu gegründetes Unternehmen oft ein Risiko und somit uninteressant. Weiterlesen

Betriebsbesichtigung bei EMW filtertechnik GmbH in Diez

WfG-Geschäftsführer Walter Gerharz, Kevin Drache, Kerstin Schwab, Landrat Manfred Michel, Gerlinde Weyl-Drache und Florian Winkler (von links) betrachten den Filterschaumstoff Poret des Unternehmens EMW.

EMW filtertechnik ist ein führender Anbieter von Filtertechnologien mit einer mehr als 60-jährigen Erfolgsbilanz bei der Entwicklung, der Fertigung und dem Vertrieb qualitativ hochwertiger Filtrationslösungen. Und das in einer Vielzahl von Anwendungsbereichen. Dazu gehören beispielsweise die Zuluftfiltration von Gasturbinen, die Aquaristik und die biologische (Ab-)Wasserbehandlung. Diese Erkenntnis durfte Landrat Manfred Michel nach einem Besuch des Unternehmens in Diez mit nach Hause nehmen, wo er gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Limburg-Weilburg-Diez (WfG), Walter Gerharz, zu Gast war. Gerlinde Weyl-Drache und Kevin Drache aus der Geschäftsleitung sowie Brand Manager Kerstin Schwab und Marketing Manager Florian Winkler führten den Landrat durch die prosperierende Firma.

Weiterlesen

OVH hat sein erstes deutsches Datacenter in Limburg eröffnet.

logo-ovhOVH hat sein erstes deutsches Datacenter in Limburg eröffnet. Nach dem ersten erfolgreichen Ping-Test Ende März sind alle Umrüstarbeiten erfolgreich abgeschlossen.
Der Bau des OVH Rechenzentrums ist ein Vorzeige-Beispiel für eine erfolgreiche Ansiedlung einer noch jungen Branche im mittelhessischen Limburg – etwa 100 Kilometer (und für Daten damit weniger als eine Millisekunde) von Frankfurt entfernt. Der Ansiedlungsprozess verlief in enger Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) und der Stadt Limburg – vorbildlich, schnell und fristgerecht. Das Datacenter soll 45.000 Server betreiben.
Der Wirtschaftsstandort Deutschland ist für viele Unternehmen und Investoren attraktiv: Die größte Volkswirtschaft Europas bietet optimale Handelsstrukturen sowie langjährige Kontakte zu den umsatzstarken europäischen Märkten. Der Bau des ersten deutschen Rechenzentrums von OVH ist ein positives Beispiel. Im Frühjahr 2016 hatte sich der europäische Marktführer im Cloudbereich an die WFG  gewandt. Diese hatte ein geeignetes Objekt in Limburg  als Standort für ein Rechenzentrum angeboten. Bereits im Herbst 2016 fiel dann die Entscheidung für Limburg.

„Das seit einiger Zeit leerstehende Industriegebäude in Offheim passte optimal“, so Walter Gerharz, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung im Landkreis. „Nach ersten Ortsterminen im Frühjahr und im Sommer konnten wir im Oktober 2016 einen Notartermin arrangieren“.
Die Immobilie liegt in unmittelbarer Nähe eines Umspannwerkes. Ein wahrer Glücksfall, denn die Stromversorgung ist einer der wichtigsten Punkte bei der Planung eines neuen Rechenzentrums. Natürlich sprach auch die Nähe zum Point of Presence (PoP) in Frankfurt für den Standort, da das neue deutsche Rechenzentrum so problemlos an das weltweite Glasfasernetzwerk von OVH angebunden werden kann (s.u.).

TimeDC12-1-768x235

OVH’s timeline of opened and opening soon data centres. Source: OVH

Bei der Zusammenarbeit stach ebenfalls die fristgerechte Einhaltung aller Datenabgaben heraus. Die Organisationen arbeiteten Hand in Hand, was den Prozess verbessert und beschleunigt hat. So konnten schnell die passenden lokalen Dienstleister sowie (behördlichen) Ansprechpartner gefunden werden.
Für den Landkreis Limburg-Weilburg und die Stadt Limburg hat die Ansiedlung des Providers eine hohe Bedeutung. Besonders im Rahmen der „Digitalen Transformation“, die sich der Landkreis Limburg-Weilburg durch hohe Investitionen in eine flächendeckende Breitbandversorgung in den letzten Jahren auf die Fahne schrieb, ist die Ansiedlung ein voller Erfolg.
Mit dem Bau des Datacenters beschleunigt OVH die Entwicklung auf dem strategisch wichtigen deutschen Markt. 2016 eröffnete OVH bereits Rechenzentren in Australien, Singapur und Polen.

Neuer Newsletter 01/2017

Ab sofort steht Ihnen der aktuelle Newsletter der WFG – 0869-2009-12-03-kopf-newsWirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez mit vielen neuen Beiträgen und Infos auf unserer Seite unter Aktuelles  als Download zur Verfügung.

„Breitband für kleine und mittelständische Unternehmen“

2017-05-18 17_22_19-Breitband@Mittelstand_EinladungInsbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollten die Digitalisierung nutzen, um sich zukunftsfähig aufzustellen. Denn digitale Technologien ermöglichen individuelle Produkte, neue Geschäftsmodelle und effiziente Prozesse. So können Ressourcen und Kosten gespart und neue Märkte erschlossen werden. Durch Digitalisierung anfallende Datenmengen erfordern allerdings eine entsprechende Infrastruktur. Wie Digitalisierung und Breitband zusammenspielen, können Sie bei der Veranstaltung „Breitband@Mittelstand – Breitband für kleine und mittelständische Unternehmen“ am 24. Oktober 2017 in Limburg erfahren.

Praxisbeiträge geben einen Überblick, welche Datenmengen durch digitale Produktion oder Geschäftsmodelle entstehen und wie sie sicher zu beherrschen sind. Sie erhalten ebenfalls Insbesondere kleine und mittelständische Unternehmen sollten die Digitalisierung nutzen, um sich Informationen über Fördermöglichkeiten bezüglich des Breitbandausbaus für Ihr Unternehmen. Des Weiteren besteht die Möglichkeit sich zu vernetzen und direkt mit Vertretern des Breitbandbüros des Bundes und der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez auszutauschen. Weiterlesen

HAKA Engagement in Sachen Nachwuchskräfte

HAKA macht sich in Sachen Nachwuchsförderung stark. Zum einen begrüßte das Familienunternehmen kürzlich Studierende der Fachschule Wirtschaft – Fachrichtung Catering in Limburg, zum anderen beteiligte es sich am Girls- und Boys Day.

In Limburg an der Lahn fangen in der Adolf-Reichwein-Schule viele Karrieren an. Absolventen einer dualen Berufsausbildung im Hotel- und Gastronomiebereich können hier auf der Fachschule Wirtschaft – Fachrichtung Catering in Limburg den Titel Staatlich geprüfter Betriebswirt für Catering und zusätzlich die Fachhochschulreife erwerben. Um dem praxisorientierten Schwerpunkt gerecht zu werden, haben Studierende und Lehrkräfte 2004 den Förderverein cat & act gegründet. Dessen Ziel ist die Stärkung der Zusammenarbeit mit Firmen und Institutionen der Branche, denn nur durch einen intensiven Austausch zwischen den relevanten Akteuren kann eine marktorientierte und damit praxisgerechte Ausbildung zukünftiger Mitarbeiter gewährleistet werden. Aus diesem Grund wurde die Einladung der Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez zu einer Betriebsbesichtigung der HAKA Metallwarenfabrik, die Mitglied in diesem Verein ist, gerne angenommen. In Weinbach-Gräveneck begrüßten die Geschäftsführung Christa, Rainer und Marian Oesterling die Gäste. Weiterlesen

Landrat Manfred Michel besucht „Gründerzentrum Westerwald“

Landrat Manfred Michel (Vierter von rechts) besuchte das „Gründerzentrum Westerwald“ und informierte sich bei Geschäftsführung und Jungunternehmern.

Der Wirtschaftsstandort Mengerskirchen braucht sich vor Frankfurt in vielen Bereichen nicht zu verstecken, denn für viele Branchen ist es völlig unerheblich, wo der Firmensitz liegt. Diese Erkenntnis durfte Landrat Manfred Michel nach einem Besuch des „Gründerzentrums Westerwald“ in Mengerskirchen mit nach Hause nehmen, wo er gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Limburg-Weilburg-Diez, Walter Gerharz, und Bürgermeister Thomas Scholz zu Gast war. Inhaber Alexander Hoffmann, Martina Lühmann aus dem Management des Gründerzentrums und  Volker Mühl als Vorsitzender des Zukunftsforums Mengerskirchen führten den Landrat durch die unterschiedlichen Firmen.

Das „Gründerzentrum Westerwald“ soll dazu beitragen, dass die Zahl der Arbeitsplätze für höher qualifizierte junge Leute aus dem Landkreis Limburg-Weilburg weiter wächst – damit sie der Region erhalten bleiben. „Ich habe ein großes Interesse daran, wenn sich in unserem Landkreis neue Firmen gründen. Sie schaffen Arbeitsplätze und stärken damit den Standort insgesamt“, unterstrich Landrat Manfred Michel während des Besuchs.

Der Arbeitskreis Gründerzentrum glaubt, dass sich in der Poststraße 2, kurz „P2“ genannt, Betriebe von visionären Existenzgründern für den Weltmarkt entwickeln können. Durch günstige Einstiegsbedingungen und Unterstützung durch Ideengeber und Mitmieter sollen junge Menschen animiert werden, den Schritt in die Selbständigkeit zu wagen. 5500 Quadratmeter Betriebsfläche stehen auf zwei Etagen zur Verfügung, für Büros, Werkstätten und Produktion. Es gibt zudem Breitbandanschluss und Gebäudemanagement.

Weiterlesen

Landkreis ist erneut Gesellschafter der FrankfurtRheinMain GmbH

2017-05-30-LK_Limburg_Weilburg_Gesellschafter_bei_FRM GmbHDie FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region (FRM GmbH) hat einen neuen alten Gesellschafter. Seit dem 1. Januar 2017 ist der Landkreis Limburg-Weilburg wieder Teil der FRM GmbH und übernimmt 1 Prozent der Gesellschafteranteile. Der mittelhessische Landkreis war schon einmal von 2005 bis 2011 Mitglied der regionalen Standortmarketinggesellschaft.
Peter Feldmann, Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt und Aufsichtsratsvorsitzender der FRM GmbH: „Wenn wir im weltweiten Standortwettbewerb auch weiterhin bestehen wollen, muss sich die Region FrankfurtRheinMain vernetzen und geschlossen auftreten. Insofern freut es mich als Aufsichtsratsvorsitzenden der FRM GmbH besonders, dass wir den Landkreis Limburg-Weilburg in unserem Gesellschafterkreis endlich wieder begrüßen können. Damit wächst die Metropolregion noch enger zusammen. Wenn wir die Stärken der Region selbstbewusst kommunizieren und FrankfurtRheinMain als Einheit für sich wirbt, bleiben wir auch in Zukunft für internationale Investoren hoch attraktiv.“
„Für den Kreis Limburg-Weilburg ist der Wiedereintritt bei der FRM GmbH zum jetzigen Zeitpunkt der richtige Schritt. Das regionale Standortmarketing hat 2013 eine neue Strategie erarbeitet, von deren Ausrichtung wir überzeugt sind. Ziel unserer Aktivitäten ist es, im Ausland als Teil der Region FrankfurtRheinMain erfolgreicher wahrgenommen zu werden.“, so Manfred Michel, Landrat des Kreises Limburg-Weilburg.
Mit dem Wiedereintritt vom Limburg-Weilburg hat die FrankfurtRheinMain GmbH International Marketing of the Region aktuell 27 Gesellschafter.

Exklusiv für Gründerinnen – Seminar des Frauenbüros und der Wirtschaftsförderung am 11.05.2017

frauen-unternehmen-wasLaut aktuellem Gründungsmonitor der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) bleibt der Anteil von Frauen an der Gründungstätigkeit das dritte Jahr in Folge auf Rekordniveau: Seit 2013 machen Selbstständigkeiten von Frauen 43 % aller Existenzgründungen aus. Hierbei sind Frauen seit jeher bei Nebenerwerbsgründungen stärker vertreten. Mit 45 % an den Existenzgründungen im Nebenerwerb und 39 % im Vollerwerb bleiben die entsprechenden Anteile bis heute nahezu unverändert.
Maßgeblich tragen Frauen, die sich selbstständig machten, auch zu einer stärkeren Akademisierung der Gründungstätigkeit bei.
Um dieser positiven Entwicklung gerecht zu werden, bietet die Wirtschaftsförderung Limburg-Weilburg-Diez GmbH (WFG) zusammen mit dem Frauenbüro des Landkreises seit gut 3 Jahren regelmäßig Seminare und Workshops aus-schließlich für Frauen an.
Das nächste kostenfreie Seminar wird am 11. Mai 2017 von 14 – 17 Uhr in den Räumen der WFG und des Frauenbüros in der Schiede 20 stattfinden.
Patricia Dörr, Steuerberaterin aus Weilburg, wird über die grundsätzliche Vorgehensweise bei einer Gründung berichten und einen Schwerpunkt insbesondere auf betriebswirtschaftliche Aspekte legen.
Weitere Informationen über dieses Seminarangebot erhalten Sie beim Frauen-büro des Landkreises unter Tel. 06431 – 296 131 sowie bei der WFG unter Tel. 06431 – 296 423 oder im Internet unter www.wfg-limburg-weilburg-diez.de und www.landkreis-limburg-weilburg.de/Frauenbüro.